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18.02.2017
IBM Watson IoT Zentrale startet (Heinz Schmitz)

ruk - IBM hat in seinen neuen weltweiten Watson IoT Headquarter am 16. Februar 2017 nach mehreren Monaten Aufbauzeit  in München die Pforten geöffnet. Unter dem Motto “Genius of Things” will der einst Big Blue genannt IT-Konzern in der bayerischen Landeshauptstadt vor fast 800 Partner, Kunden, Analysten und internationalen Medienvertretern ein industriepolitisches Zeichen setzen.

von Rudi Kulzer
Man trete in München nicht nur an, um sich als Marktführer für das kognitive Internet of Things zu positionieren, sondern um von hier aus ein neues globales Ökosystem auf den Weg zu bringen betonten Center-Chefin Harriet Green das Vorhaben. Ziel ist es, in einem neuen Ökosystem für Innovation die Forschungs-, Design- und Entwicklungsteams Kunden und Partner zusammenzubringen mit IBM eigenen Ingenieuren, Programmierern und Beratern. Es gehe darum gehen, gemeinsam kognitive IoT-Lösungen für morgen zu entwickeln und zu bauen.

Die neue Zentrale in den Highlight Towers ist im wahrsten Sinnen des Wortes ein weithin sichtbares Zeichen unseres Engagements. Dieser Innovation-Hub, soll gleichzeitig Keimzelle für neue Formen gemeinsamer Entwicklungs- und Forschungsarbeit mit Kunden, Entwicklern, Universitäten und Partnern.

Von den insgesamt rund drei Milliarden Dollar, die IBM in das Thema IoT weltweit investieren, wurden und werden rund 200 Millionen Dollar in den Aufbau und Betrieb dieses neuen Headquarters gesteckt.

Collaboratories: neue Formen der Zusammenarbeit
Im Fokus stehen das Interesse und die gemeinsamen Anstrengungen, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für das Internet der Dinge weiter auszuloten. Dafür beschreiten wir in diesem Center vollkommen neue Wege der Zusammenarbeit: So werden in so genannten Collaboratories – eine Zusammensetzung aus den Worten „Collaboration“ und „Laboratories“ – IBM Experten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen an neuen kognitiven Technologien und Lösungen arbeiten.

Im Watson IoT Headquarter arbeiten IBM Experten gemeinsam mit Kunden, Partnern und Forschungseinrichtungen an neuen kognitiven Technologien.

Wie das zukünftig funktionieren soll und welche Projekte in Angriff genommen werden, wurde auf der Veranstaltung am 16. Februar gezeigt.Nach BMW, die bereits im Dezember angekündigt haben, mit einem Entwicklerteam in eines der Collaboratories zu ziehen, folgen nun weitere Unternehmen und Organisationen. Dazu gehören EEBus, eine von der Bundesregierung ins Leben gerufene europäische IoT-Initiative für Standardisierung, die mit einem Team in das Center kommen wird ebenso wie die französische Bank BNP Paribas, die mit IT-Architekten, IT- und Business Development-Entwicklern an die Isar zieht. Mit einem Team dabei sein wird auch Avnet, IT-Distributor und weltweiter IBM Partner, CapGemini mit einigen Beratern sowie der indische Anbieter von IT- und Netzwerktechnologie-Lösungen Tech Mahindra.

Bosch und Visa: auch die Großen werden disruptiv
Zu den weiteren Highlights, die heute ebenfalls in München angekündigt werden, gehört eine neue Partnerschaft mit Bosch, bei der die Bosch IoT Suite Services über IBM Bluemix und die IBM Watson IoT Plattform für das Update von Millionen vernetzter Geräte verfügbar gemacht werden. Ein anderes interessantes und sehr weitreichendes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Visa. Ziel ist es, dass zukünftig jedes vernetzte Gerät, egal ob Uhr oder Auto, auch für Geldtransaktionen verwendet werden kann.
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