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11.08.2017
Staufrei reisen dank Smartphone und Tablet (Heinz Schmitz)

Jeder dritte Autofahrer lässt sich unterwegs per Internet vor Staus warnen. Unter den 18- bis 29-Jährigen nutzt diese Informationsquelle bereits jeder Zweite. Neun von zehn Autofahrern hören Verkehrsnachrichten im Radio

Dank Smartphone und Tablet schlau am Stau vorbei: Fast jeder zweite Autofahrer (45 Prozent) informiert sich mobil online über aktuelle Staumeldungen. Um den verstopften Straßen zur Urlaubszeit am besten zu entgehen, checkt fast jeder Fünfte (19 Prozent) bereits vor Antritt der Fahrt mit Smartphone und Tablet, was ihn im Verkehr erwartet. Jeder dritte Autofahrer (36 Prozent) behält unterwegs mit Smartphone oder Tablet das Verkehrsaufkommen im Blick. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Wer Staus umgehen will, lässt über mobiles Internet und Dienste wie zum Beispiel Google Maps oder Apple Maps die beste Route berechnen. Vor allem für junge Leute ist es heute selbstverständlich, ihr Smartphone oder Tablet als Navigationsgerät und Staumelder zu benutzen“, sagt Bitkom-Mobility-Experte Mario Sela. „Die Live-Dienste arbeiten mit Echtzeitinformationen, sodass stets minutenaktuell angezeigt wird, ob sich ein Stau bereits wieder aufgelöst hat oder möglicherweise noch länger geworden ist.“

Besonders bei den Jüngeren zwischen 18 und 29 Jahren sind digitale Verkehrsinformationen beliebt. Zwei Drittel (64 Prozent) lässt sich mobil vor Staus warnen. Vor Reiseantritt machen das 28 Prozent. Jeder Zweite (55 Prozent) nutzt sein Mobilgerät unterwegs als Reiseassistenten, der die aktuelle Verkehrssituation verlässlich und stets aktuell aus dem Netz zieht. Bei den 30- bis 49 Jährigen liegt der Wert derjenigen, die sich vorab oder unterwegs über Staumeldungen informieren, bei 53 Prozent.

Erste Anlaufstelle für Verkehrsnachrichten bleibt für 91 Prozent der Befragten weiterhin das Radio. Zwei Drittel (66 Prozent) benutzen ein herkömmliches Navigationsgerät, das Staumeldungen entweder über das Radio-Signal oder eine Internetverbindung synchronisiert. Nur 1 Prozent gibt an, sich gar nicht über das Staugeschehen auf den Straßen zu informieren.


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