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TV-SENDUNGEN

18.02.2010
Folge 40

Als die Bilder sprechen lernten

Heinz Schmitz

Eine Software auf dem (zugegeben alten) Laptop im Studio ließ Zeichnung und Bilder zu Wort kommen. Mit CrazyTalk 6 von Reallution lernen Bilder sprechen

Mitgelieferten Vorlagen, oder eigene Bilder bzw. unsere kleine Zeichnung, dienen als Charakter, der zum Leben erweckt werden soll. Dazu sind einige Vorbereitungen notwendig. Auf dem Bild werden die Positionen von Mund und Augenwinkeln markiert. Dann werden Kopfkontur und Haarkontur definiert. Augen, Mund und Nasenboden werden dann noch interaktiv festgelegt. Damit ist der zeitaufwändigste Teil erledigt. In der Vorbereitung benötigte ich dafür ca. 10 Minuten.

Eine einfache Text-to-Speech Engine im Programm lässt die Köpfe schlechte englische Sätze stammeln. Interessant ist der Teil, den wir in der Sendung kurz gezeigt haben. Man nimmt Sprache auf, speichert sie im MP3 oder WAV Format. Die Datei wird in die Szene eingebunden und schon fängt die Zeichnung an zu reden. Dabei wird offensichtlich die Amplitude des Textes analysiert und auf Augen und Mund projiziert.
Das Strichmännchen aus der Sendung gibt es auch auf einer Webseite: http://s155000573.online.de/CC2/CC2-Wolfgang
Der animierte Loewe kann hier auch noch mal betrachtet werden: http://s155000573.online.de/CC2/CC2-Loewe

Aus einer Auswahl lassen dann noch Gesichtsausdrücke, wie fröhlich, traurig, blinzeln etc. zuordnen. Fertig ist eine einfache Animation. Die kann als Movie, als Flash Animation, als Webseite oder als YouTube Film ausgegeben werden.

Dem geübten Anwenden stehen weitere Werkzeuge zur nahezu realistischen Gestaltung des virtuellen Moderators zur Verfügung. Auf individuellen Bearbeitungsspuren lassen sich bis zu vier Charaktere in einem Bild animieren. Damit lassen sich z.B. Szenen erstellen, in denen etwa die ganze Familie – inklusive Hund – gleichzeitig ein Geburtstagslied trällert. Die Software ist für 39,99 Euro per Upload oder im Handel erhältlich.
http://www.my-sad.com/de/produkte/anwendungen/reallusion-software/crazytalk-6-standard

Als Grafikgerät haben wir diesmal das kleine grafische Bamboo-Tablett von Wacom verwendet. Im Gegensatz zur Maus werden die die Koordinaten absolut erfasst. Das heißt, die gleiche Stiftposition hat auf dem Bildschirm immer die gleiche Koordinate. Für die grafische Manipulation ist das, wenn auch nach ein wenig Übung, präziser und entspannter. Neben der Stifteingabe erkannt das Tablett auch Gesten, die wir allerding bei der Take nicht eingesetzt haben. Das Tablett ist für 89,90 Euro erhältlich.
http://www.wacom.eu/bamboo



Downloads:
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Wolfgang als Strichmännchen337.60 KBWolfgang als Strichmännchen


DVB-T über WLAN

Heinz Schmitz

Nicht überall ist der Empfang des so genannten Überallfernsehens möglich. Im  Bastelkeller, oder auch in meinem Büro sieht es empfangstechnisch mies aus. DVB-T Sender sind nicht zu empfangen. In der Sendung haben wir eine mögliche Lösung gezeigt, das w-lantv 50n von PCTV Systems verteilt mit digitales TV und Radio per WLAN. Das System besteht aus vier Komponenten: Einer normalen DVB-T Antenne, einem DVB-T Empfänger als USB-Stick, einem WLAN Access-Point und einem WLAN 802.n USB-Dongle. Der DVB-T Empfänger kann auch direkt am Rechner betrieben werden. Die zugehörige TVCenter 6 Software steuert das ganze System.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Der w-lantv 50n Access Point wird im Haus an einer empfangsstarken Stelle platziert. Der am Access Point angeschlossene DVB-T-Empfänger liefert das Eingangssignal, welches drahtlos auf einem eigenen wählbaren Kanal per WLAN im Haus verteilt wird. Für den Empfang am PC, Notebook oder Netbook ist der USB Dongle (WLAN-Stick) zuständig.

In wenigen Schritten eingerichtet, lassen sich damit unabhängig von der DVB-T-Empfangsleistung am Standort des Computers per WLAN DVB-T-Programme wiedergeben und aufzeichnen. Von der Lösung wird natürlich auch Windows 7 (MediaCenter) unterstützt. Alternativ lässt sich der USB-Dongle zudem als klassischer WLAN-Stick an einem PC, Notebook oder Netbook verwenden.
Die Übertragung zwischen Access-Point und Rechner erfolgt mit 150 MBit (802.11n Standard) und kann mit WPA, WPA2, WPS, WEP 64/128 Bit verschlüsselt werden.

Die mitgelieferte Software steuert Fernsehen im Vollbildmodus oder skalierbaren Fenster, die Aufnahmeprogrammierung per EPG inklusive Serienaufnahmen und Timeshift. Als Videoformate werden MPEG-1 MPEG-2, MPEG-4 H.264 (AVC) sowie DivX unterstützt. Das System kostet 129,99 Euro und ist ab sofort im Handel verfügbar.
http://www.pctvsystems.com/



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AVI Xvid Codec (~200 MB)
iPod M4V H.264/AAC Codec (~200 MB)
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