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20.11.2008
Folge 25

Neues aus der Betriebssystemecke

ZevenOS ist eine GNU/Linux Distribution die einen starken Fokus auf ein schnelles und einfach zu bedienendes System legt das einen gewissen “BeOS Touch” hat.


Leszek Lesner war bei uns im Studio

Da BeOS seit 2001 nicht mehr weiterentwickelt wird wurde das Ziel gesetzt einige der Tugenden von BeOS für diese Distribution zu übernehmen.
Dazu gehören z.B. :

– Schnelligkeit
– Kompatibilität mit alten Rechnern
– einfache Bedienung (Orientierung an BeOS Vorbildern)

Dies alles wird in Zusammenarbeit mit einem Linux Kernel realisiert, der zu einem der modernsten Systemen zählt und eine vielzahl von Hardwarekomponenten unterstützt.
Dies führt dazu dass die meiste Hardware nach der Installation einfach funktioniert. Es müssen im Idealfall keine Treiber oder Konfigurationen durchgeführt werden.
Zudem wird  ein reichhaltiges Softwareangebot mitgebracht. Software für Büroarbeiten, Multimedia Betrachtung und Bearbeitung sind genauso Bestandteil wie aktuelle Entwicklungswerkzeuge wie Gambas 2 oder Python 2.5.
Zudem liefert ZevenOS mit MAGI 2 einen sehr einfach zu bedienenden Programmstarter und Installierer mit.

ZevenOS basiert auf der Linux Distribution Ubuntu, die wiederum auf Debian basiert.
Debian geht, aus technischer Sicht, bei ihren stabilen Versionen einen konservativen Weg. Gerade die Hardwareunterstützung die zum Großteil durch den Kernel gewährleistet wird entspricht nicht der aktuell auf dem Markt eingesetzten Hardware. Aus diesem Grund setzt ZevenOS als Grundlage auf Ubuntu, das einen aktuelleren Kernel und somit eine bessere Hardwareunterstützung bietet.
Aktuell setzten wir auf den Kernel 2.6.24, der mit Ubuntu 8.04 “Hardy Heron” mitgeliefert wird und ubuntuseitig 3 Jahre Support erhält.
Für die Oberfläche setzen wir, gemäß unserem Ziel einen leichten und schnellen Desktop zu schaffen, auf den Window Manager Sawfish. Dieser wird mit einer Reihe von Themes mitgeliefert um das Aussehen dem Geschmack des Benutzers anpassen zu können. Standardmäßig ist ein schickes Aussehen im BeOS Design mitgeliefert.
Als Dateimanager nutzt ZevenOS den schnellen und stabilen Thunar. Dieser bietet mit thunar-volman direkte Unterstützung um mit HAL zu Kommunizieren und so Netzwerk und externe Geräte anzusprechen.
Als Büro Paket sind die zwei Programme Abiword (Textverarbeitung) und Gnumeric (Tabellenkalkulation) integriert.
Für das Abspielen von Multimediadateien stehen als Musik-Abspieler Audacious und QuodLibet (Verwalter für Musickarchive) zur Verfügung. Für Videodateien haben wir den Mplayer 1.0 sowie als Bearbeiter Avidemux beigepackt. Mit Encode liefern wir eine Software zum Konvertieren von Videos und zum erstellen von VideoCDs mit.
Zur Entwicklung stehen einem die einfachen Editoren Vi, Medit , Mousepad und Geany zur Verfügung. Als Entwicklungsumgebung liefern wir Gambas 2 mit.

Systemvoraussetzungen:

Intel Pentium oder kompatible CPU mit mindestens 500 MHZ
192 MB RAM
3 GB freier Festplattenplatz
16 MB Grafikkarte
Maus, Tastatur und Monitor


Von hier bis da - Abstände elektronisch messen



Back packt aus - den Helden der Vergangenheit: Lallus

Ich kann mich noch an die Zeit entsinnen, als ich den sogenannten Lallus im Kreißsaal der Elektronik zur Welt brachte. Es begann alles sehr unstrukturiert. Ich wusste zwar, was ich wollte - doch wusste ich nicht genau, wie ich zu einem Ergebnis kommen sollte. Letztendlich wollte ich nichts anderes vollbringen, als mein Domizil in Garmisch per Fernsteuerung in punkto Heizung in den Griff zu bekommen. Ich wollte von Köln aus die Heizung steuern können. Dafür musste ich vorher mitgeteilt bekommen, wie hoch die aktuelle Temperatur ist, um etwas ändern zu können.
Das sogenannte Pflichtenheft entstand:

Heizung komplett einschalten.
Heizung komplett ausschalten.
Heizung komplett ausschalten, Warmwasser weiter betreiben.
Heizung einschalten, Warmwasser ausschalten.
Temperatur Vorlauf messen
Temperatur Rücklauf messen
Wohnzimmertemperatur messen
Außentemperatur Nord messen
Nachtabsenkung aktivieren
Nachtabsenkung ausschalten
Stellglied wärmer/kälter einstellen
Störung erkennen, melden
Bedienung per Telefon oder Handy und DTMF Tönen
Rückmeldung der aktuellen Einstellungen



Dann stellte sich heraus, dass das Pflichtenheft einige weiße Flächen  für mich aufwies. Ich wusste am Anfang noch nicht, wie ich das Problem der Rückmeldung lösen sollte. Dass es schon einen Voicechip gab, war mir damals zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.  Auch bei der Realisierung der Telefonkommunikation musste ich erst einmal die Schulbank drücken. Erste primitive Versuche führten nicht zum Ziel. Entweder ging die Elektronik in die Brüche oder die Telefonleitung war von Kurzschlüssen gefährdet.

Hier zeigte sich, dass ich an der RWTH Energietechnik studierte und nicht etwa Elektronik. Wir Energietechnichniker zeichneten uns z.B. dadurch aus, dass alle Frequenzen über 50 Hertz der Hochfrequenz zugeordnet wurden und dass ein Bauteil mindestens 1 Tonne wiegen muss, um in der Energietechnik Bestand zu haben.

Wie sollte so ein Grobtechniker sich in den feinen elektronischen Kreisen bewegen können?
Das Internet war der wahre Lehrmeister. Schon füh startete ich die Recherchen. Ich glaube, es war das Jahr 1997, als ich damit begann, mich zu informieren. Es war damals schon so viel im Netz zu lesen, dass ich jeden Tag mit neuen Lösungen gespickt wurde. Heute ist es fast schwieriger, diese Informationen zu erhalten, weil ganz andere Suchalgorithmen existieren. Mittlerweile gehe ich bei google von der letzten Seite los und kämpfe mich nach vorne, nicht umgekehrt, was normal wäre.

Bleiben wir bei der Telefontechnik. Irgendwie wollte die sich nicht so einfach beherrschen lassen. Davon auszugehen, dass es da zwei Leitungen gibt, die sich a und b schimpfen und die man einfach anzapfen kann, war nicht genug. Man musste natürlich wissen, wann ein Anruf ankommt und diesen detektieren. Dann musste man wissen, ob der Anruf angenommen wurde. Und dann musste man wissen, dass der Anruf zu Ende ist.

All dies übernehmen spezielle Chips, die bei vielen Kommunikationsgeräten benötigt werden. Da das richtige herauszufinden ist gar nicht so einfach. Und wenn man eins gefunden hatte und wollte es bestellen, dann kam die Frage: "Wieviel wollen Sie denn? 5.000 oder 10.000?
Einzelstücke? Versenden wir nicht. Höchstens als Muster".
So kam ich an Muster, an die ein anderer Bastler allerdings nicht herankam. Und dann kam das Problem: Wie arbeitest du mit dem Chip. <Oft waren die Anschlussbezeichnungen für einen Nichtnachrichtentechniker völlig fremd. Da musste man eben durch.

Ich kann rückblickend über die Zufriedenheit eines eigentlich erwachsenen Menschen berichten, dem es gelang, einen Anruf zu detektieren und das Ende des Anrufs festzustellen. Was über die Leitung kam, war zuerst einmal Tabu. Das war die Stufe 2, die Expertenstufe.

