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TV-SENDUNGEN

21.02.2008
Folge 8

Die MWC in Barcelona war ein voller Erfolg.

Der Mobile World Congress ist der Nachfolger der Messe 3GSM, die in diesem Jahr wieder in Barcelona stattfand.
Manfred Kloiber war eine Woche in Spanien und besuchte diese stark expandierende Mobilfunkmesse.Er war dort im Auftrag des Deutschlandfunks und berichtete täglich von der Messe. Die Messe selbst richtet sich nur an Profis. Das bezeugt der Eintrittspreis. Die Tageskarte für läppische 580 Euro.

Der Übersichtsfilm von der Messe zeigte die Trends der neuen Technologien. Vieles davon ist Zukunftsgeflüster. Doch schon bald werden sich die Ideen in der Praxis durchsetzen.


Manfred Kloiber

Femtozellen
Hinter dem bisher wenig bekannten Begriff steckt eine Art eigener Handy-Hotspot für zu Hause. Im eigenen Heim telefonieren die Menschen eher weniger mit dem Handy – viele haben Netzprobleme, auch die Tarife sind angesichts der Flatrate-Angebote im Festnetz nicht so günstig. Mit Femtozellen-Anlagen würden die Handys nicht die Antennen der Mobilfunk-Anbieter ansprechen, sondern nach WLAN-Manier den eigenen Hotspot – von dem die Gespräche oder Daten dann kostengünstig über DSL-Leitungen weitergeleitet werden. Experten halten einen Durchbruch für die Technik in den kommenden Jahren für möglich.


Eine der ersten Femtozellen (oyster 3g)

Mobiles Internet
Über Jahre haben die Mobilfunk-Anbieter Milliarden in den Aufbau superschneller Netze investiert – doch zum Massenmarkt wurde die Internet-Nutzung für unterwegs bisher nicht. Die Verbraucher stören sich an hohen Tarifen oder umständlicher Bedienung auf den kleinen Bildschirmen. Doch inzwischen wittert die Branche Morgenluft: Apples iPhone zeigt, dass die Nutzer bei richtigem Bedienkomfort doch zum "Internet in der Tasche" greifen. Googles Betriebssystem Android, von dem in Barcelona erste Geräte-Prototypen erwartet werden, verspricht attraktive neue Dienste. Intel will mit den sparsamen und leistungsstarken Silverthorne-Chips die Voraussetzung dafür schaffen, dass die Akkus länger halten.

Smartphones
Die Nutzung mobiler Datendienste erfordert entsprechende Geräte. Die so genannten Smartphones sind eigentlich Mini-Computer, mit denen man auch telefonieren kann. Nokia ist einer der größten Anbieter doch die Konkurrenz von Apple und Google könnte in den kommenden Jahren die Gewichte verschieben. Smartphones sind ein schnell wachsendes Geschäft, das aber eigentlich erst am Anfang steht: Im vergangenen Jahr stieg der Absatz um 60 Prozent auf insgesamt etwa 115 Millionen Geräte, also etwa ein Zehntel des gesamten Handy-Marktes. Beim Design gibt es eine große Vielfalt: Von kompletten Tastaturen wie beim E-Mail-Handy Blackberry bis zum berührungsempfindlichen Bildschirm des iPhone.

Navigation
Nokia nahm gut acht Milliarden Dollar in die Hand, um den Anbieter digitaler Straßenkarten Navteq zu übernehmen – und das aus gutem Grund. Navigation und Ortung gelten als ganz heiße mobile Dienste. Dabei geht es weniger um die aus dem Auto bekannten Wegbeschreibungen als um bisher ungeahnte Möglichkeiten, die Menschen gezielt mit Werbung anzusprechen. Zum Beispiel könnten Geschäfte oder Restaurants Kunden in ihrer Nähe die Werbung direkt aufs Handy schicken. Dass der Navigationsgeräte-Hersteller Garmin in Barcelona sein erstes Handy "nüvifone" zeigen will, dass GPS-Ortung, mobiles Internet und Telefonie vereint, bestätigt den Trend.


