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TV-SENDUNGEN

24.04.2008
Folge 18

Papier als Elektronikträger - printed systems

m Anfang von printed systems stand eine große Vision: Die Verschmelzung von Papier, dem seit 2000 Jahren wichtigsten Kulturträger unserer Zivilisation, mit modernster Informationstechnologie.

Heute verfügen wir über ein weltweit einzigartiges Know-how, um neuartige Funktionskunststoffe auf Papier zu drucken. Mit dieser innovativen Technologie überwinden wir die Grenze zwischen realer und virtueller Welt: printed systems kann Papierelektronik in industriellen Mengen zum minimalen Preis herstellen. Damit eröffnen wir völlig neue Anwendungsfelder für den breiten Einsatz elektronischer Intelligenz in Marketing, Entertainment, Medizin und im täglichen Leben.


Geschäftsführer Ehrle, Printed Systems, Chemnitz

Soweit die Selbstdarstellung der Firma. Es ist wirklich ein neuer Schritt in eine neue Welt, wenn man sich die Möglichkeiten ausmalt. Mit der billigen Crosslinkkarte können für ca 5 - 6 Cent Promotionprodukte hergestellt werden, die individuell adressierbar sind. Mittlerweile kann die Firma 96 Bit auf die Karte drucken. Das ist zwar nicht viel an Speichermöglichkeiten. Doch immerhin sind es zwölf Bytes, die ausgelesen werden können. Wenn man geschickt vorgeht, dann können 96 Bit eine Menge Information transportieren. Zum Beispiel die IP-Adresse eines Servers. Die Datenstruktur der IP Adresse ist ja bekanntlich xxx.xxx.xxx.xxx. Mit 4 Bit kann man eine Ziffer zwischen 0 und 9 darstellen. Maximal sind es also 12 * 4 Bit =48 Bit. Bleibt genau das doppelte, um eine Individualisierung für diesen Server zu adressieren.

Beim Einstecken der Karte in das USB Lesegerät wird der Server angewählt und ein Datenstrom hinterhergeschickt, der sich auf der Karte befindet. Die Intelligenz, was jetzt mit diesem Datenstrom zu unternehmen ist, kennt der Server.
Es können damit Marketing - Maßnahmen, Vereinsmitgliederregelungen usw.usw. gestaltet werden.


Rudolphs Historienkabinett - Intercept Junior KIM1

Da ist mir (Wolfgang Back) ein dicker Hund passiert. Ich habe eben im Gästebuch erfahren, dass ich einen falschen Beitrag eingestellt habe. Es wurde der unten angesprochene PET 2001 gar nicht angesprochen. Jetzt könnte man nachfragen, ob ich so langsam abbaue und in die Senilität verfalle. Doch die Wahrheit ist viel einfacher und hängt vielleicht mit der neuen Situation zusammen.
Als ich noch festangestellter WDR Redakteur war, hatte ich die Verantwortung für den Inhalt der Sendung. Also musste ich die Sendung einmal gesehen haben. Und dann wäre mir das mit dem PET 2001 aufgefallen.
Jetzt bin ich aus dieser Verantwortung heraus und schaue mir eine fertige Sendung nicht mehr an. Wenn W.R. sein Historienkabinett produziert, sitze ich meistens im Aufenthaltsraum und schreibe die Internettexte. Da im Ablauf groß und deutlich PET 2001 stand, habe ich dies für bare Münze gehalten und lustig drauf losgeschrieben. Aber jetzt geht mir doch ein Licht auf. Einen PET 2001 kann man eigentlich nicht übersehen. Wenn ich zurückdenke, dann stand da wirklich keiner. Doch senil?
Jetzt muss ich doch tatsächlich noch einmal die Sendung anschauen und etwas Neues basteln. Im Moment bin ich genauso gespannt auf diesen Beitrag, wie Sie es wohl sind, wenn eine neue Ausgabe gezeigt wird. Sorry!!°!!



Typ:           KIM 1                                    
Hersteller:    MOS Technology
Technik:       uP M6502
Baujahr:       1976
Preis:         DM 800.-

Der KIM 1 war einer der ersten Hobby-Computer, für deren Inbetriebnahme kein Lötkolben benötigt wurde. Er wurde fertig zusammengebaut geliefert und konnte über eine Taschenrechnertastatur und ein 6-stelliges 7-Segmentdisplay bedient werden.
Es mußte nur ein Netzteil und ein Kassettenrekorder angeschlossen werden. Da der Prozessorbus an einen Stecker der Platine herausgeführt war, konnte der nackte KIM beliebig erweitert werden.
In der früheren Abteilung Computersysteme wurden u. a. S100 - Busadapter für den KIM gebaut und der Votrax Speechsynthesizer, der jetzt im PDP-8/E eingebaut ist, wurde ursprünglich von diesem KIM 1 gesteuert.


Back packt aus - DVB-T Empfänger

Es ist schon ein paar Tage her, dass ich diesen Beitrag aufgezeichnet habe. Zu dem Zeitpunkt war mir der Zattoo - Player noch nicht bekannt. Den hätte ich sonst mit in den Beitrag eingebaut. Jedenfalls gibt es für den Laptop eine Menge an Möglichkeiten, um Fernsehen auf dem Computer zu empfangen. Ser einfachste Weg ist wahrscheinlich der USB Stick mit der entsprechenden Software.

Ich zeigte in der Sendung einen Stick, der lange bei mir in der Schublade verstaubte. Damals, als ich ihn von Yakumo auf der CeBit geschenkt bekam, hatte ich noch keinen Laptop, der den Stick entsprechend schnell bedienen konnte. Er ruckelte und zuckelte und machte einfach keinen Spaß. Der Laptop von damals ziert heute meinen Arbeitsplatz im Studio. Für viele Dinge ist er noch gut; doch es hapert an elementaren Dingen: kein DVD und 850 MHz Taktfrequenz sind ein bisschen wenig für Windows 2000.

