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TV-SENDUNGEN

22.07.2010
Folge 45

DVB-T auf dem iPhone

Heinz Schmitz

Mit einer WLAN Lösung konnte Wolfgang Back auf seinem iPhone DVB-T fernsehen live sehen. Dahinter steckt die Software DistanTV mobil von PCTV Systems (http://www.pctvsystems.com).

Die Software läuft auf Windows basierenden Notebook- oder Desktop-Computern, die mit einem PCTV DVB-T Empfangs-Stick. Sie ist Bestandteil der TVCenter Software ab Version 6.3.Sie gehört zum Lieferumfang der USB-TV Empfänger.


Per WLAN wird das Programm auf das iPhone übertragen. Im Browser startet dann die TV-Übertragung.

Das empfangene digitale TV-Signal wird in das H.264-Videoformat umgewandelt, und dann per WLAN zu einem iPhone/iPad übertragen. Auf dem iPhone muss keine App installiert werden. Um Live-TV zu sehen, wird der in den Apple-Geräten integrierte Safari-Browser verwendet. Alle Funktionen, wie zum Beispiel ein Senderwechsel oder zeitversetztes Fernsehen (sogenanntes "Time shifting"), sind über den Safari Browser steuerbar.


UMTS WLAN Hotspot

Heinz Schmitz

Für die Übertragung des TV-programms auf das iPhone haben wir in der Sendung den Trekstor Portable WLAN HotSpot (http://www.trekstor.de/de/products/detail_entertainment.php?pid=25&cat=12) eingesetzt. Es ist ein kleiner Router mit SIM-Slot, USB-Schnittstelle und Akku, der via SIM-Karte und integriertem 3G-Modem ein WLAN-Netz für bis zu fünf Endgeräte zur Verfügung stellt. So wird für Internet Tablets oder iPads ohne SIM-Slot das Problem fehlender WiFi-Hotspots umgangen. Eine 256-Bit-Verschlüsselung (WPA2-PSK) sowie die eingebaute Firewall sorgen für Sicherheit und ein microSD-Karten-Slot bietet zusätzlichen Speicherplatz für Fotos, Musik oder Videos.


WLAN zum mitnehmen, der portable Trekstor UMTS WLAN Hotspot.

Der portable HotSpot" nutzt UMTS-, HSDPA- oder EDGE/GPRS/GSM-Signale, die über eine UMTS-fähige SIM-Karte empfangen werden und stellt die Internetverbindung via eingebautem WLAN-Access Point zur Verfügung, der von bis zu fünf WLAN-fähigen Clients genutzt werden kann. Während ein UMTS-Stick einen USB-Port benötigt und damit Geräte wie iPad oder iPod Touch ausschließt, wird mit der TrekStor-Lösung ein persönlicher Hotspot aufgebaut und so jedem WiFi-Gerät ein Zugang zum Netz gewährt.

Der Router verfügt über drei seitlich am Gehäuse angebrachte Knöpfe, zum Ein- und Ausschalten, zum Aktivieren des WiFi und auf Wunsch zur Herstellung der Verbindung. Die maximale Upload-Geschwindigkeit beträgt 5,76 Mbit/s (HSUPA) und  die maximale Download-Geschwindigkeit 7,2 Mbit/s (HSDPA). Neben dem WLAN-Standard (802.11b/g) lassen sich auch Funkparameter wie der SSID-Name, Kanal und die maximale Anzahl an Geräten, die sich mit dem Modem verbinden dürfen einstellen. Eine eigene Firewall und ein DHCP-Server lassen sich über eine intelligente Weboberfläche konfigurieren.

Das Gerät wiegt inklusive Akku 90 Gramm. Die Standby Akku-Laufzeit beträgt 100 Stunden. Im Betrieb hält der Li-Polymer-Akku vier Stunden. Geladen wird der Akku über den Mini-USB 2.0 Port und kann über diese Schnittstelle auch als UMTS-Stick-Alternative direkt an einen Laptop angeschlossen werden. Das Gerät ist für 134,99 EUR erhältlich.


