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TV-SENDUNGEN

17.09.2009
Folge 35

Hörgeräte - Digitale Wunderwerke in Miniaturform




Myriam Driever Hörgeräte-Akustiker Meisterin

In der Kürze, die ein TV-Beitrag fordert, konnten Myriam Driever und Christian Halbekann vom Hör-Studio Brodbeck nur einen kleinen Anriss der Möglichkeiten der digitalen Miniaturwunderwerke, schlicht Hörgerät genannt, geben. Einen ausführlichen, exzellenten Beitrag von Susanne Kutter war in der Wirtschaftswoche zu lesen. Er liefert alle wichtigen Hintergrundinformationen. Hier der Link zu dem Beitrag auf http://www.Wiwo.de:
http://www.wiwo.de/technik/hoergeraete-miniaturisierung-sorgt-fuer-revolution-im-ohr-386359/


NAS - der Speicher im Netz


von Heinz Schmitz

Netzwerkspeicher, so genannte NAS (Network Attached Storage) oder SAN (Storage Attached Network), sind in Rechenzentren heute üblich. Plattenstapel werden per Fibre Channel (http://de.wikipedia.org/wiki/Fibre_Channel) oder Ethernet mit den Servern verbunden und dienen als zentrale Datenspeicher. Das was EMC, NetApp etc. für Rechenzentren bieten ist mittlerweile auch in Hausnetzwerken einsetzbar. Diese Festplatten, mit eigener Intelligenz und Netzwerkanschluss ausgestattet werden als NAS-Systeme (http://de.wikipedia.org/wiki/Network_Attached_Storage) bezeichnet. Werden Sie mit mehreren Festplatten ausgestattet entstehen leicht RAID-Systeme (http://de.wikipedia.org/wiki/RAID) auf denen Daten besser aufgehoben sind, weil sie so abgespeichert werden, dass auch beim Ausfall eines Plattenlaufwerks, die wertvollen Informationen erhalten bleiben. Der RAID-Typ wird durch die Anzahl der Plattenlaufwerke und der Leistungsfähigkeit des Prozessors in der NAS bestimmt.

Netzwerkspeicher werden heute von vielen Herstellern angeboten, die sich mehr oder weniger in der Leistung unterschieden. Die Preise beginnen bei knapp über 100 Euro und enden bei semiprofessionellen Systemen bei knapp unter 2000 Euro.

Im Studio hatten wir Lösungen von Synology, Qnap, iOmega, Netgear und Dlink. Die Systeme haben neben den Platten Laufwerken und dem Netzwerkanschluss noch Printserver, FTP-Server, Webserver, DHCP-Server, User Verwaltung etc. an Bord. In de Regel basieren sie auf einem optimierten Linux-System, das die Intelligenz der Systeme ausmacht.

Bei der Synology USB-Station (http://www.synology.com/enu/products/USBStation/index.php) handelt es sich um einen einfachen Controller, an den eine externe USB-Festplatte angeschlossen wird, die vom System mit FAT-32 Formatiert wird.

Das Qnap TS-409 pro (http://www.qnap.com/de/pro_detail_feature.asp?p_id=85) war mit 4 Platten ausgestattet, zu eine Raid 5 Verbund gekoppelt. Ins Netz wird sie über eine 1 Gbyte Schnittstelle eingebunden. Neben den Üblichen Serverfunktionen ist ein MySQL-Server, ein PHP-Interpreten und ein Webserver eingebaut. So können einfache Online Redaktionssysteme ohne weiteren Rechner ins Internet gebracht werden.

Das neue System ix4-200D der EMC-Tochter iOmega  (http://go.iomega.com/de/info/news-20090827-ix4-200d/?partner=4710) , verfügt über 4 Platten die zu einem RAID 5 Verbund aufgebaut sind. Über zwei Gigabyte Ethernetschnittstellen wird sie ins Netz integriert. Das LCD Display gibt Auskunft über den Status des Systems, IP-Adressen etc.

In der gleichen Klasse ist das Netgear NVX (http://www.netgear.com/Products/Storage/ReadyNASNVX.aspx) einzuordnen, dass wir in der Folge 33 als zentralen Speicherfür die ausfallsicheren virtuellen Systeme einsetzten. Im Gegensatz zu den anderen Systemen wird die Datensicherheit über ein RAID-2 Array herstellt. Das erhöht die Sicherheit, bietet allerdings weniger Netto-Plattenplatz als ein RAID-5 Array.

