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TV-SENDUNGEN

22.01.2009
Folge 27

Noch mehr Open Source : Audioprogramme


Heinz Schmitz mit seiner Combo

Nicht nur für Audio-Profis und Musiker bietet die Open Source Szene eine Reihe von nützlichen Programmen, die sich nicht vor Kaufprogrammen verstecken müssen. Viele der von der Community entwickelten und gepflegten Programme laufen nicht nur unter Windows, sondern auch unter Linux und wie zum Beispiel im Falle von Audacity auch unter Mac OS X. Die hier vorgestellten Programme repräsentieren nur eine kleine Auswahl. Viele weitere Software, auf für Webradioanwendungen findet man auf der Open Source DVD (http://www.opensource-dvd.de/)


Audacity
Werkzeuge zum Editieren von Audiodateien
(http://audacity.sourceforge.net/)

Audacity ist ein freier, kostenloser, leicht zu bedienender Audioeditor und -recorder für Windows, Mac OS X, GNU/Linux und andere Betriebssysteme.
Er liefert einige Werkzeuge zum Editieren von Audiodateien (MP3, OGG, WAV, AU usw.). Neben einigen Klangeffekten können Teile ausgeschnitten oder kopiert und einfügt werden. Ein Editor für ID3-Tags sowie Funktionen zum Überblenden stehen ebenso zur Verfügung wie auch ein automatisches Entfernen von Rauschen oder Knistern.
Zudem lässt Audacity sich als Multitrack-Recorder verwenden. Es lassen sich Audiodateien in die aktuell geöffnete Projekte einbinden. Die Aufnahmefunktion erlaubt es, alles abzuspeichern, was über den Line in-Kanal eingespielt wird.
Damit Sie eine Datei im MP3-Format abspeichern können, muss zusätzlich die Lame DLL vorhanden sein.

Audacity kann Liveaufnahmen von einem Mikrofon oder einem Mischpult, Kassetten, Vinylplatten oder Minidisks machen. Einige Soundkarten ermöglichen es sogar, Aufnahmen von Audiostreams (aus dem Internet) durchzuführen. Aufnahmequellen können Mikrofone, Line Input und anderen Quellen sein.

Möglich ist das Erzeugen von Multitrack Aufnahmen durch Mixen und zusammenführen von Tracks. Mit Multikanal-Hardware können bis zu 16 Kanäle simultan aufgenommen werden. Während und nach einer Aufnahme zeigen die Aussteuerungsanzeigen die aktuellen Lautstärken Werte an. Schon vorhandene Audiodateien können in Projekte eingebunden, geändert und zu neuen Liedern kombiniert werden. Die Aufnahmen können in verschiedene Dateiformate (WAV, AIFF, MP3, OGG..) exportiert werden.

Audacity läuft unter Linux und Windows. Die Benutzerführung ist in Deutsch verfügbar.



VLC Media Player
Ein Multitalent unter den Medienplayern
(http://www.videolan.org/)

Der VLC oder Videolan Client Media Player wurde ursprünglich dafür konzipiert, Videos übers Netzwerk zu streamen. Inzwischen hat er sich zu einem wahren Multitalent im Bereich der Medienplayer gemausert. Er ist als DVD-, VCD- und Audio-Player einsetzbar. In den meisten Fällen ist VLC nicht von vorinstallierten Codecs abhängig, da er selbst mit einer großen Codec-Menge bestückt ist. Als Player unterstützt er MPEG- und DivX-Streaming und kann damit auch Videos schon während des Downloads abspielen. Für Video on Demand ist er damit wie geschaffen. Im Audiopart sind Visualisierungen und der Equalizer mit vorgefertigten Soundeffekten Ergänzungen. Der Streaming Assistent im Dateimenü führt Schritt für Schritt zum gewünschten Ziel. Weitere Features sind u.a. die Verwendung von Skins für die Programmoberfläche und das Anlegen von Playlisten.

Der VLC Media Player kommt aus der Linux Welt. Er läuft unter Linux und Windows. Die Benutzerführung ist auch in Deutsch verfügbar.



CDex
Ausgezeichneter MP3-Encoder und CD-Ripper
(http://cdexos.sourceforge.net/)

Das Tool liest Musikdateien von CDs und konvertiert sie ins WAV-Format oder encodiert sie als MP3. Obendrein kann Musik auch abspielt und von einer externen Quelle, die an der Soundkarte angeschlossen ist aufgenommen werden. Damit Dateien im MP3-Format abspeichert werden können muss die Lame DLL (lame_enc.dll) im Programmverzeichnis liegen.