Tablet-PC mit zwei Touchscreens

Heinz Schmitz

Seit dem iPad von Apple werden Tablet PCs immer beliebter bekannte Hersteller wie 1&1, WeTab, Cisco, Asus, Dell, Samsung, Sony, Hewlett-Packard, Lenovo, Fujitsu, Panasonic und Toshiba springen auf den Zug der Rechner auf, die nur über den Bildschirm bedient werden. Eine ausgefallene Lösung hat sich Toshiba ausgedacht. Der Libretto W100 (http://laptops.toshiba.com/laptops/libretto/W100) verfügt sogar über zwei berührungsempfindliche Bildschirme. Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz. Je nach Ausrichtung der beiden Sieben-Zoll-Displays kann der User das W100 damit als Touch-Mininotebook mit haptischer Tastatur oder aber als E-Reader nutzen.


Zwei Bildschirme für unterwegs – das Toshiba Libretto W100. Hier mit eingeblendeter Arbeitsfläche auf dem unteren Bildschirm

Das W100 nutzt einen Intel-CULV-Prozessor und bietet 62 Gigabyte Speicherplatz auf SSD. Die Displays bieten je 1.024 mal 600 Pixel Auflösung. Dank Bewegungssensor erkennt das W100, wenn das Gerät so gedreht wird, dass die Bildschirme nebeneinander liegen. Dann fungiert es als E-Reader, der wie ein echtes Buch zwei Seiten nebeneinander dargestellt. Auf einem Bildschirm kann eine virtuelle Tastatur eingeblendet werden, auf der man, nach einiger Eingewöhnung, auch Texte eingeben kann. Alternativ lassen sich so genannte Arbeitsflächen einblenden, auf denen man Notizen, Programme oder Zeichnungen ablegen kann.

Integriert sind eine 1,02-Megapixel-Webcam, Bluetooth sowie eine WiMAX-Unterstützung. Das Gerät wird Ende August in Japan auf den Markt kommen und wohl auch bei uns um diese Zeit starten. Der Preis wird voraussichtlich über 1.000 Euro betragen. Obwohl wir im Studio ein Vorserienmodell hatten, machte der Winzling einen guten Eindruck.


Portable Apps

Heinz Schmitz

Portable Apps (http://de.wikipedia.org/wiki/PortableApps) sind Programme, die nicht installiert werden müssen. Sie sind so kompiliert, dass sie direkt aus einem Verzeichnis oder vom USB-Stick laufen. So kann man seine Programmsammlung mit sich führen und auf jedem beliebigen Rechner laufen lassen, ohne an dem System etwas zu verändern.

In der Folge 34 von ComputerClub 2 TV haben wir schon über die ThinApps berichtet (http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=47#a126). Das ist eine kommerzielle Lösung, bei denen die Programme auch auf den USB-Stick geladen werden können. Allerdings werden sie nicht extra dafür übersetzt, sondern die Software erkennt sie Änderungen am System nach der Installation und speichert diese. So kann das Programm dann auch ohne Installation gestartet werden.

In der Open Source Welt wird eine Vielzahl von Programmen als Portable App angeboten. Aber auch freie Software portable ist leicht im Internet zu finden. Das Angebot reicht von den bekannten Programmen, wie Open Office, Audacity oder Gimp bis zu sehr speziellen systemnahen Programmen wie zum Beispiel Network Sniffer, Registry Cleaner oder Systemdiagnosen.


Grafische Oberfläche der PortableApps.com Suite in deutsch.

Interessant ist die ProtableApps.com Suite (http://portableapps.com/de/suite). Es handelt sich um eine Sammlung von freier Software. Es ist eine offene Platform, die mit jeder Hardware (USB Flash Drive, iPod, portable Festplatten usw.) funktioniert. Es ist Open Source erstellt auf der Basis eines offenen Formats, welches jeder Hardware-Hersteller oder Software-Entwickler nutzen kann. Die Portable Apps Suite enthält keine Spyware und keine Werbung. Sie ist nicht in der Funktion eingeschränkt oder eine Testversion. Es ist kostenlos zu benutzen, zu kopieren und mit anderen zu teilen. In der Sammlung finden sich Spiele, Büroprogramme, Grafik- und Bildbearbeitung, Browser, Entwicklungsumgebungen und viele kleine Hilfsprogramme. Erweitert wird die Sammlung, indem einfach eine  portable Software in das Verzeichnis kopiert wird. Die grafische Oberfläche erkennt die Erweiterung beim nächsten Start.

Hier noch einige Quellen für portable Software:
http://portableapps.com/de
http://www.portableapps.de/
http://www.pendriveapps.com/
http://www.freedownloadscenter.com/live/pen-drive-apps/apps.html
http://www.softonic.de/author/portableapps-deutsch


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