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21.05.2009
Folge 31

Demokratie im Kleinen

Alle 4 Jahre ist so weit, dass wir unsere Volksvertreter wählen können. Das ist dann auch schon fast alles, was wir mitbestimmen können. Eine Möglichkeit, seine Stimme auch während der Legislaturperiode zu erheben ist die mit dem Internet gekommene Möglichkeit, einer Petition des Bundestages beizutreten.



Doch diese Möglichkeit wird viel zu wenig genutzt, da die Möglichkeit wahrscheinlich auch den wenigsten Mitbürgern bekannt ist. Daher auch unser Bemühen, auf diese Dinge hinzuweisen, damit sie in aller Munde sind.
Derzeit unterstützen wir eine Petition, die seit dem 22. April aktiviert wurde und die recht erfolgreich verläuft. Bis zum 16. Juni d.J. kann jeder noch abstimmen. Es geht dabei um die geplante Sperrung und Indizierung von Internetseiten.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860

Wenn man einmal die angebotenen Petitionen durchblättert, dann erscheint diese angesprochene Petition wie ein Riesenerfolg, was die Mitzeichner angeht. Heute morgen standen wir um 9:00 Uhr bei genau 88562  Mitzeichnern. Das ist zwar viel im Vergleich zu den anderen Petitionen; doch in Relation zur Bevölkerung gesetzt ist das ein bisschen mehr als 1/10 tel Prozent, wenn man die 88.000 gegen 80 Mio Bundesbürger setzt. Natürlich sind die 80 Mio zu viel. Nehmen wir die ungefähre Zahl der Wahlberechtigten, dann landen wir bei ca. 40 Mio Bürger. Diese wieder mit den Petenten relativiert, so interessieren sich für dieses sehr wichtige Thema gerade einmal 1/5 tel Prozent.

Das führt natürlich zu der arroganten Haltung einiger Politiker: "Lass die mal ruhig petieren, für die Gesetzgebung hat dies keine Bedeutung." So gehört aus dem Munde des SPD Abgeordneten Wiefelspütz, der jedenfalls bei mir dafür gesorgt hat, dass er und seine Partei von mir keine Stimme erhält.

Wir müssen also dafür sorgen, dass die Abstimmmöglichkeit bekannter wird und das Gewicht der Abstimmung stärker wird. Wenn plötzlich mehrere Millionen Petenten gezählt werden, dann werden die arroganten Sprüche vielleicht etwas verhaltener.
Dieser Beitrag ist ein Baustein auf dem Weg zur Demokratie im Kleinen, wie der Titel schon verspricht.


Back packt aus: Portable Apps für unterwegs

Es gibt viele Wege, die man einschlagen kann, um seine Computer optimal einzurichten. Für meinen kleinen Vaio als mobile Station habe ich einen neuen Weg gewählt, der sich in den letzten Monaten sehr bewährt hat. Der Vaio ist kein Speicherriese, so wie es die klassischen Netbooks meistens auch nicht sind. 100 GByte stehen auf der internen Festplatte zur Verfügung. 10 GB frisst noch eine Recoverypartition, so dass 90 GB netto vorhanden sind. Je nach Anwendungen kann dies heutzutage schon knapp werden.
Aus diesem Grunde habe ich nahezu alle wichtigen Programme durch Portable Versionen ersetzt. Mittlerweile gibt es so viele Portable Apps, so dass man fast immer fündig wird, wenn man nach Ersatz sucht.
Die portablen Versionen haben zwei wichtige Vorteile: Zum einen sind sie meist sehr viel kleiner und zum anderen benötigen sie keine Installationsroutinen. Dieses Aufblähen der Registry bei normalen Installationen ist sowieso eine Unsitte. Und noch ein Vorteil: die meisten Portable Apops Versionen sind Open Source und damit auch noch kostenlos.

Die beste Einstiegsseite ist: http://portableapps.com/



Wer der englischen Sprache mächtig ist, der erfährt hier alles, was man wissen muss.

