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13.11.2016
Vorsicht unsichere Passwörter (Heinz Schmitz)

Es ist kaum zu glauben, aber laut LeakedSource, einem kostenpflichtigen Dienst für die Suche nach gehackten Daten, sind die häufigsten Passwörter „123456“, „passwort“, „quertz“ sowie der Name des Portals bei dem man sich einloggt, also etwa „Yahoo“. Die Sicherheitsexperten von BullGuard haben Tipps zur Einrichtung eines sicheren Passworts zusammengestellt.

Hacker verwenden in der Regel spezielle Programme, genannt „Brute-Force“, um Passwörter zu knacken. Er gibt in der Regel seinem Entschlüsselungsprogramm die Anweisung, 100.000 Passwort-Kombinationen für eine festgelegte Anzahl von Zeichen zu testen. Wenn das nicht zum Erfolg führt, versucht er eine andere Zeichenfolge. Wenn das Passwort aus Kleinbuchstaben (z.B. hallo), einem Großbuchstaben am Anfang und sonst nur Kleinbuchstaben (z.B. Blümchen) besteht, kann es mit der Brute-Force-Methode sehr schnell geknackt werden. Das gleiche gilt für lauter Kleinbuchstaben mit einer Zahlenkombination am Ende (z.B. martin34). Von solchen Kombinationen sollten Sie in Zukunft also Abstand nehmen.

An diesen Passwörtern beißen sich Hacker die Zähne aus:
Ideal ist ein Passwort, das folgenden Kriterien entspricht:
• acht bis zehn Zeichen
• Großbuchstaben
• Kleinbuchstaben
• Symbole
• Nummern


Hier ein Beispiel: 8T%6§pM2a

Diese hohen Anforderungen sollten Sie vor allem an Passwörter für Accounts mit sensiblen Daten, wie Ihr Bankkonto oder Facebook, nutzen.

Nach Berechnungen der Firma iFusion Labs könnte ein sieben-Zeichen-Passwort, bestehend aus nur Kleinbuchstaben mit der oben genannten Methode, in zwei Stunden und zwanzig Minuten geknackt werden.

Ein gleichlanges Passwort bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, Symbolen und Zahlen würde mehr als zwei Jahre in Anspruch nehmen. Bei acht Zeichen würde es mehr als zwei Jahrhunderte dauern.

Absolut unknackbar – zumindest in einem Zeitraum von 1800 Jahren – sind zehn Zeichen lange Passwörter inklusive Sonderzeichen, wie zum Beispiel fimE£=*4Og oder $*:8A{€M5T. Leider gibt es immer noch Anbieter, die bei der Passworterstellung keine Sonderzeichen zulassen. Hier ist zum einen die Industrie gefragt, die bei den Funktionalitäten nachbessern muss. Zum anderen kann dies auch ein Grund sein, seinen Anbieter zu wechseln um die eigenen Daten mit einem starken Passwort besser schützen zu können.

Im Internet finden Sie eine Vielzahl kostenloser Passwort Generatoren, wie zum Beispiel passwort-generator.eu oder keypass.info.

Siehe auch:
http://www.bullguard.com/de/
http://www.passwort-generator.eu/
http://keepass.info/
http://www.heinz-schmitz.org


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