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22.03.2017
Damit Smartphone-Akkus länger halten (Heinz Schmitz)

Ein neues Projekt optimiert sogenannte Firmware in Elektrogeräten. Die Firmware steuert den Energieverbrauch, indem Prozesse oder Komponenten stillgelegt werden, die für die aktuelle Anwendung nicht benötigt werden. Dies senkt den Energieverbrauch und verlängert die Akkulaufzeit.

Mikroelektronik spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Überall sind wir von elektronischen Geräten umgeben, die Steuerungen und Sensoren enthalten. Diese Systeme bestehen aus einer Hardware und einer Software. Unverzichtbar ist dabei die sogenannte Firmware, die eine Zwischenstellung bei der Hard- und Software einnimmt. Beispiel Smartphone: Hier steuert die Firmware den Energieverbrauch, indem Prozesse oder Komponenten stillgelegt werden, die für die aktuelle Anwendung nicht benötigt werden. Dies senkt den Energieverbrauch und verlängert die Akkulaufzeit. Solche Eigenschaften, die durch die Firmware gesteuert werden, stehen im Fokus des neuen Projekts CONFIRM der Universität Bremen.

Koordiniert wird das Vorhaben von der unabhängigen Institution edacentrum zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet Electronic Design Automation (EDA). Projektverantwortlicher ist der Leiter der Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur Rolf Drechsler im Fachbereich Mathematik/Informatik. Weitere Partner in der Forschung sind die RWTH Aachen, die Technische Universität Kaiserslautern, die Technische Universität München, die Universität Rostock, die Universität Stuttgart und die Universität Tübingen. In der Industrie unterstützen die Firmen Bosch, Infineon, Intel und Mentor Graphics das Projekt CONFIRM.

Wie kann Firmware effizient entworfen werden?
Die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen mit ihren Partnern, wie Firmware effizient und automatisiert entworfen werden kann. Die Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur entwickelt neue Methoden, mit denen sogenannte Firmware basierte Powermanagement-Strategien verifiziert werden können. Ziel ist es, Tests automatisch zu erzeugen und Lücken aufzuspüren. Dabei nutzen die Bremer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die vorausgegangenen Forschungsarbeiten von Dr. Daniel Große. Der Mitarbeiter der Bremer Arbeitsgruppe Rechnerarchitektur koordiniert das Forschungsprojekt von Seiten der Universität Bremen.

Siehe auch:
http://www.informatik.uni-bremen.de/agra/ger/index.php
http://www.edacentrum.de/clusterforschung
http://www.heinz-schmitz.org



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