Ich ging noch einen Schritt weiter und installierte alle Softwaretitel auf einem sogenannten Safestick, der mit einem Passwort geöffnet werden muss, bevor man ihn als Speicher benutzen kann. Dies hat gute Sicherheitsaspekte, wenn man unterwegs ist. Wer in Urlaub fährt und ab und zu in einem Internetcafe seine Mails bearbeiten will oder eine andere Funktion ausführen will, der ist mit einem solchen Stick bestens ausgerüstet. Man benutzt seine eigene Computerumgebung, wie man sie von zu Hause kennt und, wenn man das Cafe verlässt zieht man den Stick ab und versichert sich, dass alle geöffneten Programme geschlossen sind. Dann verlässt man die fremde Station, ohne Spuren zu hinterlassen.



Auf dem Weg zu meiner Lösung probierte ich es mit einem USB Stick von SanDisk, der mit einem U3 Logo ausgestattet ist. U3 ist ebenfalls eine Möglichkeit, den Stick passwortgeschützt zu benutzen. Auf der Webseite von U3 gibt es entsprechende U3 geeignete Programme zum Download. Doch offensichtlich wird diese Seite etwas nachlässig betreut. Die meisten Versionen, die ich heruntergeladen habe, hatten eine ältere Versionsnummer und die Programme gab es nur in englischer Sprache. Zusätzlich war das Angebot an Programmen recht spärlich.
Irgendwann soll es von SanDisk etwas Neues in punkto U3 geben. Warten wir es ab.

Safestick:
http://www.optimal.de/SafeStick_deutsch.pdf

U3-Stick:
http://search.de.sandisk.com/?q=u3+software

Ein Wehmutstropfen sei am Schluss noch erwähnt. Beide Sticks verfügen über eine Autorun-Funktion, die das Arbeiten mit Stick vereinfachen soll. Vor einiger Zeit wurde bekannt, dass diese Autorun-Funktion als Einfallstor für Schadsoftware genutzt werden kann. Man sollte daher die Autorun Funktion im Betriebssystem deaktivieren. Beim Safestick kann man aus diesem Grunde die auf dem Stick befindliche Autorun-EXE auf den Desktop kopieren und erhält damit eine Autorun-Funktion, ohne das gefährliche Tor zu öffnen.


Open Source für Linux

Linux (http://de.wikipedia.org/wiki/Linux ) ist ein freies Multiplattform-Mehrbenutzer-Betriebssystem. Die Entwicklung startete 1991 durch Linus Torvalds in Helsinki (Finnland).  Es wurde von erstmals 1992 in größerem Stil eingesetzt.

Heute wird das Betriebssystem wird von Softwareentwicklern auf der ganzen Welt weiterentwickelt, die an den verschiedenen Projekten mitarbeiten. Es sind sowohl Unternehmen als auch Non-Profit-Organisationen und Einzelpersonen beteiligt, die dies als Hobby betreiben. Im praktischen Einsatz werden meist sogenannte Linux-Distributionen genutzt, in denen verschiedene Software zu einem fertigen Paket zusammengestellt ist. Die bekanntesten sind Red Hat, Suse, Fedora, Debian und Ubuntu.


Heinz Schmitz

Für die Tests für den ComputerClub 2 diente Ubuntu (http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu)  als Basis. Diese Linux-Distribution basiert auf Debian. Ziel der Entwickler ist ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem. Ubuntu wird vom Unternehmen Canonical Ltd. gesponsert, das vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde. Die erste Version erschien 2004. Derzeit ist Ubuntu in der Version 9.04 (Jaunty Jackalope) verfügbar.

Jede Linux Distribution ist mit einer Vielzahl freier Softwarepakete ausgestattet. Über die Debian Distribution (http://www.debian.org/) können mehr als 25100 Softwarepakte aus den verschiedensten Applikationsbereichen bezogen werden (http://www.debian.org/distrib/packages). Auch für Ubuntu stehen unzählige Pakete  zur Verfügung (http://packages.ubuntu.com/jaunty/)

Xubunto  (codenam "Jaunty Jackalope) ist ein extrem kleines Linux Syste, für ganz alte systeme  (live system 50 MB ehemals knoppix). Xubuntu ist eine Ubuntu-Version mit der Desktop-Umgebung Xfce und einigen Standardanwendungen. Es wurde bei der Zusammenstellung dieser CD darauf Wert gelegt, dass diese Installation auch auf älteren Computern funktioniert.
http://wiki.ubuntuusers.de/Xubuntu_Installation

Hier nur eine ganz kleine Auswahl freier Programme für Linux.

