ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Sendungsarchiv


TV-SENDUNGEN

23.09.2010
Folge 47

Tastaturfrei

Heinz Schmitz

Seit dem Erscheinen des Apple iPad sind TabletPCs (http://de.wikipedia.org/wiki/Tablet-PC) in aller Munde. Nicht, dass das iPad der erste Vertreter dieser Geräteklasse ist. Notebooks mit berührungsempfindlichem Bildschirm, modern auch Touch Screen genannt, sind seit dem vorigen Jahrtausend bekannt. Allerdings wurden sie zu Preisen angeboten, die für den Normalanwender astronomisch waren. Hier hat Apple wirklich die Vorreiterrolle übernommen und eine erschwingliche Preismarke gesetzt. Heute sind bei nahezu allen Heerstellern TabletPCs in der Pipeline und werden wohl bei den teuren Weihnachtsgeschenken der Renner sein.


Das 1&1 SmartPad arbeitet mit dem Android Betriebssystem und kommt mit einem 7 Zoll Bildschirm daher. (Bild: 1&1)


Der eigentliche Vorteil so eines Tablets ist die fehlende Tastatur, die bei Bedarf auf dem Bildschirm eingeblendet wird um Internetadressen oder Bestellungen im Onlineshop einzugeben. Selbstversuche mit der Eingabe von Texten über eine Bildschirmtastatur zeigen, dass ich entweder völlig unbegabt für so eine virtuelle Tastatur bin, oder das die herkömmliche Tastatur mit dem haptischen Gefühle beim Tastendruck effektiver zum schreiben ist.


Eine angepasste Linux-Variante treibt das übersichtliche WeTab

Bei der Auswahl eines TabletPCs ist die Bildschirmgröße ein wichtiger Fakt. Das WeTab, das wir in der Sendung hatten, ist mit einem 11,6 Zoll Display groß und übersichtlich. Nach einigen Irritationen bei der verfrühten Ankündigung, war das seriennahe Model, dass uns zur Verfügung stand, schon recht überzeugend. Die speziell angepasste Linux-Variante muss bis zum Auslieferungstermin noch stabiler werden.


Komfortabler Begleiter für unterwegs, das Android SmartPhone HTC Hero

Die 7 Zoll Klasse war vertreten due das 1&1 SmartPad, ein Kompromiss zwischen Übersichtlichkeit und Handlichkeit. Zudem mit 299 Euro ein echter Preishit. Das Gerät läuft allerdings aus, weil die Leistungsfähigkeit hinter den Konkurrenzangeboten zurückbleibt.

Wer es ganz mobil haben will, greift sicherlich zu einem so genannten Smartphone wie zum Beispiel das HTC-Hero, dass wir und angesehen  haben. Eine überzeugende Lösung für unterwegs. Das Android Smartphone ist ideal wenn man mal eben seine Mail abrufen oder etwas im Internet nachprüfen will.

Der absolute Microsofts Windows, dem Betriebssystem Primus auf den Arbeitsplatzrechnern spielt interessanterweise auf den Tablets keine große Rolle. Vielleicht kam Windows 7 mobil einfach zu spät. Neben dem Apple-eigenen iPad-Betriebssystem, das auch in iPhone und iPod zum Einsatz kommt, entwickelt sich die Google Entwicklung Android zum Renner.

Hier die Informationslinks zu den TabletPCs, die wir in der Sendung hatten.

HTC Hero:
http://www.htc.com/de/product/hero/overview.html

1&1 SmartPad:
http://dsl.1und1.de/xml/order/DetailsSmartPad;jsessionid=76D3E7CABF2789DFB983C68F7961AC93.TCpfix172a?__frame=_top&__lf=Einstieg&__sendingdata=1&linkId=tabnavi&linkType=txt

WeTab
http://wetab.mobi/



Digitale Ordnung

Wer kennt das nicht, das Chaos mit den Fotos. Früher verschwanden die entwickelten Papierfotos in Kisten oder Alben. Bei Aufräumaktionen Überfiel den Betrachter dann die pure Nostalgie. Erinnerungen wurden geweckt und mancher Urlaubsbekanntschaft nachgetrauert.

