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TV-SENDUNGEN

07.03.2013
Folge 103

WLAN-Router als Datenzentrale

Heinz Schmitz

WLAN-Router stehen heute in fast jedem Haushalt. Beim Abschluss eines DSL- oder Kabel-Vertrages kann man kaum davor schützen ein solches Gerät als Beigabe zu bekommen. Diese Router tun alle ihren Dienst – mehr oder weniger gut. Die Verbindung von Rechner, Tablett und Co. ins Internet sind kein Problem.

Will man allerdings mehr als einfach nur surfen, so muss man tiefer in die Tasche greifen. Als Beispiel hatten wir den Netgear Centria WNDR4700 im Studio. Ein 802.11 a/b/g/n WLAN Router mit bis zu 2-mal 450 GBit im 2,4 GHz und 5 GHz Frequenzband und 5 Gigabit Ethernet Anschlüssen. Die eingebauten Antennen optimieren sich je nach räumlichen Verhältnissen.


Der Netgear WNDR4700 Router wird durch den einfachen Einbau einer Festplatte (links in Bild) zur NAS. (Foto: Netgear)

In  den Router kann sehr einfach einen Festplatte eingebaut werden bzw. er wird unter der Typenbezeichnung WNDR4720 mit Platte geliefert. Die interne Festplatte kann als NAS-Speicher von alle Geräten, die mit dem Router verbunden sind genutzt werden. Zusätzlich finden sich zwei USB-3.0-Ports und ein SD-Karten-Einschub am Gerät. Hier können Massenspeicher, wie externe USB-Platten angeschlossen werden. Fertig ist die private Cloud.

Die Einbindung der Massenspeicher für Arbeitsplatzrechner ist problemlos. Man findet im Netzwerk eine Readynas Share unter der die Laufwerke und deren Inhalte zu finden sind. Eine Software ist dafür nicht erforderlich. Will man allerdings die Funktion des Autobackup auf Knopfdruck nutzen, so muss auf dem Rechner die mitgelieferte Software installiert werden.


Über die Netgear Genie App wird vom Rechner, Smartphone oder Tablet der Router gesteuert und auf die gespeicherten Daten zugegriffen. (Foto: Netgear)

Der Zugriff von iPad, iPhone, Android Tablet oder Smartphone erfolgt über die kostenlose Netgear Genie App. Im Studio konnten wir mit diesem kleinen Programm kann auch die Topologie des aktiven Netzes auf dem ZTE Android-Tablet zeigen. Alle angeschlossenen Geräte werden mit Namen dort angezeigt. Selbstverständlich greift man mit dieser App auf die gespeicherten Daten zu und kann so überall in Reichweite des Routers Musik hören, Filme ansehen oder auch Dokumente bearbeiten.

Weitere Informationen:
http://www.netgear.de/products/home/all-in-one-wlan-storage-router/wndr4700.aspx#one


My Home is my Steuerung

Es gibt kaum ein Thema, das schon so lange im Fokus ist und bisher sehr stiefmütterlich behandelt wurde.Dass man Dinge in einem Haus automatisch steuern kann, ist schon lange kein großes Geheimnis mehr. Scon in den achtziger Jahren gab es schon per Funk ansteuerbare Steckdosen, um dies oder dies dies ansteuern zu können. Vielmals waren die Geräte dafür gedacht, dass man per Fernbedienung zu Hause komfortabel weit entfernte Lampen im Innern des Hauses oder auch außerhalb im Garten zu steuern.
Schon lange gibt es auch schon genormte Hausinstallationen, die sich vor allem in Neubauten lohnen. Doch immer wieder schreckt der hohe Preis einer aufwändigen Steuerung ab.Ich habe mich mit mehreren Häuslebauern unterhalten, die von Anfang an einen elektrischen Hausbus für Licht, Sicherheit, Entertainment und andere Facilitäten vorbereitet hatten.
Beide "Busbetreiber" waren ausgesprochene Technikfreaks und wollten das Meiste auch selbst installieren. Zu der Zeit, von der ich rede, war das Schlitzekloppen noch in und hunderte von Metern Steuerleitungen verschwanden in Installationsrohren. Am Ende kam bei beiden fast die gleiche Summe heraus, die die Automatik verschlang: das Haus wurde etwa 60.000 Euro teurer - gegenüber einem konventionell verdrahteten Haus. Das ist eine ganze Menge Geld und nicht jeder kann den hohen Sonderposten für Elektronik aufbringen.
Damit kommen wir, statistisch gesehen, zu einer sehr kleinen Durchdringung moderner Technik im Haushalt.
Vor allem stört heute die Interessenten, wenn sie aufrüsten wollen und dann Kabelschächte klopfen sollen und viel Durcheinander im Haus fabriziert wird.
Wer nicht unbedingt vor einer vermehrten EMV Belastung durch Funkwellen Angst hat, der ist gut beraten, wenn er auf drahtlose Komponenten für seine Hausautomation setzt.
Auch hierzu gibt es heute immer mehr Systeme, die sich für alle möglichen Automatisierungsaufgaben einsetzen lassen. Sei es der Jalousienantrieb, der vollautomatisch getätigt werden kann - und dann noch mit nachgeführten Zeiten in den verschiedenen Jahreszeiten.
Schon oft propagierten auch wir in unseren Sendungen neue Bestrebungen der Automatisierung. Auch das Internet stand schon frühzeitig bereit, den Hype anzuspornen. Nicht zuletzt war die anstehende Vernetzung der Haustechnik als ein Grund genannt, weshalb wir Inter V4 durch Internet V6 ersetzen müssen. Doch die angedachte Revolution lag lange im Keller verborgen. Die Millionen IP Adressen auf jeden Quadratzentimeter dieser Erde sind heute noch viel zu viel und gerade in den letzten Monaten begann man vorsichtig damit Internet V6 zu implementieren.
Alle Zeichen stehen also auf "Sturm", was die Hausinstallation angeht. Verschiedene Systeme bedienen heute fast alle Wünsche.
In dieser Sendung zeigten wir Ansätze der breiten Steuerungsmöglichkeiten durch ein Funknetzwerk, das schon seit einigen Jahren werkelt. Der Vorteil der angebotenen Hardware liegt zum einen in der strikten Normierung des Übertragungsverfahrens, was letztendlich aber auch einen großen Vorteil darstellt. Das Funkverfahren ist bidirektional ausgerichtet, so dass der Aktor, der Befehle geben will, immer vorher abfragen kann, wie der aktuelle Status ist. Ist ein Garagentor geöffnet, so wäre es Blödsinn, einen Befehl "Garage öffnen" zu senden.  
Die Homematic stellt eine große Palette von Steuerungsgliedern, wie Aktoren und Sensoren sowie entsprechende Zentralen und dezentrale Steuerungselemente zur Verfügung, je nach Einsatzplanung.
Zum Teil ist die Homematic als anerkanntes Profisystem zu sehen, für Bastler und Tüftler ergeben sich aber auch heute noch viele Möglichkeiten durch Eigenentwicklungen in den Ablauf einzugreifen.                                  


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