ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Sendungsarchiv


TV-SENDUNGEN

06.01.2010
Folge 38

Videoschnitt in virtuellen Maschinen

von Heinz Schmitz

Virtuelle Maschinen haben sich im Büroumfeld etabliert. Einschränkungen gab es bis jetzt bei Multimediaanwendungen. Neue Softwaretechnologien, leistungsfähige Computer und schlankere Betriebssysteme haben die Grenzen aufgehoben.

Mit dem Erscheinen von VmWare Workstation 7 (http://www.vmware.com/de/products/ws/) ist nun sogar Videoschnitt in virtuellen Maschinen möglich. Gerade Videoschnitt stellt besonders hohe Anforderungen an die Rechner. Bewegtbild, Audio, Schnitte und Effekte werden in Echtzeit gerechnet und ausgegeben. Grund für die Performancesteigerung ist die neu programmierte Schnittstelle zwischen der Hardware, dem nativen Betriebssystem und den virtuellen Maschinen. Neue Protokolle, wie PC over IP, erlauben den direkten Durchsatz der Anwendungsdaten.

Die Ausrüstung im Studio bestand aus einem normalen PC der Büroklasse. Ausgestattet mit einem Quadcore Prozessor und 6 Gbyte Hauptspeicher. Als Betriebssystem lief auf der Maschinen Windows 7 Ultimate in der 64 Bit Version. Installiert war darauf vmWare Workstation 7 mit zwei virtuellen Windows 7 Maschinen. Auf der einen Maschine  lief als Videoschnittprogramm MagixVideo deluxe Premium 16 (http://www.magix.com/de/video-deluxe/) auf der anderen Maschine die Profiversion Magix Pro X2 (http://www.magix.com/de/video-pro-x/).

Für die Tests wurde zum einen ein bestehendes Projekt geladen und zu anderen ein einfaches neues Projekt getestet. Die Profiversion der Schnittsoftware bietet selbstverständlich mehr Funktionen, wie das Arbeiten mit mehreren Kameras, eine ausgereift Farbkorrektur etc. Das Augenmerk lag allerdings  nicht auf den Features der Programme sondern auf der Performance des Gesamtsystems.

Die war überzeugend. Selbst bei den komplexen Anwendungen war normales Arbeiten möglich. Zu Engpässen kam es, wenn in beiden virtuellen Maschinen Videos liefen. Das ist wahrscheinlich auf die eingeschränkte Leistungsfähigkeit der Grafikkarte zurückzuführen, die für Büroanwendungen, wie Textverarbeitung oder Präsentation ausgelegt ist.

Zum komfortablen Arbeiten sind zwei Bildschirme bequemer. Das ist mit den virtuellen Maschinen möglich. Wir konnten es allerdings im Studio nicht zeigen. Das TV-Signmal gab das nicht her. Es wäre nur sehr verschwommene Konturen zu sehen gewesen. In normaler Arbeitsumgebung funktioniert das jedoch reibungslos.

Das Fazit der Versuche: wenn Videoschnitt möglich ist, sollten auch alle andern Multimediaanwendungen in virtuellen Maschinen der neuen Generation laufen.



zurück zum Archiv
Ansehen:

MP4 H.264 Codec (~200 MB)
AVI Xvid Codec (~200 MB)
iPod M4V H.264/AAC Codec (~200 MB)
RSS Feed (Video-Podcast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Video-Podcast, alle Sendungen)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss