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TV-SENDUNGEN

20.03.2008
Folge 17

Back packt aus - ein Tefifon

Mittlerweile darf gar nichts persönliches mehr dazwischenkommen. Schon ist der normale Arbeitsfluss gestört. Erst heute am Karfreitag komme ich dazu, diese Seite mit Inhalt zu füllen. Im Moment kann ich natürlich BPA am besten beschreiben, da ich da auf jeden Fall dabei war.

Hätte ich in die Runde junger Menschen gefragt: "Was ist ein Tefifon?", dann wäre sicherlich ein allgemeines Kopfschütteln zu verzeichnen gewesen. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts war ein Tefin eine hochwertige und teure Möglichkeit Musik abzuspielen. Das raffinierte bei dieser Erfindung war das bandähnliche Medium Vinyl. Wie auf einer normalen Schallplatte wurde der Ton mechanisch eingepresst und später durch eine Diamantnadel abgetastet. Schon sehr früh wurde das Gerät erfunden und gefertigt. Der Erfinder hieß Dr. Karl Daniel.


Dr. Karl Daniel


Denkt man an Tefifon so kommt man nicht an dem Gründer dieses Unternehmens, Karl Daniel, vorbei.
Er wurde am 22. Februar 1905 in Jünkerath / Eifel geboren, studierte von 1923 bis 1926 an der FH Gießen Maschinenwesen und Elektrotechnik.
Über seinen weiternen Werdegang ist nur wenig bekannt.
Fest steht nur, daß er bis zum Jahr 1933 den Doktorentitel Dr. rer. pol. erwarb. Nach dem Studium übernahm Dr. Daniel von seinem Arbeitgebers Stadler (Technisch- Wissenschaftliches Büro) dessen Unternehmen und wurde zu einem anerkannten Sachverständigen bzw. Maschinenexperte.
Anfang der Dreißiger Jahre befaßte sich Karl Daniel mit der Weiterentwicklung eines Telefon-Anrufbeanworters.
Bereits bei dieser Entwicklung dachte er daran, die als Tonträger dienende Schallwalze gegen ein Schallband zu ersetzen. Der Grundstein zum Tefifon war gelegt.



Zur Rundfunkausstellung 1936 stellte er seinen bis dahin entwickelten Schallbandspieler "das Tefiphon", ein Gerät zur Tonaufnahme und -wiedergabe, der Öffentlichkeit vor.
Außerdem brachte Karl Daniel das Teficord auf den Markt, welches lediglich zur Tonwiedergabe diente.

weiter mit der Geschichte:
http://www.r-a-d-i-o-s.de/te/te1.html

weitere Informationen und Bilder:
http://www.porzgrengel.de/Tefifon.htm


Start mit dem ATMega - Testboard

Seit über 20 Jahren gibt es die Verbindung zwischen Elektor und dem Computerclub. War es am Anfang der WDR-Computerclub, so ist es heute die moderne Version, der CC². Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph haben diese Sendung in Eigenregie wieder auferstehen lassen.


ATMega Testboard

Gestartet wurde sie am 24. Juli 2006 als Audiocast. Seither wird jede Woche montags um 20 Uhr eine 30-Minuten-Sendung zum Downloaden angeboten. Am 1. Jahrestag des CC² gab es die erste Ausgabe von CC²-tv. Der Privatsender NRW-TV in Düsseldorf bot dem CC² die Möglichkeit, monatlich eine 60-minütige Fernsehsendung zu produzieren und über Kabel in NRW zu verteilen. Selbstverständlich wird diese Sendung auch live von Elektor werden wir mit der Zusammenarbeit beginnen und als erstes das Elektor-CC²-ATmega- Board vorstellen. Ebenso wird dieses Board in CC²-tv inder Sendung Ende März vorgestellt und ausführlich erklärt.

Und dann geht es Schlag auf Schlag weiter, jeden Monat mit einer neuen Erweiterung zum Elektor-CC²-ATmega-Bord. Nur einige Monatsthemen kurz  angerissen: 2-Draht-LC-Display, RC5-Decoder, Relaiskarte, Wetterstation mit 24 bit Auflösung, SD-Card als Solid-State-Disk, Hall-Sensoren und gesteuerte Magnetfelder, Drehzahlmesser für optische- und magnetische Sensoren, Stimmgerät, FMS-RC Interface, 3D-Magnetometer, IMU (Inertial Measurement Unit) und viele weitere Projekte.

Danach sind dann frei bewegliche und selbststeuernde Roboter zu Lande und in der Luft geplant, sofern der geneigte Leser und Zuschauer dies will.


Udo Jürß mit Drohne

Es gab sicherlich schon einige Versuche, Fernsehen und  Zeitschriften thematisch zu koppeln, aber die Fernsehsendung ist immer wie ein Blitz, - hell und weg. Die Zeitschrift dagegen lagert oft über Jahre hinweg im Regal (wie bei mir) im Ordner oder im Karton auf dem Speicher. Unsere Zeit und die Entwicklung der IT gibt uns heute die Möglichkeit,
Zeitschriften und Fernsehsendungen immateriell zu speichern oder aus dem Internet abzurufen. Immer dann, wenn Informationen zu den einzelnen Projekten benötigt werden, sind sie blitzschnell aus dem Internet geladen. Damit bleibt neben dem sinnlichen Vergnügen, den Elektor wirklich noch in die Hand zu nehmen und die Fernsehsendung in ihrer plastischen Informationsvermittlung zu genießen, die Möglichkeit, auf diese beiden Verbreitungsarten jederzeit Zugriff zu haben.

Der weltweite Wissens- und Informationsspeicher ist längst Realität geworden.
Wir wollen diese Möglichkeiten nutzen und unseren Lesern und Zuschauern diese Projekte in einer neuen Medienkonvergenz verfügbar machen.
(Wolfgang Rudolph)

http://www.elektor.de
http://www.microdrones.de


Rudolphs Historienkabinett - Epson HX 20



HX 20 hat auch in meinen Ohren einen langen guten Klang hinterlassen. Das war mein erster Computer, mit dem ich wirklich vieles bewerkstelligen konnte. Er diente als Textmaschine, denn später hatte ich in einem freien Steckplatz eine Textverarbeitung namens WORDSTAR installiert.
.pl 64 hiess zum Beispiel pagelength von 64 Zeilen. So musste man sich Kürzel merken, denn es gab ja noch keine Maus. Das Display war natürlich etwas mickrig. 20 Zeichen und 4 Zeilen. Da musste eben alles draufpassen. Doch man konnte schon mit virtuellen Bildschirmen arbeiten, indem man weitere Zeilen scrollen ließ. Ich erinnere mich daran, dass ich kleine Spiele auf dem Display programmierte. Man konnte jeden Punkt einzeln ansteuern, was natürlich mühsam im Verständnis beim Programmieren war.
Die kompakte Bauweise und das eingebaute Beiwerk war einfach für die damalige Zeit genial. Ein Kassettenrekorder mit kleiner Diktiergerätekassette diente als Datenspeicher. Ein kleiner Drucker, der übrigens Epson den Namen gab.

Kleine Geschichte am Rande: Seiko baute als erstes Gerät einen kleinen elektronischen Drucker für die Olympischen Spiele in Japan. Dieser hieß entsprechend: EP - electronic printer. Alles, was dann später kam, nannte man die Söhne des EP. Also: EP son = Epson. Epson ist auch heute noch eine Tochter des großen Konzerns Seiko.


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