CDex läuft unter nur unter Windows. Die Benutzerführung ist auch in Deutsch verfügbar.


jTagger
Editiert  ID3-Tags von MP3-Dateien
(http://dronten.googlepages.com/jtagger)


jTagger editiert die ID3-Tags einzelner oder mehrerer MP3-Dateien. Außerdem benennt das Tool die Dateinamen mehrerer MP3s in einem um. Es beherrscht ID3-Tags der Versionen 1 und 2. Die Bedienung erfolgt über eine einfach zu nutzende grafische Oberfläche. Im Register Audio Files werden die Tags einzelner MP3s geändert. Die Änderungen werden durch einen Klick auf 'Update Tags' wirksam. Mit der Funktion Rename Files werden Änderungen vorgenommen wie z.B. ein Teilstring im Dateinamen einer oder mehrerer MP3s, oder einfügen der Künstlernamen, der Tracknummer oder eines beliebigen Textes. Mit Rename Title Tags bzw. Rename Album Tags werden gezielt die ID3-Tags mehrerer MP3s geändert. Für alle Rename-Funktionen können, mittels eines Testdurchlaufs Vorschauen erstellt werden, damit Fehler in der Eingabe erkannt werden, bevor die eigentliche Umbenennungsaktion startet.

Das Programm benötigt das Java Runtime Environment 1.6 (J2RE) oder höher. jTagger ist ein Java Programm und läuft unter Linux und Windows-. Die Benutzerführung ist nur in Englisch verfügbar.




Lame
MP3 Encoder für Windows
(http://www.mpex.net/software/details/lamedll.html)
Programme wie Audacity und CDex haben keinen eigenen MP3-Encoder. Sie nutzen die Funktionalität von Lame, das keine eigene grafische Benutzeroberfläche hat. Es handelt sich um ein Befehlszeilenprogramm, dass die notwendigen Parameter übergibt. Anwendungsprogramme, wie Audacity, nutzen über Aufrufe die Programmbibliothek lame_enc.dll.  Der kostenlose Open Source Codec wird seit 1998 ständig durch eine aktive MP3-Community weiterentwickelt und ist für viele Betriebssysteme verfügbar.

Wenn es um hochwertige MP3-Kodierung geht, ist LAME ein nützliches Werkzeug. Ein mit stetigen Hörtest verfeinertes psychoakustisches Modell ist dafür verantwortlich, dem Gehör nicht wahrnehmbare Frequenzen und Überlagerungen vorzuenthalten. Zuverlässiges Joint-Stereo und die intelligenten VBR- und ABR-Modi (variable/durchschnittliche Bitrate) sorgen zudem für die besten Kompromisse zwischen Dateigröße und Qualität. Der LAME MP3-Encoder bietet unterschiedliche Qualitätsstufen, die im Infocenter beschrieben sind.

LAME besitzt keine grafische Benutzeroberfläche, dafür gibt es LamedropxPd. LAME wird üblicherweise in andere Konverterprogramme oder CD-Ripper eingebunden. Zwei Dateien im herunter geladenen Zip-Archiv sind wichtig: lame.exe wird z.B. von EAC verwendet. Programme wie Audiograbber, CDex oder Phonostar benötigen dagegen lame_enc.dll im Programmordner, um MP3s zu erzeugen. Außerdem ist ein ACM-Codec verfügbar.

Der VBR-Modus benutzt jetzt standardmäßig ein neues eigenes psychoakustisches Modell. Es konnte seit LAME 3.96.1 bereits über den Parameter "--vbr-new" aktiviert werden und steigert die Kodiergeschwindigkeit deutlich.

Aussagen zur MP3-Qualität der neuen Version sind ohne umfangreiche Hörtest schwer zu treffen. Schon die Vorgängerversion lieferte bei mittleren Bitraten eine sehr hohe Qualität, wie ein seinerzeit durchgeführter Vergleich zeigte.