Büroprogramme

OpenOffice
OpenOffice.org ist ein freies Office-Paket, das aus einer Kombination verschiedener Programme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation und zum Zeichnen besteht. Ein Datenbankprogramm und ein Formeleditor sind ebenfalls enthalten.

Das Programm wird oft auch kurz OpenOffice genannt. Da dieser Begriff in einigen Ländern markenrechtlich geschützt ist, wird als Name OpenOffice.org (Abkürzung: OOo) verwendet.

Ziel des quelloffenen Projektes ist es, das international führende Office-Paket zu werden und für alle wichtigen Betriebssysteme verfügbar zu sein. Dabei soll der Zugang zu Funktionen und Daten durch offengelegte Schnittstellen und ein XML-basiertes Dateiformat ermöglicht werden. OpenOffice.org wird unter der LGPL herausgegeben.

OpenOffice.org entstand aus den offengelegten Quelltexten von StarOffice im Jahr 2000 und wurde seither eigenständig weiterentwickelt. Die aktuellen Versionen von StarOffice basieren auf OpenOffice.org.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/openoffice.org
http://packages.debian.org/lenny/openoffice.org
Homepage: http://de.openoffice.org/

leafpad
Leafpad ist der Standard Text Editor von LXDE. Es ist ein simpler, leichtgewichtiger und schneller GTK Text Editor für Unix Systeme mit nur wenigen Abhängigkeiten von externen Bibliotheken. Es ist ein Beispiel von Computer Minimalismus und für eine schnelle, augenblicklich startende Anwendung. Neue Versionen können Drucken.
http://packages.debian.org/lenny/leafpad
http://packages.ubuntu.com/jaunty/leafpad
Homepage: http://tarot.freeshell.org/leafpad/


abiword
AbiWord ist ein freies, GPL-lizenziertes Textverarbeitungsprogramm, das unter Linux, Mac OS X, Microsoft Windows, aber auch anderen Betriebssystemen wie SkyOS und AmigaOS4 verfügbar ist. Der Name „AbiWord“ ist abgeleitet von der Wurzel des spanischen Wortes „abierto“ für „offen“.

Abiword beschränkt sich auf die Grundfunktionen der Textverarbeitung wie Formatvorlagen, Tabellen, Fußnoten und ein automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis. Die Bedienoberfläche orientiert sich an Microsoft Word. Die Software ist plattformunabhängig, durch Plugins erweiterbar und bietet einen einfachen Datenaustausch mit anderen Office-Anwendungen. AbiWord ist in vielen Sprachen verfügbar; es existieren Wörterbücher in 30 verschiedenen Sprachen. Das Programm unterstützt MathML zum Einfügen mathematischer Ausdrücke und enthält zudem ein Wikipedia-Plugin, um Einträge nachzuschlagen.

AbiWord verfügt über Import/Export-Filter für die Dateiformate RTF, MS Word, OpenOffice.org Writer, HTML und LaTeX. Seit Version 2.4.2 beinhaltet AbiWord einen vollständigen Import-/Export-Filter für das OpenDocument-Format. Das programmeigene Dateiformat besitzt eine XML-Struktur.

AbiWord ist standardmäßig vom GNOME-Desktop als Textverarbeitungsprogramm und Teil von GNOME Office vorgesehen. Von AbiWord wird auch eine portable Version für Windows angeboten. Diese ist ohne Installation von Festplatte oder USB-Stick startbar. Seit Version 2.4.2 unterstützt AbiWord Nokias 770 Internet Tablet.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/abiword
http://packages.debian.org/lenny/abiword
Homepage: http://www.abisource.com/

Grafik und Multimedia

gimp
GIMP ist ein freies, sehr leistungsfähiges Photo- und Bildbearbeitungsprogramm. Der Name GIMP ist zusammengesetzt aus den englischen Worten „GNUImage Manipulation Program“, was im Deutschen so viel bedeutet wie „GNU Bildbearbeitungsprogramm“.

