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15.02.2018
Cybercrime-Maschen zum Valentinstag (Heinz Schmitz)

Cyberkriminelle fiebern dem Valentinstag entgegen und haben den Tag dick im Kalender angekreuzt. Die Täter nutzen den Tag, um gezielt auf die Jagd nach persönlichen Daten oder Geldbeträgen zu gehen. Sie verschicken hierzu Mails mit vermeintlichen Last-Minute-Schnäppchen oder Grußkarten. Die Nachrichten enthalten dann oft gefährliche Dateianhänge oder verweisen auf Schadcode-Webseiten.

Zum Valentinstag werden wieder zahlreiche rote Rosen, Parfüm oder andere Geschenke zwischen den Liebenden verschenkt und elektronische Grüße verschickt. Das machen sich Cyberkriminelle zu Nutze und gehen gezielt auf die Jagd, um Geldbeträge oder persönliche Daten zu stehlen. Hierzu kommen Mails mit vermeintlichen Schnäppchen-Angeboten für beliebte Valentinstags Geschenke und elektronische Liebesgrüße zum Einsatz. Oft enthalten die Nachrichten Link zu Schadcode-Seiten oder gefährliche Dateianhänge. „Cyberkriminelle nutzen gezielt besondere Anlässe und Festtage für ihre Kampagnen aus“, erklärt Tim Berghoff, G DATA Security Evangelist. „Die Täter haben es dabei insbesondere auf persönliche Daten, wie Zugangsdaten für Benutzerkonten oder Kreditkarteninformationen abgesehen. Das direkte Stehlen von Geldbeträgen mit Hilfe von unseriösen Angeboten gehört aber genauso zum kriminellen Repertoire.“ Der IT-Security-Experte rät Internetnutzern daher zur Vorsicht. Erhaltene Nachrichten sollten genau geprüft und im Zweifelsfall umgehend gelöscht werden. Zudem sollten sowohl auf dem PC, als auch dem Mobilgerät eine umfassende Sicherheitslösung im Einsatz sein und das Betriebssystem und alle installierten Programme durch Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Vermeintliche Schnäppchen locken in die Falle
Viele Paare beschenken sich am Tag der Liebenden. Die Mail-Postfächer werden daher oft mit angeblichen Super-Schnäppchen geflutet, in denen beliebte Valentinstags-Geschenke zu besonders günstigen Preisen angepriesen werden. Gehen Anwender darauf ein, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, gefälschte oder gar keine Ware zu bekommen, obwohl der Kaufpreis bezahlt wurde.

Gefährliche Liebesgrüße
Elektronische Grüße erfreuen sich immer noch einer großen Beliebtheit. Kriminelle nutzen dies und verschicken zum Valentinstag angebliche Liebesgrüße mit gefährlichem Schadcode-Anhang.

Die Täter nutzen dabei nicht nur E-Cards, sondern sind in sozialen Netzwerken auf der Jagd nach ahnungslosen Nutzern. Sie verteilen Valentinstags Grüße an Anwender und nutzen dabei unauslesbare Kurz-URLs. Diese verweisen auf eine Schadcode-Webseite, die den Computer oder das mobile Gerät infizieren.

Sicherheitstipps von Experten
Sicherheitsexperten von G Data klären über die Maschen der Betrüger auf und gibt Tipps für einen sicheren Tag der Liebenden.

Software-Sicherheitslücken schließen: Ein aktuelles Betriebssystem sowie Updates von Anwendungen und Apps schließen kritische Sicherheitslücken. Angriffe laufen somit ins Leere und der Computer oder das mobile Gerät bleibt sicher.

Geschützt durch Security Software: Eine leistungsfähige Sicherheitslösung gehört zur Grundausstattung jedes PCs und Mobilgeräts. Neben einem effektiven Virenschutz sollte diese auch einen Spam-Filter, eine Firewall und einen Echtzeitschutz gegen Online-Bedrohungen umfassen.

Ab in den digitalen Papierkorb: Nachrichten mit unseriösen Angeboten und Spam-Mails sollten umgehend gelöscht werden. Enthaltende Links und Dateianhänge sollten Nutzer auf keinen Fall öffnen.

Online-Zahlung, aber sicher: Bei Online-Zahlungen wie Paypal und anderen Finanzgeschäften sollten Nutzer auf ein möglichst sicheres Zwei-Wege-Authentifizierungsverfahren achten. Zusätzlichen Schutz bietet hier die G DATA BankGuard-Technologie in den Sicherheitslösungen des deutschen IT-Security-Herstellers für Desktop-PCs.

Nur in seriösen Online Shops kaufen: Käufer sollten Online-Shops vor dem Einkauf genau unter die Lupe nehmen und sich dabei über die allgemeinen Geschäftsbedingungen, Versand- und eventuelle Zusatzkosten informieren. Ein Blick in das Impressum ist ebenfalls sinnvoll. Außerdem lohnt sich eine Online-Recherche, um zu ermitteln, ob der Betreiber als „schwarzes Schaf“ bekannt ist.

Vorsicht bei Kurz-URLs: Verkürzte Links können geradewegs in die Schadcode-Falle führen. Nutzer sollten daher vorsichtig sein und URLs von Unbekannten nicht anklicken.

Vorsicht bei Nachrichten von unbekannten Social Media-Kontakten: Nutzer sollten vorsichtig sein, wenn sie in sozialen Netzwerken von Unbekannten vermeintliche Valentinstagsgrüße erhalten. Die darin enthaltenen Links könnten geradewegs auf Webseiten mit Schadcode führen.

Siehe auch:
https://www.gdata.de
http://www.heinz-schmitz.org



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