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27.10.2016
Unternehmen rüsten im Bereich Cybersicherheit auf (Heinz Schmitz)

Aus einer Studie von Kaspersky Lab über die finanziellen Auswirkungen von IT-Sicherheit auf europäische Unternehmen geht hervor, dass drei von vier Unternehmen in Europa erhöhte Investitionen im Bereich Cybersicherheit planen.

Drei von vier Unternehmen in Europa planen mit erhöhten Investitionen im Bereich Cybersicherheit. Gründe für die bessere Ausstattung der Unternehmenssicherheit sind: komplexere Infrastrukturen, Expansion des Unternehmens sowie die allgemein in einer Organisation zu verbessernde Security Intelligence. Diese Erkenntnisse gehen aus einer Studie von Kaspersky Lab über die finanziellen Auswirkungen von IT-Sicherheit auf europäische Unternehmen hervor.

Die Studie zeigt, dass 70,5 Prozent der befragten Unternehmen in Europa davon ausgehen, dass ihre Budgets für IT-Sicherheit in den kommenden drei Jahren steigen werden. Dabei rechnen die meisten Unternehmen mit einem Anstieg zwischen zehn und 29 Prozent.

Als Gründe für geplante Budgetsteigerungen sehen die meisten europäischen Unternehmen (35,8 Prozent) die größere Komplexität der eigenen Infrastruktur, die Expansion des Unternehmens (31,6 Prozent), Regulierungen beziehungsweise Compliance-Anforderungen (29,1 Prozent) sowie die Verbesserung der eigenen Security-Expertise (26 Prozent).

Das Thema Cybersicherheit ist zudem auf der Führungsebene angekommen: Bei 28,7 Prozent der befragten Unternehmen steht die Verbesserung der eigenen Cyberverteidigung auf der Agenda des Top-Managements. Allerdings gaben 41,5 Prozent der für IT-Sicherheit zuständigen Entscheidungsträger in den europäischen Unternehmen an, dass es schwierig sei, der Geschäftsführung den Return on Invest von IT-Sicherheitsmaßnahmen zu verdeutlichen. Hinzu kommt: Der Anteil für IT-Sicherheit am IT-Gesamtbudget eines Unternehmens ist im Vergleich immer noch gering. So gaben 76,2 Prozent der in Europa befragten Unternehmen an, dass sie weniger als 20 Prozent ihres IT-Budgets für Cybersicherheit ausgeben.

„Die von uns befragten Unternehmen haben die großen Herausforderungen in Sachen Cybersicherheit richtig erkannt“, sagt Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Mit der zunehmenden Digitalisierung gilt es vermehrt, die eigene Infrastruktur sicherheitstechnisch in den Griff zu bekommen und die im Unternehmen vorhandene Security Intelligence über Expertendienstleistungen und Schulungen zu stärken.“

Die Investitionen in IT-Sicherheitsvorkehrungen zahlen sich gemäß der Kaspersky-Studie aus. So entspricht das insgesamt aufgewendete IT-Sicherheitsbudget den Folgekosten von 2,5 Cyberangriffen. Laut der Studie belaufen sich die Folgekosten einer Cyberattacke für große Unternehmen auf durchschnittlich 861.000 US-Dollar. Mittelständische Unternehmen müssen im Durchschnitt immerhin 86.500 US-Dollar aufwenden.

Der Bericht basiert auf der Studie „Corporate IT Security Risks“, die jährlich im Auftrag von Kaspersky Lab in Zusammenarbeit mit B2B International erstellt wird. Für das Jahr 2016 wurden 4.395 Fach- und Führungskräfte in kleinen, mittleren und Großunternehmen aus 25 Ländern zu IT-Sicherheitsthemen und aufgetretenen Sicherheitsvorfällen befragt.

Siehe auch:
https://blog.kaspersky.de/unternehmen-rusten-im-bereich-cybersicherheit-auf/9053/
http://heinz-schmitz.org/index.php/nachrichtenleser/folgekosten-von-cybersicherheitsvorfaellen.html
http://www.kaspersky.com/de/business-security
http://www.kaspersky.com/de/enterprise-it-security/security-intelligence-services/
http://newsroom.kaspersky.eu/de/texte/detail/article/neuer-service-fuer-grosse-unternehmen-kaspersky-lab-komplettiert-seine-maschinenlesbare-threat-inte/
http://www.heinz-schmitz.org




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