Back packt aus - eine Passwortverwaltung

Wahrscheinlich hat jeder Computerbesitzer die gleichen Probleme. Immer häufiger wird man gezwungen, sich mit einer Kennung und einem Passwort einzuloggen. Schnell steigt die Anzahl der passwortgeschützten Eingaben auf eine unüberschaubare Menge. Ich habe einmal nachgerechnet und kam auf ca. 30 verschiedene Adressen, für die ich einen Login benötige.
Das geht ruckzuck, wenn man an diesem oder an diesem Forum teilnehmen will. Hinzu kommen die vielen Eingaben, die es wirklich in sich haben: die Logins bei Banken und Gelddiensten sollte man ernst betreiben.
Doch die Fülle der Anwendungen überfordert meistens das Gedächtnis, wenn man für jeden Dienst ein eigenes Passwort ansetzt. Natürlich gibt es Methoden, um sich auch verschiedene Passwörter zu merken – doch dazu muss man geboren sein.
Vielfach kapituliert man und beschließt ab sofort nur noch ein Passwort zu benutzen, das man in allen Diensten nutzt. Anders, so hat man festgestellt, kommt man nicht weiter.
Doch diese Resignation ist genau die falsche Reaktion. Wer dann überall susi01 als Kennung und MAXL2009 als Loginpaar festlegt, der kann gefährlich leben.
Man möge sich folgende Situation vor Augen führen: Ich melde mich bei einem privaten Forum an und gebe die obigen Logindaten ein. Das kann natürlich meistens gut gehen; doch die Eingaben liegen natürlich auf der Festplatte des Forumbetreibers. Und zwar im Klartext.

Aufgrund der Entwicklung kann der Forumbetreiber nun davon ausgehen, dass der User XY sich auch woanders mit susy01 …. einwählt. Man kann es ja einmal probieren. Vielleicht bei Ebay zum Anfang, dann bei der Bank, weil es so schön geklappt hat. Das ist übrigens keine überquellende Fantasie. Ich habe einige Leute in meinem Umfeld gefragt, die alle zugegeben haben, dass sie sich auf wenige Passwörter beschränken. Sie wussten alle, dass das nicht gut ist – doch geändert hat das bisher noch keiner von denen.

Ich hatte das Problem schon vor ca. 3 Jahren für mich gefixt. Ich habe mir für das Handy ein Programm entwickelt, mit dem ich eine Datei, die die Klardaten enthielt kräftig verschlüsseln konnte. Am Anfang war das recht erfolgreich. Doch nach und nach wurde es lästig, immer wieder nachschauen zu müssen. Der Schludrian machte Fortschritte und so nach und nach vergaß ich mein Programm. Als ich dann nach 2 Jahren wieder einmal eine ganz wichtige Information  unbedingt benötigte, versagte meine Methode, weil ich in der Zwischenzeit das Masterpasswort vergessen hatte. Bei drei falschen Eingaben ging ich dann zum Angriff über. Die Datei wurde gelöscht. Danach begann das Programm einen brutalen Durchlauf auf der Speicherkarte und schrieb überall „Hier stand mal etwas“ auf die Karte. Ob der Geheimdienst da vielleicht noch etwas hätte herausholen können, weiß ich nicht. Jedenfalls war für mich die Sache gelaufen.

Ich wurde dann auf ein Angebot von Conrad Elektronic aufmerksam. Da gab es einen USB Stick, der nicht zur Datenspeicherung, sondern zur Aufnahme solcher Daten wie oben beschrieben, entwickelt wurde. Mit 19.95 Euro inklusive einer Smartcard, (die im Nachkauf alleine 17,95 € kostet) erschien mir die Sache für ein „Back packt aus“ geeignet.

Mittlerweile haben wir die Geschichte mit dem Stick im Kasten und ich muss heute dazu einiges sagen. Ich hatte die Geschichte zu einfach eingeordnet. Ich dachte, dass da wohl keine Schwierigkeiten auftreten können, da die Sachlage klar war. Doch weit getäuscht. Die Probleme begannen erst nach dem Dreh.