Mit Röhren in die Vergangenheit

Für jeden, der sich in seiner Jugend mit Röhren auseinandersetzte, haben diese Bauteile noch ihre sentimnentalen Erinnerung. Wer damals damit bastelte, der erinnert sich an die wunderbare Welt der Röhrentechnik mit einem eigenen Röhrengeruch, der entsand, wenn die Heizung anging. Für junge Leute blieb diese Welt ziemlich verschlossen, denn der Transistor hat das Regiment übernommen.
Ich hörte während meines Studiums in Aaachen noch 3 Semester Röhrentechnik und nur ein Semester Transistortechnik. Das hat sich natürlich mittlerweile gedreht. Ich weiss gar nicht, ob es überhaupt noch Vorlesungen zu diesem Thema gibt. Ich erinnere mich noch gut an den Hochfrequenzprofessor Döring, der in einer Vorlesung schwärmte, dass man in Zukunft evtl. Röhren ohne Gehäuse bauen könne, wenn man an die aufkeimende Raumfahrt denkt. Dann nämlich findet man oben im All das notwendige Vakuum vor, um eine Röhre ohne Glasgehäuse zu betreiben.

Umsomehr kann man das Herausbringen eines Röhrenbaukastens begrüßen. Hier kann man noch einmal diese alte Technik "begreifen". Immerhin kann man damit ein funktionierendes Radio aufbauen.



Das Lernpaket kostet 49.90 €.
http://www.franzis.de/online-shop/lernpakete-elektronik/lernpaket-roehrentechnik


Back packt aus - ein Archivsystem.

Wer kennt nicht die Probleme, die sich nach und nach einstellen. Mittlerweile werden mit CD's und DVD's überschwemmt. Ich meine damit nicht Musikcd's und Video DVD's. Bei mir zum Beispiel staplten sic110 CD's oder DVD's mit Installationsprogrammen und Betriebssystemen. Und wenn man dann einmal eine bestimmte CD brauchte, dann ging das große Suchen los.
Mittlerweile habe ich die Lösung für mich gefunden. Ein elektrisch gesteuertes Archivierungssystem für die Scheiben. 150 CD's haben in einem Karussell Platz. Es gibt allerdings auch eine größere Box mit 300 Plätzen.
Ausgepackt habe ich zwei verschiedene Modelle. Das einfachere Modell für 99 € und das etwas formschönere Modell für 128 €. Beide packen 150 CD's/DVD's.


http://www.conrad.de/goto.php?artikel=970235

Beide Geräte lassen sich per Hand oder per Computer bedienen. Wenn man den Platz der gewünschten Scheibe kennt, z.B. die 87, so kann man exakt an die Stelle fahren und sich die CD auswerfen lassen. Natürlch muss man vorher sorgsam die Titel in einem mitgelieferten Formblatt eintragen.

Bequemer geht es mit der mitgelieferten Software, die für beide Geräte gleich ist. Hier schreibt man die Titel in eine Datenbank und kann dann entsprechend nach Kategorien oder Titel suchen. Ein Mausklick und das Rondell fährt an die richtige Stelle. Verbunden sind Computer und Karussell per USB.

Eben schickte mir ein Zuschauer einen Link, wo die Hardware für dieses Gerät  mit 99 Euro angeboten wird.

http://www.lan-dealer.de/shop/pd1180618512.htm?categoryId=22




Neues aus Rudolph's Historienkabinett.

