ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Sendungsarchiv


TV-SENDUNGEN

18.11.2010
Folge 49

OLED für die Beleuchtung von morgen

Das Philips Lumiblade Creative Lab (http://www.lighting.philips.com/main/lightcommunity/trends/led/lumiblade.wpd) arbeitet an Beleuchtungskonzepten der Zukunft. Zwar handelte es sich bei den Objekten im Studio noch um Prototypen, jedoch wollen die Entwickler daraus Lampen und Leuchtflächen entwickeln, die Büros, Wohnungen und Straßen in neues Licht tauchen. Dazu hat Philips innerhalb seiner ehemaligen Bildröhrenfabrik in Aachen das Labor eröffnet. Ziel des Kreativlabors ist es, Fachleute mit unterschiedlichsten kreativen Hintergründen zusammenzubringen, um das große Potential der OLED-Technologie (organische Leuchtdioden) zu erschließen. Für Leuchtenhersteller, Designer, Entwickler, Kreative und andere Partner soll hier ein Zentrum für den Gedankenaustausch und die Arbeit an konkreten Projekten entstehen.

Unser Studiogast Kristin Knappstein, Leiterin Business Creation Philips Lumiblade dazu: „Das Lumiblade Creative Lab von Philips ist kein abstraktes Konzept, sondern eine echte Werkstatt, in der Experten aus den Bereichen Beleuchtung, Elektronik und Materialien zur Verfügung stehen, um Designer bei der Anwendungsentwicklung für OLED-basierte Produkte zu unterstützen.  Das Team des Creative Lab bietet Inspiration, Beratung und praktische Hilfestellung. So können Projekte über die Designstufe hinaus zu Prototypen entwickelt werden oder sogar in Kleinserie gehen. Wir laden alle Interessierten ein, selber Erfahrungen mit unseren Lumiblades zu sammeln und damit zu experimentieren.“


Nicht nur simple Lampen sondern dynamische Kunstwerke aus OELDs – Lumiblade Reflections interagiert mit dem Betrachter (Foto: Philips)

Das Philips Lumiblade Creative Lab bietet Ausstellungräume, in denen die bisherigen Entwicklungen ausgestellt werden - und ebenso Werkstätten, eine kuratierte Materialbibliothek und einen Loungebereich. Das Labor versteht sich als Innovationspartner, der aktiv mit führenden kreativen Köpfen zusammenarbeitet, um gemeinsam neuartige Beleuchtungslösungen zu schaffen.

OLEDs ermöglichen es, Licht auf völlig neuartige Weise in Produkte zu integrieren. Die extrem flachen OLED-Panels lassen sich hervorragend in Oberflächen integrieren. Die Lichtquelle muss so nicht länger in einem Design ‚versteckt’ werden, sondern sie kann zu einem eigenständigen Bestandteil des Design werden. Die neuesten Lumiblade-OLED-Module enthalten die gesamte erforderliche Elektronik und verfügen über eine einfache sogenannte Clickfit-Lösung zur Befestigung. Durch kleine Verbindungsstücke können die Lumiblade-Module zu einer unbegrenzten Vielzahl von Layouts zusammengefügt werden. Sie liefern ein weiches, diffuses Licht, das eine warme Atmosphäre schafft. Darüber hinaus sind sie flach und benötigen nur eine sehr niedrige Betriebsspannung. Daher lassen sie sich einfach und sicher in Leuchten, Möbel und Inneneinrichtungen integrieren. (http://www.newscenter.philips.com/de_de/standard/about/news/press/licht/20100412_Erstes_kommerzielles_OLED_Modul_von_Philips.wpd)


Designer können bei Lampen auch mit ungewöhnlichen Formen arbeiten, wie bei der Lumiblade O’Leaf Wall Wandlampe (Foto: Philips)

Die Module sind verfügbar mit einem CRI (Farbwiedergabeindex) von bis zu 90. So schaffen sie eine Lichtstimmung, die natürlichem Tageslicht äußerst ähnlich ist. Dank ihrer extrem flachen und leichten Bauform sowie ihres sanften und blendfreien Lichts in einer umfangreichen Farbpalette bieten OLEDs eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Die dargestellten Produkte sind herausragende Beispiele dafür, wie das Creative Lab zusammen mit zahlreichen kreativen Köpfen – darunter einige der weltweit führenden Designer – bereits erfolgreich Ideen in die Realität umgesetzt hat. Und das ist erst der Anfang.

Detaillierte technische Informationen stehen als PDF-Dukument im Internet zu Download bereit:
http://www.newscenter.philips.com/asset.aspx?alt=&p=http://www.newscenter.philips.com/pwc_nc/main/shared/assets/de/Downloadablefile/press/licht/20100716_OLEDstechnical_Backgrounder.pdf


Drahtlos auf den Fernsehschirm

Heinz Schmitz

Fernsehen kommt mir schon mal langweilig von. Schön ist es, das kompakte Netbook zur Hand zu haben und im Internet zu stöbern. Noch schöner ist es, die entdeckten Sensationen zu teilen oder einfach die Fotos des letzten Trheuma Jazz Auftritts zu zeigen. Mit modernen LCD-Fernsehern ist das kein Problem. Einfach den Rechner über HDMI anschließen.

