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TV-SENDUNGEN

17.06.2010
Folge 44

Rettung analoger Schätze

Heinz Schmitz

Analoge Videos liegen massenweise in Kisten und Schubladen. Da Videorecorder zu einer aussterbenden Spezies gehören, wird es Zeit, die Filme, die man wirklich aufbewahren möchte in die Digitale Welt zu überführen. Mit kombinierten Hard-/Softwarelösungen ist das heute einfach Möglich. Im Studio haben wir das mit „MAGIX Retten Sie Ihre Videokassetten“ (http://www.magix.com/de/retten-sie-ihre-videokassetten) gezeigt. Der mitgelieferte USB-Videowandler stellt die Verbindung auch zu älteren Videogeräten mit SCART-, Chinch- oder S-Video-Anschluss her. Das beiliegende Rettungsprogramm zeichnet die Videos auf der Festplatte des Rechners auf. So digitalisiert, sind die alten analogen Videos bereit für die digitale Nutzung - egal ob Weiterbearbeitung in einem Videoschnittprogramm, Brennen auf DVD, Übertragen auf iPod oder iPhone oder Hochladen zu YouTube.


Videos einfach digitalisieren und so für die Zukunft bewahren (Foto: Magix)

Einfache Bearbeitungsmöglichkeiten, wie Farbkorrektur oder Szeneerkennung  bietet das Digitalisierungsprogramm. Damit könne unnötige Szenen entfernt werden oder Farbstiche, wie man sie schon mal bei alten Videos findet direkt ausgeglichen werden. Die Lösung wird für Windows PCs (ca. 60€) und für den Mac (ca 70€)  angeboten.


USB Grafik

Heinz Schmitz

Bei der Bearbeitung von Videos oder bei Grafikprogrammen sind Bildschirme eigentlich immer zu klein. Schön wäre es einen zweiten Bildschirm zu haben. Dorthin können dann Menüs oder Übersichten ausgelagert werden. Während des Digitalisierens analoger Video haben wir deswegen mehrere Bildschirme  angeschlossen.

Nicht alle Videokarten unterstützen von Hause aus zwei Bildschirme deswegen haben wir Grafik über USB gezeigt. Bei allen Lösungen wird ein Treiber installiert, der Bildschirm oder Adapter an einen USB-Port angeschlossen und über die Systemsteuerung wird der Desktop auf den USB-Monitor erweitert. An einem Rechner könne so bis zu 6 zusätzliche Monitore angeschlossen werden.

Der kleinste Kandidat war der 7“ V-700 von Kämer Automotive (http://www.kraemerautomotive.com/product_info.php?info=p83_kraemer-v-700-tft-monitor-17-5-cm-diagonale--7--.html). Etwas größer war der V-800 mit 8“ (http://www.kraemerautomotive.com/product_info.php?info=p101_kraemer-v-800-tft-monitor-20-32-cm-diagonale--8---mit-touchscreen.html). Er ist zusätzlich ein Touch Monitor, der zur Cursorsteuerung und interaktiven Eingabe  verwendet werden kann. Beide Monitore werden über die USB-Schnittstelle auch mit Spannung versorgt. Eine Anwendung für die kleinen Monitore ist als Monitor für den Unterhaltungsrechner im Wohnzimmer. Das angeschlossene TV-Gerät dient zum Beispiel zur Wiedergabe von Filmen und der kleine Monitor zur Steuerung des VLC oder Mediacenters.


Bis zu 6 Monitore können an jeden Rechner per USB angeschlossen werden. (Foto: Kämer Automotive)

Ein normales Display kann zum Beispiel an den Digitus DA-70832 (http://www.digitus.info/de/produkte/multimedia/?c=1162&p=17377) angeschlossen werden. Der kleine Adapter hat auf der einen Seite einen USB-Anschluss und an der andere Seite einen DVI-Anschluss für Monitore. Die Spannungsversorgung des Adapters erfolgt ebenfalls über USB. Da man hier jedes herkömmliche LCD anschließen kann, ist man frei in der Format und Größe des Bildschirms, da der Adapter bis zu 1650x1050 Pixel mit 32 Bit Farbtiefe auflöst. Ein andere Adapter des Herstellers setzt USB auf HDMI um (http://www.digitus.info/de/produkte/multimedia/?c=1162&p=17787). Damit können das LCD-TV Geräte als erst oder zweit Monitor direkt an Rechner angeschlossen werden.


Das LCD-TV direkt ans Notebook anschließen mit einem USB-HDMI Adapter (Foto. Digitus)


Was WLANS versprechen

Heinz Schmitz

Seit der Verabschiedung des 802.n Standards für WLANs überbieten sich Anbieter mit traumhaften Geschwindigkeitsangaben. Aus leidvoller Erfahrung mussten wir am eigenen Leib feststellen, dass manchen davon nicht oder nur unter idealen Bedingungen funktioniert. So erreichte ein 802.n Adapter, der mit einer Übertragungsrate von 150 MBit/s  spezifiziert war, an einem Router, der mit 300 MBit/s spezifiziert war gerade mal 65 MBit pro Sekunde, also etwas mehr als mit den alten 802.b/g Standards mit 54 MBit/s. Mit deinen anderen Low-Cost Adapter, der angeblich 300 MBit/s leisten sollte, wurde an dem gleichen Router sogar nur 48 MBit erreicht. Als relativ stabil erwies sich der Low-Cost Router Edimax EDI BR-6226N (http://www.edimax-de.eu/de/produce_detail.php?pl1_id=1&pl2_id=2&pl3_id=142&pd_id=274), der mit fast allen Adaptern 150 MBit/s schaffte.


Mit dem N+N Router und dem passen Adapter wurde die versprochene 300 MBit/s Übertragungsrate erreicht (Foto: Belkin)

Die Belkin Router, die wir im Studio hatten lieferten interessante Ergebnisse. Das High End Flagschiff ist der Double N+ Wireless Router(http://www.belkin.com/IWCatSectionView.process?Section_Id=204065). Er hat mehrere flexible Antennen, sendet im 2.4 GHz und im 5 GHz Frequenzband hat einen 4 Port GigaBit Switch und einen Anschluß für exteren USB Speichermedien an Board. Mit dem Belkin-eigenen Adapter erreichten wir die versprochene Übertragunsrate von 300 MBit/s. Mit anderen Adaptern wurden unterschiedliche Ergebnisse, zwischen 65 Mbit/s und 150 MBit/s erreicht. Ähnlich Erfahrungen machten wir mit der neuen Belkin Router Familie (http://www.belkin.com/de/networking), bei der besonders auf eine leichte Installation geachtet wurde. Damit wird unerfahrenen Anwendern eine echte Erleichterung geboten, weil die Installation weitgehend automatisiert ist und in normalen Heimnetzen problemlos abläuft.

Allerdings ist bei allen Produkten das Fazit doch recht ernüchternd. Echte Durchsatzraten werden, nach eigenen Erfahrungen, dann erreicht, wenn Adapter und Router zusammen passen. Im Idealfall sind sie vom gleichen Hersteller.



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