Sehr beliebt sind Wolfgang Rudolphs Erinnerungen an alte Tage. Die gezeigten "Schätzchen" sind heutzutage gar nicht mehr so leicht zu finden. Anfang der achtziger Jahre war eine wilde Computerzeit. Noch stand der Standard noch nicht fest und so gab es Wildwüchse in  punkto Computermodelle. Nahezu jede Woch versuchte es wieder ein neues Modell, den Weg zum Anwender zu finden.
Die Firma EPSON, die frühzeitig Drucker nach Europa lieferte, versuchte sich auch in Computern. Am Anfang waren es sogar die ersten "Notebooks". Der legendäre HX 20 war lange Zeit ein Gerät, das kein anderer in der Klasse toppen konnte. Doch der Bildschirm war natürlich nicht die Wucht. Gerade einmal 4 Zeilen mit je 20 Zeichen standen zur Verfügung.

1983 kam dann das Modell PX8 auf den Markt. Auf einem Bowlingturnier in München zur Systems konnte ich eine komplette Anlage mit PX8, Drucker und Akustikkoppler gewinnen. So gut habe ich nie mehr Bowling gespielt, wie an diesem Tag. Der PX8 kostete damals alleine 3500 DM.
Der Nachfolger des HX-20 war mit einem größeren Display zum Ausklappen ausgestattet. Im ROM war gleich Software zum Arbeiten eingebaut: Portable Wordstar, Calc, Scheduler und ein Basic-Interpreter.

An Schnittstellen war sogar ein Analog-Eingang und ein Anschluß für einen Strichcode-Lesestift vorhanden. Leider war kein Drucker mehr eingebaut, nur der Kassettenrekorder ist vom HX-20 geblieben.


Der PX8 war ein toller Computer

Technische Daten:
CPU/Taktfrequenz: Z80(CMOS)/3.5 MHz - 8-Bit
ROM:32 (96) KB
RAM:64 (128) KB
Anzeige:eingeb. LCD-Display
Zeichen * Zeile:80*8
Grafikauflösung:-
Farbpalette:Monochrom
Sound:-
Betriebssystem:CP/M 2.2
Programmier-
sprachen:Basic
Gewicht:2300g

1985 kam dann wieder ein neues Modell: Der PX4.


Der PX4 von Epson war nicht sehr erfolgreich.
Er war auch nicht lange auf dem Markt

Technische Daten:
Klassifizierung: 8-bit Computer
Markteinführung: 1985
Prozessor: Zilog Z80A
Taktung: 3,68 MHz
RAM / ROM: 64KB / 32KB (max. 192KB RAM mit Zusatzmodul)
Tastatur: Schreibmaschine mit ??? Tasten, QWERTZ
Betriebssystem(e: CP/M 2.2
Massenspeicher: extern: FDD 5,25" oder 3,5"
Grafik / Text: max. 240 x 64, Textmodus max. 80 x 25 (virtuell)
Sound: Piepser
Damaliger Neupreis: DM 3000
Verbreitung: sehr gering
Bemerkungen: Der PX4 war der Nachfolger des PX8. Das 5,5" LCD-Display kann für bessere Lesbarkeit aufgestellt werden.


Ein neues Projekt zwischen CC2 und Elektor

Um Spaß und Freude am MSR (Messen Steuern Regeln) zu vermitteln, startet im nächsten Monat unser Gemeinschaftsprojekt mit der Zeitschrift elektor. Im Mittelpunkt steht ein preiswerter und leistungsfähiger Prozessor ATMega, der genügend digitale Aus- und Eingänge besitzt, um nahezu alle auftretenden Probleme zu lösen.
Das Projekt ist auf über 1 Jahr angelegt. Jeden Monat werden wir in der Sendung ein Modul vorstellen und erklären. Gleichzeitig wird der elektor mit seiner Zeitschrift die Hintergründe erklären und dafür sorgen, dass die Hardware verfügbar ist.
Diese Zusammenarbeit zweier Medien führt vielleicht dazu, dass Deutschland wieder ein Land der Hardwarebastler wird. Ganz am Ende der Serie wird die Realisierung einer Flugdrohne sein, wie sie ähnlicher Form letztens bei uns in der TV Sendung zu bewundern war.

Im Studio war der langjährige Chefredakteur des elektor, um die Zusammenarbeit zu untermauern.


Ernst Krempelsauer




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