Sie können GIMP für eine Vielzahl an Aufgaben einschließlich Fotonachbearbeitung, Bildkomposition und -malerei einsetzen.

Eine große Stärke von GIMP ist seine Erweiterbarkeit. Es wurde von Grund auf so entworfen, dass es durch verschiedenste Erweiterungen fast beliebige neue Funktionen erhalten kann. Sogar eine eigene kleine Programmiersprache, genannt Skript-Fu, wurde ihm mit auf den Weg gegeben, um einfache wie komplexe Probleme durch kleine Programme lösen zu können.

Eine weitere Stärke von GIMP besteht in der freien Verfügbarkeit des Programmcodes. Hierdurch ist es auf sehr vielen verschiedenen Plattformen verfügbar. Die meisten GNU/Linux-Distributionen beinhalten GIMP als Standardanwendung für Bildbearbeitung. Weitere Beispiele hierfür sind Microsoft Windows™ oder Apple Mac OS X™ (Darwin). GIMP ist Freie Software und wird unter der GPL weitergegeben. Die GPL gibt Benutzern die Freiheit, auf den Programmcode zuzugreifen, diesen zu modifizieren und weiterzugeben.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/gimp
http://packages.debian.org/lenny/gimp
Homepage: http://www.gimp.org/

audacity
Ein schneller, plattformunabhängiger Audio-Editor
Audacity ist ein Mehrspur-Audio-Editor für Linux/Unix, MacOS und Windows. Er wurde entwickelt für einfaches Aufnehmen, Abspielen und Bearbeiten von digitalen Audiodaten. Audacity enthält Digitaleffekte und Werkzeuge zur Spektralanalyse. Die Bearbeitungsfunktionen sind sehr schnell und bieten unbegrenztes Rückgängigmachen/Wiederholen.
Zu den unterstützten Dateiformaten gehören Ogg Vorbis, MP3, WAV, AIFF und AU.
http://packages.debian.org/lenny/audacity
http://packages.ubuntu.com/jaunty/audacity
Homepage:http://audacity.sourceforge.net/.

barcode
Erstellt Barcodes
GNU barcode kann Ausdrucke für die konventionellen Produktverpackungs-Standards erstellen: UPC-A, UPC-E, EAN-13, EAN-8, ISBN und verschiedene Andere. Die Ausgabe wird entweder als Postscript, Encapsulated Postscript oder PCL erstellt.
http://packages.debian.org/lenny/barcode
http://packages.ubuntu.com/jaunty/barcode

dia
Diagrammeditor
Dia ist ein Editor für Diagramme, Graphen, Tabellen usw. Unterstützt werden UML »Static Structure Diagrams« (Klassendiagramme), Entity-Relationship-Diagramme, Netzwerkdiagramme und viele mehr. Diagramme können als PostScript und in vielen anderen Formaten exportiert werden.
http://packages.debian.org/lenny/dia
http://packages.ubuntu.com/jaunty/dia

xzgv
Xzgv ist ein kleines, schnelles, komfortables Programm, mit dem Sie unter Linux Ihre Bildersammlungen betrachten und verwalten.
xzgv  unterstützt die gängigen Dateiformate und zeigt sie in einer Vorschau übersichtlich als so genannte Thumbnails an.
http://packages.debian.org/lenny/xzgv
http://packages.ubuntu.com/jaunty/xzgv
Homepage: http://xzgv.browser.org

smplayer
Das Open Source-Programm SMPlayer unterstützt alle gängigen Audio- und Videoformate, unter anderem AVI, MKV, OGM, MPEG, VOB, 3GP, ASF, MOV, WMV, MP3 und OGG.
Die aktuelle Version bietet eine neue Vorschaufunktion, in der die Videos als "Thumbnails" in festlegbarer Größe gezeigt werden, sowie Optimierungen bei den Untertiteln. Verbessertes Auffinden bestimmter Filmpassagen und beim Hinzufügen von Ordnern zur Playliste. Die Playlist-Einstellungen wurde gegenüber den Vorgängerversionen erweitert und die deutsche Sprachdatei überarbeitet.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/smplayer
http://packages.debian.org/lenny/smplayer
Homepage: http://smplayer.sourceforge.net/

vlc
Multimediaplayer und -streamer
VLC ist der Medienspieler des VideoLAN-Projektes. Es spielt MPEG, MPEG2, MPEG4, DivX, MOV, WMV, QuickTime, MP3, Ogg/Vorbis, DVD, VCD und Multimediastreams aus verschiedenen Netzwerkquellen ab.
VLC kann ebenfalls als Streamingserver genutzt werden, der den Datenstrom, den er liest, dupliziert und per Multicasting ins Netzwerk zu anderen Clients schickt oder per HTTP bereitstellt.
VLC bietet Unterstützung für On-the-fly-Kodierung von Audio- und Videoformaten, sowohl für Broadcasting-Zwecke wie auch für Videoübertragungen. Unterstützung für die meisten Ausgabe-Formate ist in diesem Paket bereits enthalten, aber man kann noch Features nachrüsten, indem man Plugins z.B. für Audio (vlc-plugin-esd, vlc-plugin-sdl, vlc-plugin-arts) oder für Video (vlc-plugin-sdl, vlc-plugin-ggi, vlc-plugin-glide, vlc-plugin-svgalib) installiert. Im mozilla-plugin-vlc-Paket gibt es ebenfalls ein Webbrowser-Plugin.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/ocrad
http://packages.debian.org/lenny/vlc


Internet

filezilla
FileZilla ist ein leistungsstarkes FTP-Programm für Windows, MAC und Linux Betriebssysteme. Es wurde in Hinblick auf einfache Bedienung und kostenlose Verfügbarkeit bei gleichzeitiger Unterstützung möglichst vieler nützlicher Features entwickelt.

Einige der Funktionen sind:
Wiederaufnahme abgebrochener Uploads/Downloads
Verwaltung verschiedener FTP-Sites
Anpassbare Befehle
Keep-Alive-System
Timeout-Erkennung
Firewall-Support
SSL (Sichere Verbindungen)
SFTP-Support
Upload/Download Queue
Drag&Drop
Proxy-Support
http://packages.debian.org/lenny/filezilla
http://packages.ubuntu.com/jaunty/filezilla
Homepage: http://www.filezilla.de/

claws-mail
Claws Mail (ehemals Sylpheed-Claws) ist ein E-Mail-Programm und Newsreader, der auf dem GIMP-Toolkit (GTK+) Version 2 basiert. Im Gegensatz zu Sylpheed, von dem es 2001 abgespalten wurde, bietet es zusätzliche Funktionen wie Skins und Plugins (z. B. für Spamfilter und Virenscanner). Sylpheed-Claws wurde am 7. November 2006 in Claws Mail umbenannt, um zu unterstreichen, dass der Code unabhängig von Sylpheed weiterentwickelt wird.

Die Konfiguration und Bedienung ist auch für wenig erfahrene Anwender sehr einfach. Aufgrund seiner vielen Funktionen und seiner Flexibilität ist es aber durchaus auch für erfahrenen Computernutzer geeignet. Der geringe Ressourcenbedarf macht Claws Mail besonders für Nutzer älterer Computer interessant.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/claws-mail
http://packages.debian.org/lenny/claws-mail
Homepage: http://www.claws-mail.org


Dillo (ohne js und flash)
Dillo ist ein kleiner und schneller freier Webbrowser, der in der Programmiersprache C++ (teilweise auch C) unter Verwendung von FLTK (seit Version 2.0; ehemals GTK+1) geschrieben wurde und HTTP sowie HTTPS (mit zusätzlichem Konfigurationsschalter) implementiert. Dillo kann auf vielen Betriebssystemen verwendet werden. Hauptsächlich sind dies Unix-Derivate.
http://packages.debian.org/etch/dillo
http://packages.ubuntu.com/jaunty/dillo
Homepage: http://www.dillo.org/


File System
lxde
LXDE ist eine freie Arbeitsumgebung für Unix und andere POSIX-konforme Plattformen, wie Linux oder BSD. Der Name LXDE steht für „Lightweight X11 Desktop Environment“. LX bedeutet gleichzeitig Linux.

LXDE ist ein Projekt um ein Desktopsystem zu schaffen, das schnell und energiesparend arbeitet.[1] Im Gegensatz zu anderen Desktopsystemen wie KDE oder GNOME funktionieren die einzelnen Kompenenten in LXDE mit nur wenigen Abhängigkeiten voneinander und können so einfach nach und nach auf andere Systeme übertragen werden
http://packages.ubuntu.com/jaunty/lxde
http://packages.debian.org/lenny/lxde
http://www.lxde.org/

icewm
Win95-OS/2-Motif-artiger Fenstermanager
IceWm ist ein Fenstermanager für das X Window System. Er ist schnell, speichereffizient und kann das Aussehen von Windows 95, OS/2 Warp 3/4 oder Motif emulieren und bildet deren beste Eigenschaften nach. Zusätzliche Merkmale sind mehrere Arbeitsbereiche, Verschieben und Größenänderung voller Fenster, Task-Leiste, Fensterliste, Anzeige des Status des Postfachs und eine digitale Uhr.
GNOME-Unterstützungsdateien sind im Paket »icewm-gnome-support« verfügbar.
Zusätzliche Themen sind im Paket icewm-themes enhalten.
http://packages.debian.org/lenny/icewm
http://packages.ubuntu.com/jaunty/icewm

rox-filer
Die praktische Desktop-Umgebung ROX ist um den Datei-Manager herum aufgebaut und ist für den Benutzer ganz einfach zu verwenden, da das Programm ausgiebigen Gebrauch von Drag und Drop macht.

ROX ist ein modular aufgebauter und schlanker Dateimanager, der auch als Desktop verwendet werden kann. Rox behandelt praktisch alles als Dateien. Darunter fallen neben den Dateien auch Geräte und Prozesse; sodass auch Programme per Drag und Drop installiert werden können. Das Programm unterstützt unterschiedliche Window-Manager wie FVWM und XFVWM4.
http://packages.debian.org/lenny/rox-filer
http://packages.ubuntu.com/jaunty/rox-filer
Homepage: http://roscidus.com/desktop/ROX-All

pcmanfm
PCManFM ist ein Dateimanager, der als leichtgewichtiger und schneller Ersatz für z. B. Nautilus oder Konqueror gedacht ist. Er hat sich zum Ziel gesetzt, ein brauchbarer Dateimanager zu sein, aber nicht mehr und folgt den Freedesktop.org-Standards. Das Programm ist der Standarddateimanager von LXDE, welches vom gleichen Autor gestartet wurde. PCManFM gehört weiterhin zum Paketbestand von Debian-basierenden Linux-Distributionen.

Zu seinen Funktionen zählen mit Vorschaubildern für Bilder, Desktop-Icons, Tabbed Browsing und experimentelle Inotify-Unterstützung viele Funktionen, die nicht nur für ein als schlank ausgelegtes Programm selten sind. Sein Look and Feel kann dem des Windows-Explorer angepasst werden.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/pcmanfm
http://packages.debian.org/lenny/pcmanfm
Homepage: http://www.gnomefiles.org/app.php/PCMan_File_Manager


Dienstprogramme

alien
Konvertiert und installiert rpm- und andere Pakete
Alien erlaubt Ihnen LSB-, Red Hat-, Stampede- und Slackware-Pakete in Debian-Pakete zu konvertieren, die mit dpkg installiert werden können.
Alien kann ebenso Pakete der genannten Fremd-Formate erzeugen.
Dieses Hilfsprogramm ist nur für Binärpakete geeignet.
Beispiel erzeugt aus einem RedHat rpm Installationspaket ein Debian/Ubuntu Paket:
sudo alien –d –c NameDesPaketes.rpm
http://packages.ubuntu.com/jaunty/alien
http://packages.debian.org/lenny/alien

sleuthkit  
Werkzeug für forensische Analyse. Auf einer Deft CD(Digital Evidence & Forensic Toolkit) von der gebootet wird.
The Sleuth Kit (vormals bekannt als TASK) ist eine Sammlung UNIX-basierter Kommandozeilenwerkzeuge zur forensischen Analyse von Dateisystemen und Medienverwaltung. Die Dateisystemwerkzeuge erlauben es, Dateisysteme von verdächtigen Computern zu untersuchen, ohne sie zu verändern. Weil die Werkzeuge nicht das Betriebssystem verwenden, um auf Dateisysteme zuzugreifen, werden auch gelöschte und versteckte Inhalte angezeigt.
Die Werkzeuge zur Medienverwaltung helfen bei der Untersuchung des Layouts von Festplatten und anderen Medien. The Sleuth Kit unterstützt DOS-Partitionen, BSD-Partitionen (Disk Labels), Mac-Partitionen und Sun-Slices (Inhaltstabelle der Festplatte). Mit diesen Werkzeugen können Partitionen gefunden und extrahiert werden, um sie mit Dateisystemwerkzeugen analysieren zu können.
Es ist bekannt, dass bei der Analyse eines vollständigen Systems Kommandozeilenprogramme mühsam werden können. Der Autopsy Forensic Browser ist eine grafische Schnittstelle für die Werkzeuge in The Sleuth Kit, die es erlaubt, Untersuchungen leichter durchzuführen. Autopsy enthält Management von Fällen, Bildervollständigkeit, Suchen nach Schlagwörtern und weitere automatische Prozesse.
http://packages.ubuntu.com/jaunty/sleuthkit
http://packages.debian.org/lenny/sleuthkit
http://www.deftlinux.net/download/
Homepage: http://www.sleuthkit.org/sleuthkit/.

testdisk
Partitionsscanner und Plattenwiederherstellungswerkzeug
TestDisk ist ein Kommandozeilenprogramm. Es prüft die Partitionen und Bootsektoren Ihrer Platten. Es ist sehr nützlich, um verlorene Partitionen zu retten. Es arbeitet mit:
* DOS/Windows FAT12, FAT16 und FAT32
* NTFS (Windows NT/2K/XP)
* Linux Ext2 und Ext3
* BeFS (BeOS)
* BSD disklabel (FreeBSD/OpenBSD/NetBSD)
* CramFS (Compressed File System)
* HFS and HFS+, Hierarchical File System
* JFS, IBMs Journaled File System
* Linux Raid
* Linux Swap (Version 1 and 2)
* LVM and LVM2, Linux Logical Volume Manager
* Netware NSS
* ReiserFS 3.5 und 3.6
* Sun Solaris i386 disklabel
* UFS und UFS2 (Sun/BSD/...)
* XFS, SGIs Journaled File System
PhotoRec ist eine Wiederherstellungssoftware für Dateiinhalte. Es wurde entworfen, um verlorene Bilder aus dem Speicher von Digitalkameras oder sogar von Festplatten wiederzubeschaffen. Es wurde erweitert, damit es auch nach Dateien sucht, die keine Bilder- oder Video-Header enthalten. Es sucht nach
* Sun/NeXT audio data (.au)
* RIFF audio/video (.avi/.wav)
* BMP bitmap (.bmp)
* bzip2-komprimierten Daten (.bz2)
* Quellcode, der in C (.c) geschrieben ist
* Canon Raw picture (.crw)
* Canon catalog (.ctg)
* FAT-Unterverzeichnisse
* Microsoft Office Document (.doc)
* Nikon dsc (.dsc)
* HTML-Seiten (.html)
* JPEG-Bilder (.jpg)
* MOV Video (.mov)
* MP3 Audio (MPEG ADTS, layer III, v1) (.mp3)
* Moving Picture Experts Group Video (.mpg)
* Minolta Raw picture (.mrw)
* Olympus Raw Format picture (.orf)
* Portable Document Format (.pdf)
* Perl-Skript (.pl)
* Portable Network Graphics (.png)
* Raw Fujifilm picture (.raf)
* Contax-Bild (.raw)
* Rollei-Bild (.rdc)
* Rich Text Format (.rtf)
* Shell-Skript (.sh)
* Tar-Archiv (.tar )
* Tag Image File-Format (.tiff)
* Microsoft ASF (.wma)
* Sigma/Foveon X3 raw-Bild (.x3f)
* zip-Archiv (.zip)
http://packages.ubuntu.com/jaunty/testdisk
http://packages.debian.org/lenny/testdisk