Die Digitalfotografie hat nicht nur die Analogkameras aus dem Massenmarkt gewischt, sie hat auch Fotoalbum und die Bilderkiste vertrieben. Nur zum verschenken geht man mit seinem SD-Karte in den Drogeriemarkt und bestellt ein paar Abzüge. Die sind immer noch billiger als selbst gemachte Farbausdrucke auf Fotopapier.

Die Mehrzahl der Bilder schlummert allerdings irgendwo auf den Festplatten. Manche Software, die mit den Kameras geliefert wird, lutscht die Bilder von der SD-Karte und versteckt sie in irgendwelchen kryptischen Unterverzeichnissen. Wie soll man da die Bilder der letzten Geburtstagsfeier oder vom vergangenen Weihnachtsfest wiederfinden.


Heinz Schmitz versucht Ordnung in seine digitalen Fotos zu bekommen

Hier helfen Fotoalben-Programme. Allerdings, kommt man nicht umhin, einmal etwas Arbeit in digitale Bildersammlung zu stecken. Inder Sendung hatten wir mit drei Open Source Programm die unter Linux liefen und ein Kaufprogramm, das unter Windows 7 arbeitete.

Das einfachste Programm war F-Spot Fotoverwaltung (http://f-spot.org). In der Bildersammlung, die auch im Verzeichnis automatisch gefunden wird, markiert man die Bilder, die zu einem Ereignis gehören und vergibt eine entsprechende Markierung. Ist die Arbeit einmal erledigt, kann man schnell alle Urlaubsbilder, oder Festtagsbilder anzeigen lassen.

Es weiter geht Shotwell Fotomanager (http://www.yorba.org). Es analysiert die EXIF-Header der Bilddateien und ordnet sie Chronologisch. Dann werden, wie zuvor Markeirungen vergeben und schon ist eine schnelle Auswahl möglich. Mit der automatischen Diashow kann man dann einen digitalen Bilderrahmen betanken oder am Bildschirm die Umwelt langweilen.

Weiteren Komfort bietet (http://www.kphotoalbum.org/). Neben den Klassifizierungen und einem zeitstrahl am unteren Bildschirmrand kann mit wenigen Mausklicks eine Webseite erzeugt werden, die man in einem Verzeichnis speichern oder bei Flickr und den üblichen Verdächtigen im Internet präsentieren kann.

Die drei Linux-Programme gehören zum Standard der Ubuntu 10 Distribution und kann einfach und kostenlos installiert und verwendet werden. Selbstverständlich gibt es ganze Reihen von Software zum erstellen von Fotoalben, von denen wir ja immer nur einen ganz keinen Teil zeigen können. Hier aber eine Webseite mit einer Liste von Open Source Fotoverwaltungssoftware: http://www.webtechaid.com/open_source/photo_gallery.php

Unter Windows war es der Magix Photomanger 10 (http://www.magix.com/de/foto-manager-deluxe/). Neben den üblichen Klassifizierungsfunktionen zum Ordnen der Bilder, dem Zusammenstellen von Fotoalben sind in dem Programm einige hilfreiche Zusatzfunktionen. Zum einen können aus bis zu 6 Aufnahmen Panoramafotos erstellt werden, wie das gezeigte Studiopanorama. Eine intelligent automatische Auswahl hilft beim zusammenstellen von Fotoalben. Dabei kommt ein vom Fraunhofer IDMT entwickelter Algorithmus zum Einsatz, der Bildinhalte bewertet  und nach vorgegbene Kriterien die Fotos auswählt (http://www.cczwei.de/index.php?id=news&newsid=464). Zudem können gleiche Gesichter in Bildersammlungen automatisch gesucht werden. Wer alle Bilder auf der die Oma abgebildet ist raussuchen will, markiert auf einem Bild das Gesicht und überlässt die Suche dem Programm.


zurück zum Archiv
Ansehen:

MP4 H.264 Codec (~200 MB)
AVI Xvid Codec (~200 MB)
iPod M4V H.264/AAC Codec (~200 MB)
RSS Feed (Video-Podcast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Video-Podcast, alle Sendungen)

CCZwei auf YouTube

YouTube-Kanal (Hauptadresse)
YouTube Filetstücke Archiv 1 (4:3)
YouTube Filetstücke Archiv 2 (16:9)
YouTube Filetstücke Archiv 3 (16:9)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss