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TV-SENDUNGEN

12.06.2014
Folge 136

Kinect 2

Die Bewegungssteuerung Kinect 1 war schon eine beeindruckende Bewegungssteuerung. Der Nachfolger, die Kinect 2, ist genauer und schneller.

Mit Oliver Scheer, Technology Evangelist bei Microsoft, hatten wir wieder einen Gast, der uns etwas zeigen konnte, das erst im Sommer verfügbar sein wird. Die Kinect 2 wird zwar schon ausgeliefert, allerdings nur mit der Xbox. Die PC-Version wird in Kürze zur Verfügung stehen. In der TV-Folge 107 hatten wir Gunter Logemann, dem Kollegen von Oliver Scheer zu Gast, der uns einige Einsatzmöglichkeiten der Kinect 1, dem Vorgängermodell, zeigte. Die neue Bewegungsteuerung ist um einiges schneller und genauer als die erste Version, die noch von PrimSense gefertigt wurde, die mittlerweile von Apple übernommen wurden.


Der Sensor zur Bewegungssteuerung und räumlichen Erfassungs Kinect 2. (Foto: Microsoft)

De neue Sensor hat eine Full HD-RGB Kamera an Bord und einen wesentlich empfindlicheren Tiefensensor, dessen Technologie Microsoft mit der Übernahme von Canesta im Oktober 2010, erworben hat. Zudem kann mit der Kinect 2 auch Infrarot aufgezeichnet werden. Mit einem Datenstrom, der allerdings USB3 erfordert werden Audio, RGB-Video, Infrarot Video und die Tiefeninformationen, zur Bewegungssteuerung geliefert. Oliver Scheer konnte mit dem neuen Software Developers Kit und den zugehörigen Demoprogrammen einiges von den verbesserten Leistungen zeigen. Allerdings ist der neue Sensor nicht kompatibel mit seinem Vorläufer. Aus diesem Grund wird für die PC-Version ein neues Entwicklungskit mit Beispielprogrammen zur Verfügung gestellt.

In der Infrarotkamera meines Raspberry PI sah man auch die unterschiedlichen Abtastvorgänge zwischen der Kinect 1 und der Kinect 2. Während der Vorläufer sich mit einigen Infrarotpunkten zur Tiefenerfassung begnügte, liefert der neue Sensor ein flächiges gepulstes Infrarotsignal. Dadurch ist die bessere Tiefenauflösung und die schnellere Erfassung und Bewegungserkennung möglich.

Siehe auch:
http://www.microsoft.com/en-us/kinectforwindows/
http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=128#a257
http://heinz-schmitz.org/index.php/cc2-nachrichtenleser-video/cc2-tv-136-kinect-2.html




Drahtlose Speicher

Schön wäre es doch, wenn man einen zentralen Speicher hatte, auf dem man mit allen Tablets, Smartphones und Rechnern zugreifen könnte. Das ist natürlich möglich. Mit der Seagate Wireless Plus Festplatte und dem Toshiba Stor.E Adapter stehen zwei sehr unterschiedliche Lösungen zur Verfügung.

Die Problematik ist ja nicht neu. Auf dem Smartphone sind die Fotos. Auf dem Tablet sind auch einige Bilder. Bearbeiten geht komfortabel eigentlich nur auf dem Rechner mit großem Bildschirm. Dann sollen auch alle im Haus, auf ihren unterschiedlichen Smartphones und Tablets die fertigen Resultate sehen können. Dafür hatten wir im Studio zwei unterschiedliche Lösungen die mit unterschiedlichen Ansätzen realisiert wurden.


Die Seagate Wireless Plus Festplatte ist mit WLAN und Akku ausgestattet zum unabhängigen Datenzugriff von mobilen Geräten. (Foto: Seagate)

Zum einen hatten wir eine 2 TB Seagate Wireless Plus Festplatte. Es ist ein 2,5 Zoll Laufwerk in einem kompakten Gehäuse mit Akku und WLAN. An einen Rechner kann die Platte per USB3 direkt angeschlossen werden und verhält sich wie ein normales externes Laufwerk. Ohne Anschluss wird sie zu einer echten WLAN-Festplatte. Geräte verbinden sich mit dem integrierten WLAN Zugangspunkt. Der Zugriff erfolgt wie auf ein Netzlaufwerk. Mit einem Windows-Rechner oder einem Windows-Smartphone konnten wir das im Studio zeigen. Für Android und iOS stehen kostenlose Apps zur Verfügung mittels derer nun die Daten beliebig transferiert werden können, egal ob Videos, Musik, Bilder, Dokumente oder sonstige Daten. Und zugreifen können alle verbunden Geräte gleichzeitig. Durch den Akkubetrieb ist das auch unterwegs möglich. Weil die Endgeräte direkt mit der Festplatte verbunden sind, ist über WLAN normalerweise kein Internetzugriff mehr möglich. Hierfür kann die Platte als WLAN Hotspot konfiguriert werden. Dann ist der Zugriff auf die Daten und aufs Internet gegeben.


Der kleine Toshiba StorE Wireless Adapter mach jeder USB-Festplatte zur Datenstation für mobile Geräte. (Foto: Toshiba)

Hat man allerdings  schon eine USB-Festplatte in Betrieb und möchte diese Daten allen Smartphone- und Tablet-Anwendern zugänglich machen, so ist ein anderer Ansatz erforderlich. Im Studio hatten wir dazu den Toshiba Stor.E Wireless Adapter zur Verfügung. An den kleinen Adapter wird die vorhandene Festplatte und ein Netzteil angeschlossen.  Bis zu 8 mobile Geräte können sich mit dem Adapter per WLAN verbinden. Über die kostenlose App aus iTunes oder Google Play stehen die Daten zur Verfügung. Die Netzwerkverbindung von Rechnern ist ebenfalls möglich.

Beide Lösungen haben ihre Vorteile und sind je nach Anwendung die bessere Wahl.

Siehe auch:
http://www.seagate.com/de/de/external-hard-drives/portable-hard-drives/wireless/wireless-plus/
http://www.toshiba.eu/hard-drives/network-storage/store-wireless-adapter/
http://heinz-schmitz.org/index.php/cc2-nachrichtenleser-video/cc2-tv-136-drahtlose-speicher.html



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