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18.02.2009
Folge 28

Windows 7 - Beta - das bessere Vista?

Vielleicht noch Ende 2009 spätestens aber 2010 soll Windows 7 in den Handel kommen. Der Nachfolger von Windows Vista soll die zahlreichen Kritikpunkte an der aktuellen Version ausbessern.

Zurzeit steht eine Beta-Version zur Verfügung, die im Wesentlichen einen positiven Eindruck hinterlässt. Sie läuft, für eine Testversion, erstaunlich stabil. Mit dem Arbeitsspeicher geht Windows 7 deutlich sparsamer um. Nahm Vista sich, allein für das Betriebssystem nahezu ein Gigabyte, begnügt sich der Nachfolger mit knapp 400 Megabyte, also nicht einmal der Hälfte. Die Zeit die das System zum booten benötigt, ist fast mit der von Windows XP vergleichbar. Die Einsparung bei den Ressourcen erlaubt es, das kommende Windows auch auf kleineren Rechnern zu installieren.

Bei der Treiberunterstützung gibt es deutliche Schwachstellen, die aber bis zur Produktionsversion ausgemerzt sein sollen. Windows 7 läuft mit der gleichen Treiberarchitektur wie Windows Vista. bei älteren Geräten ist es vor dem Umstieg nötig zu prüfen, ob die passenden Treiber vorhanden sind.  Im Moment arbeitet das Entwicklerteam von Windows 7 vor allem noch an der Kompatibilität und verbesserter Treiber-Unterstützung.

Intern hat sich auch einiges getan und, wie bei Microsoft üblich, werden mit jeder neuen Betriebssystemversion neue Begriffe auf den Markt geworfen. Die Benutzerkonten-Steuerung (User Account Control, UAC) kann individuell angepasst werden, so dass beispielsweise weniger der lästigen Abfragen aufpoppen. „Direct Access“ erlaubt den direkten Zugriff der Administratoren auf Notebooks via Internet. Angeblich ohne VPN. Sicherheit beim Datentransfer soll die Verschlüsselung Ipv6-over-IPsec garantieren. „BranchCache“ sorgt für schnelleren Datenzugriff im Netzwerk. Daten, die ein User aufruft, werden im Cache vorgehalten. Ruft ein Kollege diese Daten auf, sind die Daten schneller auf dem Bildschirm. „Bitlocker To Go“ erweitert die Verschlüsselungsfunktion auf portable Medien wie externe Festplatten oder USB-Sticks.  „App Locker“ ermöglicht differenzierte Regeln, welche Anwendungen laufen dürfen und welche nicht. „Publisher Regeln“ auf Basis der digitalen Signaturen einzelner Programme, überprüfen, ob bestimmte Programmversionen oder Updates erlaubt sind oder nicht. „Power Shell 2.0“ automatisiert sich wiederholende und komplizierte Aufgaben mit einer Scripting Sprache. Microsoft möchte Power Shell als Nachfolger der alt bekannten DOS-Box etablieren. Neu ist auch das „Action Center“. Es ersetzt die vielen Windows-Meldungen und -Warnungen. Der Anwender kann hier selbst regulieren, wie viele Meldungen und Hinweise, die auf dem Bildschirm erscheinen sollen.

„VDI (Virtual Desktop Infrastructure)“ erlaubt Anwendern ferngesteuert auf ihren Desktop zuzugreifen. Die virtuelle Maschine und alle Daten werden dabei auf dem Server gehostet. Eine Architektur, wie sie bei anderen Anbietern, wie zum Beispiel vmWare, schon länger üblich sind.


Heinz Schmitz testete für den CCZwei

Bei Suchanfragen werden die bisherigen Suchen miteinbezogen. Bibliotheken präsentieren Dokumente, die in verschiedenen Ordnern oder Laufwerken liegen, in einer Ansicht. Dabei sind in einer Bibliothek ein oder mehrere Verzeichnisse zusammengefasst.

Die alt bekannte Task-Leiste hat jetzt mehr Ähnlichkeit mit Apples OS-X. Die minimierten Programme sind nicht durch ihren Namen aufgelistet, sondern man findet dort die Icons der Programme wieder. Die Miniprogramme oder Widgets, bei Vista in der so genannten Side Bar versammelt lassen sich beliebig jetzt anordnen. Transparente Fenster machen die Windows-Mini-Anwendungen auf dem Desktop sichtbar.

Das Vergrößern, Verkleinern der Fenster soll in der neuen Version intuitiver werden. Schiebt man die Fenster in entgegengesetzte Richtungen auf dem Desktop, werden diese automatisch nebeneinander platziert. Praktisch für alle Anwender, die bisher immer zwei Windows Explorer umständlich nebeneinander setzen, um Ordner-Inhalte zu vergleichen oder Dateien zu kopieren. Häufig benutzte Dateien tauchen beim Rechtsklick auf das Programm-Icon auf.

Verbessert wurde auch das Stromspar-Management. Wird zum Beispiel ein Notebook längere Zeit nicht genutzt, dann wird der Bildschirm dunkler. Viel Arbeit hat Microsoft Windows in Touch- und Handschriftenerkennung investiert. So wird bei Touch-Screen-Monitoren das so genannte Multi-Touch unterstützt, das mit dem Apple I-Phone Premiere hatte.

Die Hardware-Voraussetzungen sind keinesfalls höher als bei Windows Vista. Microsoft spricht von: 1 GHz-Prozessor mit 32 oder 64Bit, 1 GB RAM, 16 GByte Festplatte, DirectX 9-Grafikkarte mit 128 MB Speicher (für Aero), DVD-R/W Laufwerk

Mit Windows 7 kommt auch der Internet Explorer 8 auf den Markt. Optisch unterscheidet er sich kaum von der Version, allerdings ist der Bildaufbau schneller und er ist endlich mit den Standards im Internet, den Acid-3-Tests, kompatibel. Damit aber Webseiten, die speziell auf den IE angepasst sind, trotzdem angezeigt werden können, gibt es einen so genannten Kompatibilitätsmodus. Dann schaltet das Programm auf den alten IE-Modus zurück. Verbesserungen meldet der Hersteller bei Suche, Navigation, Registerbrowsen, Sicherheit und Favoriten. Bei der Sofortsuche wird der bisherige Browserverlauf mit einbezogen, um die Trefferlisten einzuschränken.

Der IE 8 besitzt einen Privatmodus, der jegliche Aufzeichnungen während der Surf-Session unterbindet. Per Filter darf der Nutzer einstellen, welche Inhalte gesichert werden und wie privat und anonym man auftreten möchte. Weiterhin lässt sich die Adress-Eingabe der URL besser erkennen, so dass man eine höhere Chance habe, die Umleitung zu einer nachgemachten Fake-Seite zu entdecken, verspricht jedenfalls Microsoft. Ein zuschaltbarer „SmartScreen-Filter“ soll die aktuelle Seite analysieren und vor potentiellen Gefahren warnen.

Eine interne Übersetzungsfunktion versucht, markierten Text sinngemäß in die gewünschte Zielsprache zu übertragen. Ein Farbcode erleichtert den Tab-Wechsel, denn so lassen sich die vielen offenen Fenster leichter unterscheiden. Gefällt die aktuelle Seite, dann bietet ein IE-Schalter an, ähnliche Sites zu suchen und zu laden.

Obwohl als Release-Termin für Windows 7 offiziell 2010 angekündigt ist, hat es Microsoft derzeit offensichtlich eilig, den Vista-Nachfolger auf den Markt zu bringen. Ganz im Gegensatz zu allen bisherigen Ankündigungen soll Windows 7 überpünktlich freigegeben werden. Wurden bis jetzt angekündigte Auslieferungstermine üblicherweise großzügig überschritten, wollen Gerüchte nicht verstummen, nach denen Windows 7 schon zum Weihnachtsgeschäfts diesen Jahres in des Regalen liegen und auf den neuen Rechnern unterm Weihnachtsbaum installiert sein soll.

Erfreulich ist auch, dass viele Anbieter von Anti-Viren-Software bereits Windows 7 Beta unterstützen. Beim Vorgänger Vista hatte ja selbst das Service Pack 1 noch Probleme bei der Zusammenarbeit mit Sicherheits-Software.

Bei allen bisherigen Windows-Versionen hatte es immer zwei Beta-Phasen gegeben, selbst der Internet Explorer 8 muss zwei davon durchlaufen. Und dennoch stand nach einigen Verschiebungen nicht immer ein wirklich ausgereiftes System zur Verfügung. Nachdem die Pre-Beta und die Beta von Windows 7 stabil laufen und bei Experten, Unternehmen und Privatnutzern ein sehr positives Echo finden, ist nun eine deutlich frühere Veröffentlichung - nach nur einer Beta-Phase - möglich. Der nächste Meilenstein für Windows 7 wird nach inoffiziellen Angaben bereits im April die Freigabe eines Release Candidate (RC) sein. Der darauf folgende Schritt wird dann Release to Manufacturing (RTM) sein, also das Pressen der CDs für den Fachhandel. Dem wird wenige Wochen später die General Availability (GA) folgen, also der eigentliche Verkaufsstart.

Microsoft wird auch sein neues Computer- Betriebssystem Windows 7 in sechs unterschiedlichen Varianten auf den Markt bringen. Im Mittelpunkt stünden dabei die Versionen „Windows 7 Home Premium“ für Verbraucher und „Windows 7 Professional“ für Unternehmen. Für Entwicklungsländer wird Microsoft „Windows 7 Home Basic“ anbieten.
„Windows 7 Starter“ soll das Segment der ultra-kompakten Netbook-Computer bedienen.
„Windows 7 Enterprise“ ist für Unternehmen und Organisationen mit einer Großkundenlizenz gedacht. Diese beiden Windows-Varianten werden aber nicht im Einzelhandel zu haben sein. Die „Ultimate“-Variante wird alle Funktionen der Home- und Enterprise-Variantenenthalten.

Über die Preise für das neue Betriebssystem und die Kosten für Updates macht Microsoft noch keine Angaben. Insider gehen aber davon aus, dass die Starterversionen knapp unter 200 Dollar und die Ultimate Version knapp unter 320 Dollar kosten soll. Diese Zahlen werden aber von Microsoft dementiert. Nach der Enttäuschung der Anwender von Windows Vista werden, vor allem in der Blogger-Szene Stimmen laut, das Windows 7 für die „Vista geschädigten“ kostenfrei sein soll.

Währende Endanwender üblicherweise das Betriebssystem zusammen mit einem neuen Rechner erhalten, ist die Situation in Firmen andern. Viele Professionelle Anwender arbeiten nach wie vor mit dem stabilen Windows XP. Der Druck auf Microsoft war so hoch, das der Verkauf von XP zwar eingestellt wurde jedoch mit Vista Lizenz automatisch einen Lizenz zum „Downgrade“, also der Umrüstung auf XP enthalten war. Die Zurückhaltung der Firmen gründete vor allem in der inkompatiblen Treiberarchitektur und den enormen Ressourcenhunger von Vista.

Eine Umfrage von Marktforscher Forrester Research bei 962 IT-Entscheidern ergab, dass 71 Prozent der Geschäftsrechner in Europa und Nordamerika noch mit Windows XP arbeiten. Nach ihren aktuellen Upgrade-Plänen gefragt, sagten 15 Prozent der Befragten, sie würden Vista auslassen und gleich Windows 7 installieren. Für 22 Prozent steht offensichtlich fest, dass sie Vista nur sehr zögerlich, wenn überhaupt, einsetzen wollten. Umgekehrt erklärte nur rund ein Drittel, das Upgrade zu Vista werde gerade gemacht; nur ein Viertel sagte, sie wollten in diesem oder im nächsten Jahr Vista einsetzen.



Back packt aus: ein Fußballradio Noxon 90elf.de

Webradios haben wir zwar schon öfter vorgestellt, doch die Dynamik in diesem Markt verlangt auch nach häufigerer Berichterstattung. Wenn man noch vor Augen hat, wie dies vor einigen Jahren angefangen hat und heute die Fülle der Angebote dagegen hält, dann hat sich auf diesem Sektor Immenses getan. Vor allem fällt auf, die Öffentlich Rechtlichen Sender die Herausforderung begriffen haben und mit vielen vielen Angeboten mithalten wollen.
So werden heute ganze Sendungen und Teile davon als Audiocast gesendet. Selbst die Fernsehsendung "Hart aber fair" wird als Audio gesendet. Die Idee macht Sinn, denn Hart aber fair lebt nicht vom Bild, sondern hier zählt das Wort der Studiogäste. Somit könnte man eigentlich alle Talksendungen von Maischberger über Beckmann, Kerner und Will, Ilgner und wer sonst noch als Audiocast verbreiten.



Interessant bei dem vorgestellten Radio Noxon 90elf ist der Versuch, einen Spartenkanal exponiert zu unterstützen. In diesem Fall hat man den Kanal 9011.de auf vier Favoritentasten werksmäßig vorinstalliert. Der Fußballsender 9011 in der Beschreibung.

http://www.90elf.de

Internetsender 90elf berichtet live über Fußball-Bundesliga
Im Februar erhielt der Berliner Hörfunkveranstalter Regiocast die Sendelizenz für Deutschlands erstes Spartenradio zum Thema Fußball. Ursprünglich war für das Programm der Name kick.fm vorgesehen. Morgen geht das Fußball-Radio unter seinem nun endgültigen Namen 90elf auf Sendung.
Eigentlich wollte Regiocast sein Fußball-Radio über eine Handy-TV-Plattform ausstrahlen. Daraus wird jedoch nichts. Watcha, das vor mehr als zwei Jahren im DMB-Verfahren an den Start ging, hat seinen Sendebetrieb im Frühjahr eingestellt. Mobile 3.0, das ursprünglich zur Fußball-Europameisterschaft im DVB-H-Format starten wollte, ist nicht über einen Testbetrieb hinausgekommen und nimmt die kommerzielle Vermarktung nicht auf.

Empfang nur über die Sender-Homepage möglich

90elf startet daher zunächst ausschließlich im Internet. Das Programmangebot ist werbefinanziert, der Empfang ist kostenlos. Dafür setzt 90elf einen Flash-Player ein, so dass die Fußball-Fans den Sender zwingend über die Homepage des Programms aufrufen müssen - hier kann Regiocast dann auch optische Werbe-Botschaften einblenden. Der Einsatz eines WLAN-Radios oder einer Streaming-Software auf dem Handy ist nicht möglich.
90elf verspricht die Live-Übertragung aller Spiele der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga. Dabei soll es an den Spieltagen möglich sein, jedes Spiel einzeln oder als Konferenzschaltung zu verfolgen. An spielfreien Tagen will Regiocast Nach- und Vorberichterstattung, Hintergründe, Interviews und Gewinnspiele senden.

Programm auch an spielfreien Tagen

Das neue Webradio geht 24 Stunden am Tag auf Sendung. Geplant sind auch stündliche Nachrichten, in denen neben Fußball-Themen auch Platz für andere Sportarten sowie für das Weltgeschehen sein soll. Darüber hinaus sind auch Video-Beiträge geplant, die über die 90elf-Homepage zu sehen sind.
Abzuwarten bleibt, ob 90elf nach dem Start im Internet weitere Verbreitungswege finden wird. Nachdem der Start eines kommerziellen Handy-TV-Angebots in Deutschland derzeit nicht absehbar ist, wäre eine Verbreitung über DVB-T denkbar. Am Regiocast-Firmensitz Berlin und am 90elf-Studiostandort Leipzig gibt es schon heute auch Radio über DVB-T. Außerdem könnte der Fußball-Sender einer der Kandidaten für DAB+, der das bislang erfolglose DAB-Verfahren ablösen und eine wesentlich größere Programmauswahl bieten soll.

Quelle: teltarif.de


Den Fußballsender kann man mit einem anderen Webradio auch empfangen. Hier ist lediglich die Vorgrammierung als Schritt zur Vereinfachung zu sehen. Für manche Menschen mag diese Bequemlichkeit ausreichen, um sich für das Produkt zu entscheiden.
Die Frage kann man sich stellen, ob dies vielleicht ein erster Schritt in die Spezialisierung darstellt.
Man könnte sich ein Computerradio vorstellen, das alle Audiocasts mit diesem Thema vorinstalliert liefert. Dieser Schritt wird wahrscheinlich vom Anbieter von Inhalten genauso gerne gesehen, wie die Zusammenfassung für den Hörer von Interesse ist. Denn ehrlich gesagt: wie findet man zum Beispiel im Netz den CCZwei, wenn man gar nicht weiss, dass so etwas existiert. Bei einer Vorsortierung könnte man darüber stolpern.

Weitere Informationen http://www.terratec.de

Einen Kritikpunkt habe ich bei den meisten Webradios anzubringen. Anscheinend meint man, dass es sich nur lohnt, das Webradio mono zu hören. Denn kein standalone Radio verfügt über 2 Lautsprecher. Klar, wenn ich das Radio an die Anlage anschließe, dann wird das Stereosignal herausgeführt.


Das Google G1 im ersten Test

Obwohl für Google die Zukunft von Smartphones bei der Software von Mobiltelefonen liegt, entscheidet ein potenzieller Käufer noch immer vor allem anhand des Gerätedesigns über einen Kauf. Nur wenigen Mobiltelefonkäufern ist wichtig, dass ihr Smartphone mit Symbian S60, Windows Mobile oder PalmOS läuft. Das G1 wurde von HTC entwickelt, die bisher nur Windows-Mobile-Smartphones im Angebot hatten. Auch wenn es auf den ersten Blick starke Ähnlichkeiten zu bestehenden Windows-Mobile-Smartphones gibt, versucht HTC doch mit dem Neuling einiges anders zu machen.