Das D-Link DIR-685 (http://www.dlink.com/products/?pid=695) ist spezielle für den Einsatz im Wohnbereich konzipiert. Es beinhaltet einen 4 Port Gigabit Switch, DSL-Modem, Wireless N Router, Festplattenspeicher, Printserver etc. Der Printserver kann so geschaltet werden, dass auch die Scanner der Multifunktionsdrucker im Netz genutzt werden können. Neben den Netzwerkfunktionen beinhaltet das System auch noch einen digitalen Bilderrahmen. Damit sieht man ihm im Wohnzimmer seine eigentliche Funktion nicht an. Da das kompakte Gerät nur mit einer  2,5“ SATA-Festplatte ausgerüstet werden kann, ist keine Datensicherheit gegeben, falls das Laufwerk ausfällt. Eine weiter Sicherung, vielleicht in einen RAID-NAS ist also für die Daten angebracht, die dauerhaft gesichert sein sollen.

Die Entwicklung zeigt, dass Netzwerkspeicher zu erschwinglichen Preisen erhältlich sind und so zum wichtigen Bestandteil des Hausnetzes werden. Sicherung von wertvollen Daten auf gesicherten RAID-Arrays ist auch im privaten Umfeld notwendig, da immer mehr Daten nur digital vorliegen. Kleine Netzwerkplatten mit integrierten Netzwerkfunktionen sind ein weitere Schritt auf dem Weg der Integration von Datentechnik und Unterhaltungselektronik.


Back packt aus - mobiles Internet (2)

Ich habe noch einmal das Thema aufgegriffen, weil bei der ersten Ausgabe die Internet Praxis etwas aus Zeitgründen zurückstecken musste. Wie sieht es aus, wenn man HSDPA hat und wie sieht es aus, wenn UMTS/HSDPA einfach nicht hereingeholt werden kann.
Als wir heute Morgen bei unserer Maskenbildnerin in Düsseldorf vorbeikamen, entdeckte ich einen USB Stick in ihrem Laptop. Meine Frage nach dem Internet wurde recht brüsk abgewiesen: "Das ist eine ganz lahme Kiste." Es stellte sich heraus, dass es ein ALDI Stick war, der mit 15 Euro pro Monat zwar günstig eine Flatrate verspricht - doch selbst in Düsseldorf noch keine  Ausbaustufe auf HSDPA vorweisen kann.


UMTS/HSDPA Versorgung der Telekom in Deutschland (Bild: Telekom)
http://www.t-mobile.de/funkversorgung/inland/0,12418,15400-_,00.html

Wir opfern noch einmal die Fernsehminuten, um darauf hinzuweisen, dass im Moment ein Abo genau durchdacht werden muss. Nur wer innerstädtisch wohnt und auf HSDPA zugreifen kann, hat Spaß am Internet.


3G Edimax Router

Mittlerweile können Menschen, die in guten Versorgungsgebieten leben, auch auf das normale DSL verzichten. Es gibt Modems oder besser Router, die aus dem Stick ein frei verfügbares WLAN Netz umsetzen. Dann kann man wie gewohnt mit dem Laptop über den WLAN Adapter ein drahtloses Netz installieren. Wir wollten uns eine Hardware von den etablierten Mobilfunkfirmen ausleihe. Doch keine deutsche Pressestelle konnte mit dem Schlagwort 3G Router etwas anfangen. Einige verneinten sogar das Produktangebot.
Wir waren dann froh, dass uns aus Holland ein Gerät geschickt wurde.
http://www.edimax.com

Um abschätzen zu können, wie es mit der Versorgung während einer Zugfahrt von Dortmund nach Köln aussieht, hänge ich hier noch einmal einen Blogeintrag an.

Die erste deutsche Feldstärkenreportage

Erklärung:
HSDPA = High Speed Downlink Packet Access (Download bis 7,2 MBit/s)  
EDGE =  Enhanced Data Rates for GSM Evolution (Download bis 220 Kbit/s)
UMTS = Universal Mobile Telecommunications System (Download bis zu 384 Kbit/s)

Wir sitzen gerade im Zug von Dortmund und fahren nach Köln zurück. Wir, das ist Manfred Kloiber und ich auf dem Rückweg von den 27. Dortmunder Logistik Gesprächen. Wir haben beide einen Laptop mit mobilem Internetzugang. Während Manfred Kloiber sich mit den Emails beschäftigt, will ich mal wissen, wie man im Zug mit Internet bedient wird.

Ich schreibe zunächst einmal alles in eine Offline Datei, denn die Verbindung über den Web’n’Walk Stick ist  mehr als wacklig, wie ich bei der Hinfahrt festgestellt habe.