Den Ausgang dieses Chips konnte man wieder an einen unbekannten Chip weiterleiten. Dieser konnte genau Töne detektieren, die über die Leitung gesendet werden. Das klingt einfach - doch es ist es beileibe nicht. Wenn ich ein "ah" über die Telefonleitung schicke, dann ist es äußerst schwierig, ein solches "ah" zu erkennen, weil es irgendwie verbogen wurde.
Aus diesen Erkenntnissen heraus hat man diese DTMF Töne entwickelt, die so raffiniert zusammengestellt wurden, dass solche Töne, die Ziffern und Buchstaben repräsentieren niemals in einem menschlichen Ton vorkommen. Die genaue Zusammensetzung der Frequenzen ist in der DTMF Tabelle zu erkennen.
Mit Tönen das Telefonsystem zu bedienen wurde lange Zeit von un s Europäern ignoriert. Wir setzten bis in die nahe Vergangenheit das eingeführte Impulswahlverfahren ein. Ältere Mitbürger können sich noch an das Telefonsystem alter Zeit erinnern. Eine Null hatte 10 Impulse und es dauerte fürchterlich lange, bis eine Null gesendet war. Eine 9 war entsprechend nicht viel besser.
Heute ist das Impulswahlsystem vollständig oder fast vollständig verschwunden. In Garmisch habe ich noch einen (ich glaube es ist ein W47 Apparat) alten funktionierenden Telefonapparat. Er schickt Wählimpulse und funktioniert auch heute noch.

Die nächsten Baugruppen werden später beschrieben






Mit Kameras eine besondere Kommunikation realisieren

Heutzutage kann man sich mit wenig Geldeinsatz Dinge erlauben, die noch vor wenigen Jahren zu Träumen verkümmert wären. Mit Hilfe des Internets und moderner Kameratechnik lassen sich heute brauchbare Fernüberwachsungsanlagen aufbauen.
Ich will kurz ein Beispiel aus der näheren Vergangenheit erzählen. Für mein Domizil in Garmisch dachte ich darüber nach, wie ich es wohl schaffen könnte, von Zeit zu Zeit ein Livebild nach Köln zu bekommen. Das war gar nicht so einfach und vor allem war es nicht billig. Eine Telefonflatrate war noch in weiter Ferne. Kameras gab es bereits; doch ich hätte in Garmisch einen Laptop hinstellen müssen, der das Kamerabild gegrabbt hätte. Dann hätte ich per Modem das Bild abholen müssen. Um den Laptop nicht immer betreiben zu müssen, wäre eine Ferneinschaltung bei Bedarf nötig geworden. Jedenfalls wäre das Projekt ein "Tausender" Projekt geworden. Um die Kamera noch bewegen zu können, wäre ein weiterer Aufwand vonnöten geworden.


Pan Tilt Kamera von Pearl für derzeit 149 €

Da sieht es heute besser aus: Alleine auf dieser Seite kann man lange schmökern:
http://www.pearl.de/search.jsp?query_type=1&wtype=1&query=ip+camera&x=0&y=0
Wer 150 Euro in die Hand nimmt, der erhält eine sehr brauchbare PanTilt Kamera, die sich zum einen in sehr weiten Grenzen horizontal und vertikal drehen lässt. Außerdem bietet dieses schwarz abgebildete Modell die Möglichkeit, dass man den DSL Router ohne Kabel erreichen kann, da es ein Wireless Interface gibt.

Die Installation ist relativ einfach. Man muss sich natürlich ein wenig an die neue Technik heranrobben. Ein wenig sollte man von der Netzwerktechnik schon verstehen. Man muss sich entscheiden, ob man mit einer festen IP Adresse arbeiten will oder sie sich per DHCP beziehen lässt.

Ich stelle immer wieder fest, dass es bei Neulingen daran hapert, dass man eine quasi feste IP Adresse nach außen realisieren muss, um den Router zu erreichen, wenn man die Kamera von irgendwo auf der Welt erreichen will. Dazu gibt es Dienste, die dies ermöglichen. Der bekannteste und älteste Dienst ist wohl http://www.dyndns.org.

