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TV-SENDUNGEN

04.10.2012
Folge 92

Windows 8 auf Vmware Workstation 9

von Heinz Schmitz

Windows 8 steht vor der Tür. Nachdem wir uns im November schon mal das Technology Preview angesehen hatten (http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=89#a198) hatten wir nun den so genannten Release Candidate, also die wahrscheinlich endgültige Version von Windows 8 (http://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_8) im Studio. Die neue Benutzeroberfläche mit den Kacheln ist schon für Touchscreens optimiert. Zwar sind Bedienung mit Maus und Tastatur weiterhin möglich, aber in manchen Situationen bemerkt man die Konzentration auf berührungsempfindliche Bildschirme.


Die Windows 8 Kacheln auf dem Startbildschirm sind gewöhnungsbedürftig. (Quelle: Microsoft)

Die Kachel könne mit dynamischen Inhalten gefüllt werden. So können dort Nachrichten, Börsenkurde, Diaschauen oder Wetterinformationen auf einen  Blick erfasst werden. Hinter der Kachel „Desktop“ verbirgt sich der schon von Windows bekannte Bildschirm, allerdings ohne den berüchtigten Startknopf. Auf diesem Bildschirm landet man auch, wenn man zum Beispiel das Word aus dem von uns installiert Office 2013 Preview aufruft. Der Speicherbedarf und die Startzeit liegen im Bereich von Windows 7. Allerdings will man Windows herunterfahren, so ist das komplizierter als bisher, weil die Menübefehle hierfür recht versteckt sind. Aber in unserer Always-On Technik, werden Computer etc. vielleicht bald gar nicht mehr abgeschaltet.

Für viele wird der gekachelte Bildschirm gewöhnungsbedürftig sein. Alldings argumentiert Microsoft damit das so eine einheitliche Bedieneroberfläche für Smartphones mit Windows Mobil, für TabletPCs, für Ultrabooks, für Notbooks und für Arbeitsplatzrechner angeboten wird.

Auf meinem Notebook wollte ich diese Windows Version noch nicht installieren. Deswegen haben wir von VMware dankenswerterweise eine VMware Workstation 9 (http://www.vmware.com/de/products/desktop_virtualization/workstation/overview.html) erhalten, auf der Windows 8 problemlos installiert werden kann. Neben den bekannten Qualitäten der virtuellen Maschinen hat die Workstation eine interessante Neuerung. Virtuelle Maschinen kann man „sharen“. Damit ist der Fernzugriff über HTTP und WSX (HTML5) möglich, sodass die auf dem Desktop-Rechner laufenden VMs über das Netz per Browser erreichbar sind. VMware empfiehlt dafür Googles Chrome 17 auf PCs und Apples Safari 5 auf Mac OS X und iPads. Zudem wurde die Unterstützung für VNC (Virtual Network Computing) und die Sicherheitsfunktionen verbessert, wenn VMs per Streaming übertragen werden. Virtuelle Maschinen, die auf Servern unter ESXi laufen, lassen sich auf Workstation 9 herunterladen. Mit Workstation 9 sind laut Hersteller auch hybride virtuelle Maschinen per Microsofts Hyper-V realisierbar, für diese Option gibt es aber keinen Support.


PocketBook Pro ein eBook Reader mit großem Bildschirm

von Heinz Schmitz

Wolfgang Back ist normalerweise unser Fachmann für eBook Reader. Allerdings setzt er vor allem auf Geräte mit den übliche 6“ Displays. Mit dem PocketBook pro 912 (http://www.pocketbook-int.com/de/products/pocketbook-912) hat PocketBook International S.A. ein Gerät mit einem 9,7“ Bildschirm in E-Ink E-Paper Technologie vorgestellt. Das Gerät bei 16 Graustufen eine Auflösung von 1200x825 Pixel, was 150 dpi entspricht. Das hat mich speziell interessiert, denn das Display ist groß genug um auch unsere Notenblätter darzustellen und ein E-Paper Display benötigt nur Strom, wenn Seiten umgeblättert werden, anders als ein TabletPC der aktiv leuchtet.


Das PocketBook Pro 912 hat einen  9,7“ E-Ink Bildschirm mit 150 dpi. (Foto: PocketBook International)

Beim Lesen spielen weder der Betrachtungswinkel, noch die Sonneneinstrahlung eine Rolle. Bei Bedarf kann der Reader im Einstellungsmenü so konfiguriert werden, dass die Erneuerung des Bildschirms ohne die sonst übliche Verdunkelung erfolgt. Die Interaktion erfolgt über die Menütasten oder den Induktions-Touchscreen verwendet, der mittels eines Stilus bedient wird.

Der eingesetzte Prozessor ist mit 533‑MHz getaktet. Das spart Strom istt aber nicht sehr schnell. Der Arbeitsspeicher ist 256 MB groß. Der eingebaute Li-Ion-Polymer-Akku verfügt über eine Kapazität von 1530 mAh. Das reicht das aus, um rund 7000 Buchseiten umzublättern. Nur bei Nutzung der Internetverbindung über WLAN muss mit einem höheren Stromverbrauch gerechnet werden. Über das eingebaute WLAN 802.11b/g-Modul ist der Zugang zum Internet realisiert. Der eingebaute RSS-Reader bietet die Möglichkeit aktuelle Informationen bestimmter Websites zu beziehen.

Die installierten ABBYY Lingvo-Wörterbücher erlauben es, unbekannte Wörter nachzuschlagen, ohne dabei das Buch zu schließen. Das Gerät unterstützt einen Sprachwiedergabe-Konverter, der ein Buch in 5 von 27 verfügbaren Sprachen vorlesen kann. Das PocketBook Pro 912 unterstützt 14 Textformate: PDF (ADOBE DRM), EPUB (ADOBE DRM), PDF, EPUB, FB2, TXT, DJVU, RTF, HTML, CHM, DOC, DOCX, TCR und FB2.ZIP sowie vier Bildformate – JPEG, BMP, PNG und TIFF. PDF-Formate bis zu Version 1.6 werden unterstützt.


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