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26.04.2017
Watson zur Inspektion in der Fabrikhalle (Heinz Schmitz)

Die IoT-Lösung Cognitive Visual Inspection (CVI) auf Basis der künstlichen Intelligenz Watson verbessert die Qualitätskontrolle in der Produktion Mittels hochauflösender Kameras entdeckt das System selbst kleinste Kratzer oder nadelstichgroße Beschädigungen an Werkstücken.

Der kognitive Assistent Watson hält Einzug in die Produktionshallen: Mit Cognitive Visual Inspection (CVI) rüstet IBM die Industrie für das Internet of Things. Mittels hochauflösender Kameras entdeckt die auf der Hannover Messe 2017 vorgestellte CVI-Lösung selbst kleinste Kratzer oder nadelstichgroße Beschädigungen an Werkstücken. Das spart bis zu 80 Prozent Zeit bei der Qualitätskontrolle ein und verspricht Herstellern höhere Erträge durch weitgehende Automatisierung. „Wir wollen die vierte industrielle Revolution weiter vorantreiben, indem wir künstliche Intelligenz in die Fabrikhallen bringen“, sagt Harriet Green, General Manager, IBM Watson IoT, Cognitive Engagement and Education. „Mit der Watson-Lösung Cognitive Visual Inspection werden Effizienz, Flexibilität und exzellente Qualität in der Produktion zum Kinderspiel. Die Argusaugen unserer intelligenten Lösung für die Qualitätskontrolle entdecken auch kleinste Defekte und sparen so Zeit und Geld.“


Cognitive Visual Inspection macht über Ultra-High-Definition-Kameras Videoaufnahmen von den Werkstücken, die sich durch die Fabrik bewegen. Zusammen mit Inspektoren aus Fleisch und Blut lassen sich so Abweichungen einfach feststellen – ob winzige Kratzer oder nur nadelstichgroße Beschädigungen. Die intelligente CVI-Lösung lernt dabei ständig dazu, basierend auf der Klassifikation der gefundenen Qualitätsmängel durch die sie bedienenden Mitarbeiter. So verbessert CVI kontinuierlich die Erkennungsleistung und die Produktqualität.

Materialprüfung fordert von Prüfern hohe Konzentration und viel Erfahrung. Die künstliche Intelligenz Watson, die in CVI steckt, entlastet diese Mitarbeiter und hilft ihnen, Fehler schneller zu erkennen und zu klassifizieren sowie damit die Effizienz in der Produktion deutlich zu steigern. Tests ergaben, dass bei einem acht Tage dauernden Produktionszyklus bis zu 80 Prozent der ursprünglich für die Prüfung veranschlagten Zeit eingespart werden konnte.

In den globalen Hauptsitz für den Geschäftsbereich Watson IoT (Internet of Things) in München hat IBM rund 200 Millionen US-Dollar investiert. Ziel ist es, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für das Internet der Dinge weiter auszuloten. Insgesamt arbeiten in München rund 1.000 Experten von IBM gemeinsam mit Partnern und Kunden zusammen. Dazu gehören unter anderen die Beratungsunternehmen Capgemini und Tech Mahindra, die europäische Technologieinitiative EEBus, BNP Paribas und Avnet.

Siehe auch:
https://www.ibm.com/internet-of-things/iot-solutions/iot-manufacturing
http://www.heinz-schmitz.org



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