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TV-SENDUNGEN

20.02.2014
Folge 128

Objekte Digitalisieren

Mit der DAVID-Laserscanner Pro Edition Digitalisierungssoftware hatten wir eine Lösung im Studio, die es erlaubt, nahezu beliebige Körper zu digitalisieren und für weiterverarbeitende Programm zu speichern. So könne Modell für CAD-Programme, Charakter für Animationen oder ganz aktuell Modell für 3D-Drucker generiert werden.


Nicht der einfache Hase wie in Sendung kann digitalisiert werden - auch dieser Engel. Links mit und rechts ohne Textur. (Foto: David-Vision)

Dazu wird der Körper vor ein spezielles Muster gestellt und mit einem Linienlaser abgetastet. Im Studio hatten wir die uns schon bekannten Probleme mit den starken Lichtquellen. Aber in normalen Situationen ist der Scan, mit etwas Geduld, realisierbar. Das Objekt wird mit eine Kamera aufgenommen, in unserem Fall eine einfache Webcam. Das Programm führt durch die Scan-Prozedur. Denn der Körper muss nun langsam mit dem Scanner von schräg ober überstrichen werden. Die Kamera sieht dann nur den Laserstrahl, der durch den Körber verformt wird. Daraus errechnet die Software das 3D-Profil. Es wird nur die der Kamera zugewandte Seite gescannt. Also muss jeder Körper von verschiedenen Seiten digitalisiert werden.

Die Software ist in der Lage, diese einzelnen Scann dann wieder zu einem einzigen Objekt zu vereinen. Die Scans werden dann noch verschmolzen und fertig ist das 3D-Objekt. Bei jedem Scann kann man auch noch eine Textur, also das Videobild des Objekts aufnehmen. Das kann über den fertigen Körper gelegt werden und das Resultat sieht fast aus wie das Original.

Die Software wird nicht installiert sondern von dem gelieferten USB-Stick gestartet, der auch den Kopierschutz enthält. Die einfachste Lösung ist die reine Software für ca. 300 Euro. Enthalte sind hier auch die Druckvorlagen für die speziellen Hintergründe. Ein vernünftiger Line Laser, eine Webcam und schon kann es losgehen. Für höhere Ansprüche liefert der Hersteller Lösungen mit professionellen Kameras und speziellen Beleuchtungen, die bessere Resultate in kürzerer Zeit erlauben. Aller schlagen Sie mit Preisen über 2000 Euro zu Buche. Für den Boom der 3D Drucker der grade Fahrt aufnimmt eine ideale Ergänzung. Je nach Ansprüchen stellt man sich die Lösung zusammen, die dem persönlichen Anforderungsprofil entspricht.

Siehe auch:
http://www.david-3d.com/
http://heinz-schmitz.org/index.php/cc2-nachrichtenleser-video/cc2-tv-128-objekte-digitalisieren.html



Das Tablet als Musikmaschine

Nach langer Zeit ging es bei uns mal wieder um Musik, allerdings auf eine andere Art, die auch von Nichtmusikern produziert werden kann. Music Maker Jam von Magix ist eine kostenlose App, die für Touchgeräte optimierte ist. Im Studio hatten wir ein einfaches Android Tablet und konnten in Minutenschnelle einen einfachen Song aus Rhythmen und Melodieschnipseln zusammenstellen. Der spielerische Ansatz erlaubt jedem Musikfan selbst Musik zu machen ohne ein Instrument zu beherrschen. Damit hat eine Musik-Apps aus dem Windows Store jetzt auch Android Tablets erreicht. Sie kann aus dem offiziellen Google Play Store geladen werden.


Die Bedienung von Music Maker Jam ist über die Touchoberfläche recht intuitiv. (Quelle: Magix)

Das Bedienkonzept wurde speziell an die Android-Steuerung angepasst, um eine intuitive und vertraute Handhabung zu gewährleisten. Dabei erkennt die App, ob es sich um ein Tablet oder ein Smartphone handelt. Eigens für die deutlich kleineren Displays von Mobiltelefonen wurde eine angepasste Benutzeroberfläche entwickelt. In der Android-Version ist ein kostenloses Content-Paket mit vier verschiedenen Musikstilen, die mehr als 1000 Loops enthalten: HipHop Vol. 1, Dance, Electric Jazz und Rock Ballads. Weitere Musikstile können dann kostenpflichtig in der App erworben werden können.

In den Songs kann man das Tempo (BPM) anpassen und die Harmoniefolgen mit dem Step-Sequenzer ändern. Zudem werden in Echtzeit Effekte hinzufügt. Ein Song hat bis zu 8 Spuren, die mit dem Mischer abgemischt werden. Mit dem Loopselektor werden dann noch unterschiedliche Musikstile miteinander kombiniert

Die Android-Version hat darüber hinaus ein „Schüttel-Feature". Wird das Smartphone oder Tablet einfach geschüttelt, belegen sich die aktivierten Spuren per Zufall mit neuen Loops. Unter Umständen ergibt das lustige Resultate. Effekteinstellungen ändern sich mit der „Kipp-Funktion", einer Kippbewegung des Tablets.

Siehe auch:
http://magix.com/music-maker-android_all
http://www.magix.com/de/apps/music-maker-jam/
http://heinz-schmitz.org/index.php/cc2-nachrichtenleser-video/cc2-tv-128-das-tablet-als-musikmaschine.html


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