Google G1

Während die Minitastaturen bei HTC-Smartphones ausgeklappt werden, ist es beim G1 andersherum. Das Display wird weggeklappt und gibt den Zugang zu einer QWERTY-Tastatur frei. Der Öffnungsmechanismus läuft entlang einer halbkreisförmigen Schiene, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, bis man die Tastatur erreicht, als wenn das Aufschieben gerade abläuft. Die Minitastatur beziehungsweise der Öffnungsmechanismus nimmt natürlich einiges an Platz in Anspruch. Das G1 misst 117,7 x 55,7 x 17,1 mm und ist damit deutlich dicker und klobiger als etwa das iPhone 3G.

Bei einer ersten Prüfung ließen sich die Tasten gut bedienen, es gibt einen klar definierten Druckpunkt und der Abstand zwischen den einzelnen Buchstaben ist groß genug, so dass man sich nicht so schnell vertippt. Der Nutzer ist also nicht nur auf eine Bildschirmtastatur angewiesen, wie es beim iPhone der Fall ist. Texte lassen sich über die Tastatur des G1 sehr bequem eingeben, so dass SMS oder E-Mails schnell getippt sind.
Eine praktische Besonderheit auf der Minitastatur ist die Suchen-Taste links neben der Leertaste. Je nachdem, in welchem Menü der Nutzer sich gerade befindet, leitet sie direkt in den Suchmodus. Befindet sich der Nutzer im Adressbuch, kann er nach einem Namen oder einer Adresse suchen, befindet er sich im Browser, landet er sofort bei Googles Suche.

Beim Touchscreen hat sich das erste Android-Telefon vom iPhone inspirieren lassen, immerhin hat Apple als erster Hersteller das Gleiten auf mehrere Bildschirmseiten ermöglicht. Das Scrollen von Seite zu Seite geht ähnlich flüssig wie beim iPhone. Der Nutzer kann mit einem Fingerstrich von Seite zu Seite wechseln und dort Programme ablegen. Das G1 geht dabei noch einen Schritt weiter und erlaubt es auch, Fotos auf den Desktopseiten zu platzieren.

Zudem ist der Nutzer viel freier als beim iPhone: Er kann jedes Programm-Icon beliebig positionieren und sogar Funktionen entfernen. Dazu muss er die Anwendung kurz drücken, bis sie mit einem leichten Vibrieren reagiert. Das ist beim iPhone ähnlich, allerdings gibt es keine Vibrationsrückmeldung und das freie Positionieren fehlt ganz. Außerdem können die Standardprogramme auf dem iPhone nicht entfernt werden, das geht nur bei zusätzlich installierten Applikationen. Der G1-Besitzer kann aber auch die Standard-Icons löschen und auch jederzeit wieder auf dem Startbildschirm ablegen. Denn über ein aufzurufendes Menü erreicht man alle installierten Applikationen, so dass der Startbildschirm für die häufig genutzten Anwendungen gedacht ist.

Standardmäßig sind auf dem G1 die vier Funktionen Telefon, Kontakte, Browser und Google Maps auf dem Startbildschirm abgelegt. Hier zeigt sich bereits, welchen Weg Google geht: dem Nutzer so viele Google-eigene Anwendungen wie nur möglich direkt an die Hand zu geben. Damit unterscheidet sich Google mit Android nicht von den anderen Smartphone-Betriebssystemen. Auch Microsoft bündelt bei Windows Mobile vor allem die eigenen Dienste und Nokia geht mit seinen Symbian-Smartphones und Ovi den gleichen Weg.

Die Google-Dominanz zeigt sich auch, wenn der Nutzer das Spezialmenü aufruft, in dem alle Applikationen gelistet sind. Speziell für Google Mail gibt es einen Client, der aber alle E-Mails direkt auf dem Server bearbeitet. Dieser Client ist mit einer Push-Funktion ausgestattet, während ein weiterer Mail-Client für den Zugriff auf Webmaildienste nur Pull-Funktionen bereitstehen. Eigenständige E-Mail-Clients liegen der Android-Plattform wohl nicht bei. Hier könnten aber bald Programmierer mit entsprechenden Produkten punkten. Im Lieferzustand ist aber die Einbindung von Firmen-Mail-Servern mit Android-Smartphones nicht möglich, so dass die Geräte erst einmal nicht für den Unternehmenseinsatz geeignet sind.

Quelle: Golem.de


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