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14.09.2016
Datendiebstahl per USB-Stick (Heinz Schmitz)

Weltweit stecken mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter gefundene USB-Sticks ohne vorherige Sicherheitschecks in ihren Computer. Deswegen häufen sich die gefährlichen Angriffe auf Unternehmensdaten mit USBs. Wie Unternehmen und Behörden diese Gefahr verhindern können

Laut Idaho National Labratory stecken weltweit mehr als 20 Prozent der Mitarbeiter gefundene USB-Sticks ohne vorherige Sicherheitschecks in ihren Computer. Kein Wunder, dass sich da zuletzt die gefährlichen Angriffe auf Unternehmensdaten mit USBs gehäuft haben. Das IT-Security-Unternehmen Forcepoint erläutert in drei kurzen Tipps, wie Unternehmen diese Gefahr vorbeugen können.

1. Verhaltensstandard festlegen
Zunächst müssen Unternehmen alle wichtigen Endpunkte ihrer IT-Umgebung unter Berücksichtigung und Einhaltung der vorgeschriebenen Datenschutzrichtlinien überwachen. Die so ermittelten Daten werden auf sich wiederholende Tätigkeiten und Standardaktivitäten hin analysiert. Aus diesen Erkenntnissen erlernt die Lösung einen unternehmensspezifischen Verhaltensstandard, der als Vergleichsgrundlage dient, um davon abweichende Aktivitäten zu identifizieren.

2. Abweichende Verhaltensmuster erkennen
Verändert sich beispielsweise das Zugriffsverhalten auf eine Datenbank, werden Daten oder E-Mails außerhalb der gewöhnlichen Arbeitszeiten verschickt, große Datenmengen u.a. auf USB-Sticks verschoben oder klassifizierte Informationen manipuliert, meldet die Sicherheits-Lösung eine Abweichung gegenüber dem Verhaltensstandard. Auch Compliance-widrige Aktivitäten, die von Bots durchgeführt werden, werden erkannt. Mit Hilfe von Malware stehlen sie die digitalen Identitäten der Mitarbeiter und richten in deren Namen unbemerkt Schaden im System an.

3. Gefährliche Aktivitäten abwehren
Der Administrator erhält in Echtzeit Systemwarnungen, die nach Gefahren-Level und Auffälligkeiten hin priorisiert werden. Er muss sich also nicht mehr durch einen Berg von Meldungen durcharbeiten und diese selber qualifizieren, sondern kann den Diebstahl unmittelbar stoppen. Einige Aktionen, wie beispielsweise der Versand von streng vertraulich klassifizierten Daten, werden ohne weiteres Zutun des Administrators automatisiert gestoppt. Das ermöglicht auch die Erkennung und Verhinderung von Cyberthreats, wie dem 20-Sekunden-Datendiebstahl durch USB-Sticks.

Siehe auch:
https://www.forcepoint.com/de/resources/whitepapers/forcepoint-2016-global-threat-report
http://www.forcepoint.com/de
http://www.heinz-schmitz.org


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