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07.02.2018
Museumsroboter blickt Besuchern in die Augen (Heinz Schmitz)

Ein Serviceroboter, der bereits schon in Museen getestet wurde, soll auf Knopfdruck (per Touch Display) einfache Fragen von Besuchern beantworten.

Damit die Interaktion zwischen Mensch und Roboter dabei so natürlich wie möglich erfolgt, braucht TESARO den direkten Blickkontakt mit den Museumsbesuchern. Möglich macht dies die neue Software des Freiberger Doktoranden Peter Poschmann. Dabei erkennt der Roboter mit Hilfe spezieller Sensoren die Köpfe der Besucher und wendet diesen seine Augen zu. „Meine Software-Version kann auch Personen erkennen, die sich zur Seite drehen, z.B. zu einem Ausstellungsstück“, erklärt Poschmann den Vorteil seiner Neuentwicklung.

Der Roboter wurde von der Firma MetraLabs GmbH gebaut und an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden erweitert. Dort studierte Peter Poschmann bis 2009 Informatik. Während seiner Studienzeit kam er an der Professur für Künstliche Intelligenz auch in Kontakt mit dem Roboter „August der Smarte“. „Die Technologie dahinter hat mich sofort fasziniert und die Leidenschaft für die Robotik geweckt“, sagt Peter Poschmann.

Möglich wurde dies durch eine Promotionskooperation zwischen der HTW Dresden und der TU Bergakademie Freiberg. Das besondere Promotionsvorhaben bietet begabten Absolventen einer Hochschule die Chance, ihre Dissertation an einer Universität zu schreiben. Die Arbeit von Peter Poschmann wurde gemeinsam von Prof. Dr. Bernhard Jung, Professur für Virtuelle Realität und Multimedia in Freiberg, und Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Böhme, Professur für Künstliche Intelligenz an der HTW Dresden, betreut und durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Siehe auch:
http://tu-freiberg.de/fakult1/inf/professuren/virtuelle-realitaet-und-multimedia
http://www.heinz-schmitz.org




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