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TV-SENDUNGEN

25.07.2013
Folge 113

Neuronale Netze

In dieser Folge erklärt Dr. Markus C. Hemmer – Chemoinformatiker und Autor des Buchs Expert Systems in Chemistry Research (http://www.crcpress.com/product/isbn/9781420053234) – wie Lernprozesse des Gehirns mit künstlichen neuronale Netzen im Computer simuliert werden können. Wissenschaftler setzen diese Verfahren ein, um Lernprozesse besser zu verstehen, und diese im Computer für unterschiedliche Fragestellungen zu nutzen, wie etwa zur Bild- oder Handschrifterkennung. Ebenso können erste Simulationen zur Wirksamkeit potentieller Arzneimittel im Computer durchgeführt werden bevor die notwendigen klinischen Testreihen beginnen.

Als Software kam das Statistik-Paket Statistica von StatSoft (http://www.statsoft.com/) zum Einsatz, mit dem man sehr einfach neuronale Netze erzeugen, testen und optimieren kann. Damit konnte gezeigt werden, wie Software den Zusammenhang zwischen der Wirksamkeit von Arzneimitteln und deren Wirkung erlernen und vorhersagen kann.



Amar Gopal Bose


Dr. Amar Gopal Bose (Bild: Bose)

Eigentlich wollten wir in der Sendung meine Neuerwerbung, den Soundlink Bluetooth Mobil Speaker II (http://www.bose.de/DE/de/home-and-personal-audio/ipod-and-wireless-speakers/wireless-speakers/soundlink-bluetooth-mobile-speaker-ii) vorstellen. Ein mobiler Lautsprecher für PC, Tablet und Smartphone, der dank Akku auch unterwegs problemlos betrieben werden kann. Der volle Klang kommt aus vier kleinen Lautsprechern und einem speziellen Basslautsprecher. Obwohl die Luxusversion fas 350 Euro kostet, ist der Sound überzeugend.


Der Aufbau des Soundlink Bluetooth Mobil Speaker II. (Bild Bose)

Aber einige Tage vor der Aufzeichnung der Sendung, am 12.7.2013, verstarb Dr. Amar Gopal Bose (http://de.wikipedia.org/wiki/Amar_G._Bose), der Erfinder des Bassreflexsystems, der die Lautsprechertechnik auf eine neue wissenschaftliche Basis stellte. Schon 1968 stellte er sein 901 Directing/Reflecting System vor, das die Entwicklung des Sound revolutionierte. Amar Bose war Zeit seines Lebens Professor am Massachusetts Institute of Technology (http://www.mit.edu). Seine Firma, die Bose Corp., die er 1964 gründete, war immer wieder Innovator für neue Akustiklösungen. Das Unternehmen beschäftigt heute ca. 900 Mitarbeiter und ist nach wie vor eine Privatfirma, die heute von seinem Sohn geführt wird. 2011 vermachte er die Mehrheit seiner Firma seiner Universität, dem MIT.

Neben dem Soundlink haben wir mit Trheuma Jazz ja seit einiger Zeit Erfahrungen mit Bose Systemen machen können. Wenn wir auftreten, haben wir als Bühnenanlage zwei Bose L1 Compact (http://www.bose.de/DE/de/home-and-personal-audio/speakers/live-sound/l1-compact) mit Tone Match Audio Engines im Einsatz. Ob in kleinen Sälen oder im Freien das homogenen Schallfeld der - respektlos „Spargelstangen“ genannten - Systeme beschallen sie Veranstaltungen so, dass wir unsere Musik genauso hören wie die Gäste ohne das hohe Lautstäken notwendig sind.

Das letzte Projekt, an dem Dr. Bose aktiv mitarbeitete war 2004/2005 eine elektromechanische Autofederung, die selbst amerikanischen Straßenkreuzern eine gute Straßenlage verschaffen kann. Die Federung ist eigentlich serienreif, wird aber wegen des hohen Preises von der Autoindustrie noch nicht in Serienmodellen einbaut.
http://www.siliconeer.com/past_issues/2005/january2005.html


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