Im Hauptbahnhof von Dortmund war natürlich ein HSDPA Signal angezeigt, doch schon  einige hundert Meter danach verlor sich das Signal und zeigte nur kurze Zeit ein UMTS Signal, danach recht bald EDGE und kurze Zeit später KEIN SIGNAL.

Eine Beschränkung auf EDGE (über den Stick) ließ dann wieder ein einigermaßen gutes Signal erscheinen; doch EDGE ist nicht die wahre Speed, um Internet zu machen. Auf dem Wege zum Hauptbahnhof Essen stellte sich dann wieder HSDPA ein. Kaum hatten wir die Stadt Essen verlassen, wurde wieder auf UMTS geschaltet und es dauerte nicht lange, bis EDGE wieder angezeigt wurde.
Es ist einmal etwas ganz anderes: die Fahrt nach dem G3 Signal einzurichten. Mittlerweile sind wir wieder ganz ohne Signal. Der nächste Bahnhof ist Duisburg. Durch Mülheim/Ruhr fahren wir zuerst mit EDGE und haben jetzt auf ein schlechtes UMTS Signal  umgeschaltet. Der Bahnhof ist passiert und auf fast freier Strecke beglückt mich ein HSDPA Signal guter Güte, das jedoch schnell wieder in den Keller fiel . Auf freier Strecke, ohne eine Bebauung zu sehen, lande ich wieder bei EDGE, was bei Ansicht der ersten Häuser von Duisburg in ein HSDPA  Signal umschlug. Mit einem sehr guten Signal wurden wir im Bahnhof Duisburg empfangen.
Es lohnt sich also, Duisburg einen inernetgetriebenen Besuch abzustatten. Der Zug setzt sich wieder in Bewegung und gar außerhalb des Bahnhofs werden wir mit einem guten HSDPA Signal versorgt. Unglaublich Immer noch beste Feldstärke. Quasi ein großflächiges G3 Paradies.

Zu viel versprochen. Plötzlich wurde auf EDGE umgeschaltet. Da schleicht sich gerade ein zweifacher Balken UMTS ein, der auf einen Blken HSDPA umfällt, dann aber sofort den Geist aufgibt und KEIN SIGNAL anzeigt.

Wenn man Offline arbeitet, dann machen einem die ständigen Sprünge nichts aus. Aber wenn ich eine Onlineapplikation gefahren hätte, dann hätte ich zumindest am Video die Lust verloren.

Jetzt geht es schnurstracks auf den Bahnhof Düsseldorf zu. Und siehe da, ein starkes UMTS Signal hat sich bereits eingeschlichen. Der Zug bremst und es kann nicht mehr weit vom Bahnhof sein. Immer noch kein HSDPA Signal. Die Frage ist für einen Kölner gestattet: „Brauchen die in Düsseldorf überhaupt HSDPA?“ KEIN SIGNAL, das wünscht man ja seinem schlimmsten Feind nicht. Jetzt aber ein halbes UMTS. Wo bleibt HSDPA? Der Zug steht. Jetzt geht es wieder los. Düsseldorf als HSDPA freie Zone?
Mal sehen wie es sich entwickelt. Immer noch ein Dreiviertel gutes UMTS Signal. Wir sind kurz vorm Rhein. Jetzt aber dalli …. Last chance. Nein, es geht nicht über UMTS hinaus. Düsseldorf ist abgeschlagen. HSDPA freie Zone in Düsseldorf?
Wir sind in Richtung Köln. KEIN SIGNAL ist nicht gerade viel. Wir dürften bald in Leverkusen sein. Immer noch nichts. Frust tritt ein.
Ahh, UMTS im Anmarsch. Und sofort wieder weg. Leute stehen auf. Scheinbar hält der Zug noch einmal vor dem Kölner Hbf. Und jetzt UMTS in Hochform. Aber wo bleibt HSDPA?
Die Leute sind für den Kölner Hbf bereits aufgestanden - also doch kein Bahnhof mehr.

Jetzt endlich – kurz vor der Überfahrt von Köln Deutz über den Rhein passiert es. Ein zartes  HSDPA Pflänzchen zeigt sich. Ich muss zusammenpacken, damit ich aussteigen kann. Aus den Versuchen, die ich bei der Hinfahrt nach Dortmund auf dem Bahnsteig machen konnte, weiß ich, dass HSDPA in guter bis sehr guter Feldstärke vorhanden ist.

Dies war eine  Fahrt von Dortmund  nach Köln unter dem 3G Stern. Ich hoffe, dass diese Reportage, die erstmals in dieser Form erscheint, Interessenten für ein mobiles Internet mit Informationen bestückt.


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