Sonstiges

rhyme
Konsolenbasiertes Reimwörterbuch
Das Ziel ist es, Sie schnellstmöglich und mit minimalem Ressourcenaufwand mit Reimen zu versorgen. Das Programm benutzt den GNU Datenbankmanager zum Zugriff auf die Datenbank und durchsucht diese sehr schnell. Das Programm ist nur für englische Begriffe ausgelegt.
http://packages.debian.org/lenny/rhyme
http://packages.ubuntu.com/jaunty/rhyme


viewglob
Grafische Anzeige von in der Eingabeaufforderung enthaltenen Verzeichnissen.
Viewglob ergänzt die Unix-Shell durch eine grafische Anzeige, der  auf der Kommanodozeile referenzierten Verzeichnisse, einschließlich des Arbeitsverzeichnisses. Es werden auch Ersetzungen globaler Datei-Variablen während der Eingabe angezeigt, wobei ausgewählte Dateien und mögliche Namensvervollständigungen angezeigt werden.
Viewglob unterstützt derzeit bash und zsh. Das Programm sollte mit allen auf X basierenden Terminalemulatoren (xterm, gnome-terminal, konsole usw.) funktionieren.
http://packages.debian.org/lenny/viewglob
http://packages.ubuntu.com/jaunty/viewglob


Ubuntu in der Cloud

Cloud Computing ist ein populärer Begriff. Dabei verschwindet der Rechner im Netz. Erster Erfahrungen können Privatanwender mit einem virtuellen Rechner im Internet sammeln, der auf Ubuntu-Linux basiert. Mit "icloud" (http://icloud.com) hat das schwedische Unternehmen Xcerion einen kostenlosen Service gestartet, der "Cloud Computing" für den Privatanwender auf einfache Weise aufbereitet. icloud stellt dem User einen kompletten Desktop-Rechner inklusive Betriebssystem, Anwendungen und Speicherplatz online zur Verfügung. Der Zugriff auf den Service erfolgt über den Webbrowser. Damit kann auch von einem Internetcafe aus auf den persönlichen  Rechner zugegriffen werden.

Der icloud-Desktop wartet mit drei Gigabyte Speicherplatz für Dateien auf. Per Upload müssen lokale Daten auf die virtuelle Maschine geladen werden. Dem User stehen rund 30 Applikationen zur Verfügung. Darunter befinden sich Basisprogramme wie ein Office-Paket mit Text- und Präsentations-Editor, Mail-Anwendungen, Musik- und Videoabspielsoftware, eine Instant-Messaging-Applikation sowie einige Spiele und Widgets.

icloud erinnert zwar beim ersten Anblick an eine Windowsoberfläche als Basissystem wurde aber Ubuntu Linux verwendet. Eine Sidebar ersetzt den Start-Button und gewährt Zugriff auf Programme und Funktionen.

Zu Zeit hat das System ca. 125.000 Anwender. Um einen virtuellen icloud-Rechner nutzen zu können, reicht eine Registrierung. Der Service steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung, darunter auch Deutsch. icloud befindet sich im Moment noch in der Betaphase und benötigt den Internet Explorer. Zwar funktioniert der Zugriff auf den virtuellen Computer auch unter Firefox, allerdings weisen die Entwickler auf die noch sehr frühe Entwicklungsphase dieser Version hin.


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Ansehen:

MP4 H.264 Codec (~200 MB)
AVI Xvid Codec (~200 MB)
iPod M4V H.264/AAC Codec (~200 MB)
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