Bei der Filmaufnahme kann man erkennen, dass ich die Nutzung des Firefox Browsers, der sonst mein Standard ist, geschickt umgangen habe. Das hat seinen Grund. Denn mit dem Firefox funktioniert der Stick nicht. Vorerst nicht.
Einen Tag nach der Aufzeichnung begann meine Recherche. Von der Fa. Gab es keine Reaktion. Also ab in die Foren. Und dort wurde das Problem genau beschrieben. Alle warteten auf eine neue Version, die auch den Firefox bedienen kann. Nach langem Suchen fand ich dann eine Downloadmöglichkeit 3.0. Der Stick selbst ist 2.9 von der Versionsnummer her, die beigelgte CD installiert 2.9, was sich mit Firefox nicht versteht.
Daher möchte ich Ihre Verzweiflung etwas abkürzen und erkläre das hier. Ich fand es absolut unprofessionell, dass man zunächst einmal die falsche Tour gehen musste, um später festzustellen, dass man in punkto Mozilla auf Granit gebissen hat. Wer jedoch die mitgelieferte Software installiert, der hat zumindest einen Vorteil. Wenn man später die Software wieder deinstalliert, um die 3.0er Version aufzuspielen, dann findet die neue Software in den chaotischen Tiefen der Registry wenigstens noch die Lizenznummer des Sticks. Ansonsten muss man die Nummer auf der CD eingeben.
Hier zeigt sich wieder einmal, wie unsauber man mit den Daten umgeht. Wenn jeder, der einmal auf dem Computer war irgendwo etwas vergisst zu löschen, dann braucht man sich nicht zu wundern, dass der Speicherplatz immer kleiner wird.
Doch zurück zu dem Problem. Die Originalsoftware, die dem Stick beiliegt (vielleicht ist es ja auch mittlerweile eine neue Version – mein Versand war vom 10.12.2008) muss gelöscht werden und das Update 3.0 muss installiert werden.

Wenn man das alles hingekriegt hat, dann kann man auch Spaß an dem Stick haben.
So, und jetzt noch eine Kritik an der Lösung.

Bei der Eingabe des Passworts lässt einem der Stick alleine. Warum gibt es da keinen Menüpunkt „Passwort vorschlagen“. Man verfällt immer wieder zurück auf susy01 oder ähnliches, weil man vor wirklich guten Passwörtern Angst hat. 00345AQ.456 VdSa19435 ist einfach besser als susy01. Doch wer kann sich das andere Passwort schon merken? Eben – dafür ist der Stick ja da.

Über diesen Link kommt man zu der nötigen  Software: (ungefähr 3 MB)

http://www.chipdrive.de/cgi-bin/edcstore.cgi?user_action=list&category=Download%3B03_Software


Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Was sind die wesentlichen Inhalte des Wärmegesetzes?
Das Wärmegesetz legt fest, dass spätestens im Jahr 2020 14 Prozent der Wärme in Deutschland aus Erneuerbaren Energien stammen muss. Es dient dem Schutz der Umwelt und soll dazu beitragen, den Ausstoß Klima schädlicher Treibhausgase zu verringern. Ziel ist es, einerseits Ressourcen zu schonen, andererseits aber eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten. Das Gesetz hat drei Säulen:

die Nutzungspflicht: Eigentümer von Gebäuden, die neu gebaut werden, müssen ab dem 1. Januar 2009 Erneuerbare Energien für ihre Wärmeversorgung nutzen. Diese Pflicht trifft alle Eigentümer, egal ob Private, den Staat oder die Wirtschaft. Genutzt werden können alle Formen von Erneuerbaren Energien, auch in Kombination. Dazu zählen solare Strahlungsenergie, Geothermie, Umweltwärme und Biomasse. Wer keine Erneuerbaren Energien einsetzen will, kann andere Klima schonende Maßnahmen ergreifen: Eigentümer können ihr Haus stärker dämmen, Abwärme nutzen, Wärme aus Fernwärmenetzen beziehen oder Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung einsetzen.
die finanzielle Förderung: Die Nutzung Erneuerbarer Energien wird auch in Zukunft finanziell gefördert. Das bestehende Marktanreizprogramm, ein Förderinstrument der Bundesregierung, erhält mehr Geld. Die Mittel werden auf bis zu 500 Mio. Euro pro Jahr aufgestockt. Das bedeutet mehr Planungssicherheit für Investoren.
Wärmenetze: Das Gesetz erleichtert den Ausbau von Wärmenetzen. Es sieht vor, dass Kommunen auch im Interesse des Klimaschutzes den Anschluss und die Nutzung eines solchen Netzes vorschreiben können.


AT Mega Projekt - Temperaturen einfach und genau messen

Wer sich dem Elektronikhobby widmet, der kommt an Temperatujrmessungen nicht vorbei. Früher war das noch eine andere Sache, als heute. Mittlerweile gibt es so tolle Temperatursensoren für alle Temperaturbereiche.
In der heutigen Sendung wird ein digitaler Chip gezeigt, zwichen -50 °C und 125 °C sehr genau und schnell die Temperatur bestimmen kann.







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