Deshalb will ich hier das Procedere etwas erklären:
Man geht zur obigen Adresse. Dort macht man ein Login mit vorher überlegtem Usernamen und Passwort. Jetzt geht man zu den eigenen Hostdiensten und kann hier eine dynamische IP-Adrtesse installieren, die nach außen hin fast wie eine feste IP Adresse wirkt. Zwar ändern sich die gelesenen Werte; doch dahinter steckt die aktuelle Adresse des Kamerarouters. Warum?

Die meisten Internetanschlüsse werden mit einer dynamischen IP Adresse versorgt. Eine statische IP Adresse (gibt es auch) wäre also eine Adresse, die immer gleich bleibt. Im Moment habe ich diese IP Adresse 88.77.214.10. Beim nächsten Bootvorgang ändert sich diese Adresse . Gleichzeitig geht aber mein Router ins Internet und landet bei dyndns.org und liefert dort die neue IP Adresse ab. Wenn ich jetzt von außen die Kamera suche, so gehe ich über den Umweg dyndns.org, um die aktuelle Adresse zu finden.
Voraussetzung ist natürlich, dass man den Router darauf vorbereitet, dass er beim Neubooten an dyndns oder andere Dienste die Adresse meldet. Im Menu des Routers findet man diese Möglichkeit unter den Menüpunkten DYNDNS oder Dynamisches DNS. Hier gibt man nun die geforderten Werte ein, User und Passwort und enabled das Dynamische DNS.

Die Kamera hat auch die Möglichkeit, das Dynamische DSN einzustellen. Doch wenn man den Router bereits damit beauftragt hat, dann sollte man hier nichts mehr eintragen. Es kann sein, dass Kamera und Router sich gegenseitig negativ beeinflussen.

Will man mehrere Kameras gleichzeitig ansprechen, so sollte man noch den Port festlegen, auf dem sich die Kamera ansprechen lässt. Im Router findet man die reservierten Adressen, die man dazu benutzen kann.
Ich werde einmal kurz meine Installation niederschreiben.

ich habe der Kamera 1 die statische IP Adresse 192.168.1.40 und der zweiten Kamera die IP Adresse 192.168.1.41. Kamera 1 habe ich den Port 8001 zugeteilt, entsprechend der 2 Kamera den Port 8002.

Wenn ich jetzt von außen meine Kameras erreichen will, dann gebe ich entweder xxxx.dyndns.org:8001 für die Kamera 1 ein und analog dazu die xxxx.dyndns.org:8002 ein

Normalerweise werden dann die einzelnen Kameras im Browser direkt aufgerufen. Man sollte sich vorher überzeugen, ob es da Animositäten der Browser gibt. Kamera 1 bei mir muss den Internet Explorer haben, Kamera 2 kann IE und Firefox bedienen.

Jetzt müsste die Installation ohne Probleme möglich sein.


Ein Radio für 10 €, das viel Spaß bringen kann

Ein Radio, und dann auch nur Mittelwelle, das ist doch ein müdes Angebot. Weit gefehlt. Diese gezeigte primitive Kiste, die sich auch ungeübten Bastlern erschließen kann, scheint ein Hit zu sein. So hat Conrad diesen Artikel auch schon zum Bestseller gekennzeichnet. Wir zeigten in der Sendung zwar den Schriftzug von Conrad, doch viele konnten damit wohl nichts anfangen.


9.95 € kostet der Bausatz, da kommt die Bastelwut wieder auf.

Der Link auf die Seite bei Conrad ist ellenlang. Ich kann ihn hier einmal abbilden, doch er wird so nicht funktionieren.

Die bessere Methode. Sie gehen auf conrad.de und geben oben links in das Suchfeld Conrad Retro Radio ein.

http://www1.conrad.de
/scripts/wgate/zcop_b2c/~flNlc3Npb249UDkwV0dBVEU6Q19BR0FURTA1OjAwMDIuMDEyMS5lNDdhYzhjZSZ
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Wir haben verpasst, unser Logo darauf zu bringen. Das sähe doch auch schick aus.



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