Jetzt aber ist der Stick wunderbar, um Fernsehen unterwegs zu realisieren. Die Software war eigentlich gar nicht für diesen Stick gedacht. Die ehemals vorhandene CD war nicht mehr im Karton. Ich durchstöberte Ebay und suchte nach ähnlichen Sticks. Irgendwann fand ich dann ein Angebot, bei dem ich hinterherum die Software laden konnte. Und siehe da, es klappte sogar. Damit lässt sich jetzt mit wenigen Handgriffen ein Videorekorder realisieren, mit dem man Sendungen auf die Festplatte bringen kann - oder auch einen USB Stick als Speichermedium nutzen kann. Natürlich kann man auch eine externe Festplatte anschließen.

Wer mehr DVB- T haben möchte, wer zum Beispiel einen DVB-T Taschenfernseher benutzen möchte, der kann sich jetzt relativ günstig bedienen. Für 69.90 Euro gibt es das Gerät, das über Netzgerät oder Batterie mobil die DVB-T Sender empfängt.



Zusätzlich stellte ich noch eine kleine schwarze Kiste vor, die sich als 4 in 1 vorstellte. Zwei Schnittstellen bieten sich an, um DVB-T Sendungen abzuspeichern - oder sie darzustellen. Zusätzlich können auch MP3 Dateien angeboten werden. Zusätzlich lässt sich aus der kleinen Kiste auch ein Videorekorder bauen, der z.B. über eine USB - Schnittstelle die Sendungen aufzeichnet.
DVB - T überall und in allen Facetten.

Doch ist DVB-T die Zukunft? Damir schließen wir den Kreis zu Zattoo.de
Wenn man sieht, wie sich das Öffentlich Rechtliche Fernsehen kannibalisiert, indem es mit allen Programmen auf Zattoo aufspringt, kann es nur die Torschlusspanik sein, dass sich kein einziger junger Zuschauer in das Programm einklinkt. Ob sich das mit dieser Offensive ändern wird, muss man abwarten.

http://www.pearl.de


Multimedia Speicher von Netgear


Karsten Kunert, Netgear Deutschland


Kalibrieren von Monitoren und Beamern mit Low-Cost Kalibriergerät


Heinz Schmitz, CC2 Mitarbeiter

Mit der Spyder3 Serie bietet Datacolor Kalibrierungs- und Profilierungslösungen für Profi- und Hobbyfotografen sowie für Home Cinema-Enthusiasten. Möglich sind die Einstellung von Monitoren, Druckern oder TV-Geräten.

Mit Spyder3TV können Fernseher die richtigen Farben antrainiert werden. Die Lösung besteht aus Hardware – dem Colorimeter Spyder3 – und der dazugehörigen Software. Der Nutzer setzt den Colorimeter, den er über ein USB-Kabel mit einem Laptop verbunden hat, entweder mittels eines Saugnapfs direkt auf den Bildschirm auf oder hängt ihn mithilfe eines Gegengewichts so auf die Bildschirmoberfläche, dass er direkten Kontakt mit dieser hat. Eine im Paket enthaltene DVD liefert Testbilder, die vom Sensor analysiert und von der Software ausgewertet werden. Anschließend erhält der Nutzer über seinen Laptop Instruktionen, wie er seine Einstellungen am Fernseher vornehmen muss, um die Bildqualität zu verbessern. Dieser Vorgang dauert etwa 25 Minuten und endet mit einem ausführlichen Bericht, so dass die Einstellungsänderungen auch später noch nachvollziehbar sind.



Spyder3TV ist kompatibel mit einer Vielzahl von Bildschirm-Technologien: Liquid Crystal Display (LCD), Plasma, Rückprojektion (RPTV), Digital Light Processing (DLP), Liquid Crystal on Silicon (LCOS) oder Cathode Ray Tube (CRT) – TV-Geräte all dieser Standards können von der Kalibrierungslösung profitieren, und auch für Frontprojektoren ist Spyder3TV geeignet. Spyder3TV kostet 129,- Euro .


AT-mega-Projekt - LC-Display



In der heutigen Sendung stellen wir ein 2-Draht-LCD für unser CC2-AVR-Projekt vor.
Die LCD-Erweiterung des ATM18-Testboards erschließt unzählige Anwendungen. Was auf den ersten Blick wie ein Standard-LC-Display für den Anschluss an einen Mikrocontroller aussieht, bietet doch eine technische Besonderheit: Um möglichst wenige Portleitungen zu belegen, wurde ein Interface entwickelt, das mit nur zwei Portleitungen auskommt.


Die Platine für das AT Mega LC-Display

Ein übliches Standard-LCD kann wahlweise mit acht oder vier Datenleitungen angesteuert werden. Dazu kommt mindestens noch eine Leitung für das RS-Signal zur Umschaltung zwischen Daten und Kommandos sowie eine weitere Leitung für das E-Signal zur Datenübernahme. So viele Anschlüsse waren uns zu schade für diese Aufgabe, denn damit werden die entsprechenden Portleitungen für andere Aufgaben blockiert. Ein I²C-Bus-Baustein war zu teuer und das Protokoll in Software nachzubilden wäre sehr schwierig geworden. Also kommt hier die spezielle Computerclub² Lösung – zum tüfteln und verstehen. Sie ist um Größenordnungen schneller als eine I²C-Bus-Übertragung und kostet quasi nichts. Nur ein Schieberegister wird benötigt und ein wenig Gehirnschmalz.

Wolfgang Rudolph


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