Nicht bewährt hat sich der direkte Anschluss eines Rechners, der neben dem Fernseher steht und der per Bluetooth Tastatur ferngesteuert wird. Die Schriften einer normalen Webseite sind einfach zu klein und nicht zu lesen– oder das TV-Gerät ist zu klein. Zudem kann der Partner während des surfens nicht weiter die Werbung genießen.

Also muss das Netbook ans TV-Gerät. Fehlt der HDMI-Anschluss am Rechner, so kann zum Beispiel das USB-HDMI Interface von Digitus weiterhelfen. (http://www.digitus.info/fr/produits/multimedia/video/webcams/digitus-usb20-auf-hdmi-video-adapter/) Es wird an den USB-Port angeschlossen und verhält sich wie eine weitere Grafikkarte. Das HDMI-Kabel kommt an TV-Gerät und schon können Bildschirminhalte den TV-Konsumenten präsentiert werden.


Rechner per USB an TV-Geräte mit HDMI anschließen (Foto: Digitus)

Lästig ist allerdings, dass unter Umständen das HDMI-Kabel sich als Stolperfalle durch das ganze Wohnzimmer zieht. Hier hilft das Devolo Vianect (http://www.devolo.de/consumer/74_vianect-air-tv_produktvorstellung_1.html?l=de) als Drahtlos-Lösung. Im Prinzip handelt es sich ebenfalls um eine USB-Grafikkarte, allerdings wird hier zusätzlich die Wireless USB-Technik (http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_USB) genutzt. Im Netbook steckt ein USB-Sender. Am TV-Gerät angeschlossen ist der USB-Empfänger und die Box mit der eigentlichen Grafikkarte. Die Installation der Treiber ist problemlos und die Grafikperformance war überraschend hoch. Wireless USB Überträgt bis 3 Meter Distanz mit 480 MBit/s. Bis 10 Meter reduziert sich die Übertragungsrate auf 110 MBit/s, immer noch schnell genug für Grafik


Drahtloses Rechnervergnügen am TV-Gerät mit dem Vianect (Foto: Devolo)

Wir wollten es allerdings noch genauer wissen. An das Netbook wurde deshalb ein TerraTec H5 (http://www.terratec.net/de/produkte/TERRATEC_H5_83187.html?premium=1) Universalempfänger angeschlossen. Der USB-Stick kann analog-TV, digitales Kabel-TV (DVB-C) und digitales terrestrischen-TV (DVB-T) empfangen. Im Studio konnten wir allerdings nur DVB-T mit einigen Aussetzern empfangen. Das TV-Bild haben wir dann auf die Vianect-Grafikkarte gelegt und dort konnte das TV-Programmverfolgt werden.


Universalempfänger im USB-Stick Format, der H5 (Foto: TerraTec)

Das Ruckeln bei der TV-Wiedergabe hat seine Ursache in der eingeschränkten Leistungsfähigkeit des Asus Eee-Netbook. Beide Kerne des Atomprozessors liefen auf 100% Auslastung. Eigentlich ist es auch fraglich ob TV-Empfang über den Rechner wieder auf das TV-Gerät zu geben sinnvoll ist. Es war eben ein Performancetest.


Per HSDPA mit mehreren Rechnern ins Internet mit dem E5 (Foto: Trekstor)

Besser geht es mit Videos zum Beispiel aus YouTube. Im Studio haben wir die Verbindung zum Internet über einen protablen WLAN Hotspot, den TrekStor E5 (http://www.trekstore.de/de/products/detail_entertainment.php?pid=25&cat=12), hergestellt. Das Gerät stellt mit einer UMTS-Karte die HSDPA-Verbindung zum Internet her und ist für den Rechner ein WLAN Hotspot, mit dem sich bis zu 5 Geräte verbinden können. Das YouTube Video war über die Konstellation UMTS/Netbook/Vianect problemlos auf dem TV-Gerät zu sehen. Eine schöne Möglichkeit den langweiligen TV-Abend mit eigenen Inhalten aufzupeppen.


MindMaps - Ideen am Rechner strukturieren

Neu ist die Idee so genannter MindMaps (http://de.wikipedia.org/wiki/Mind-Map) nicht. Der eigentliche Vorgänger sind die Moderationskarten, mit denen Ideensammlungen Struktur bekommen sollen. Besser geht so etwas natürlich mit dem Rechner. Zahlreiche Programme (http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_mind_mapping_software) helfen mehr oder weniger komfortabel, Ordnung in Ideenwelten zu bringen. In der Sendung haben wir nur drei Programme kurz als Beispiel ansprechen können. Die liefen auf virtuellen Maschinen auf einem handelsüblichen Büro-PC.


Heinz Schmitz über MindMaps, Software zum sortieren von Ideen

Als Vertreter der freien Software hatten wir unter Ubuntu-Linux Freemind (http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page). Das Programm lässt sich intuitiv bedienen und stellt die MindMaps übersichlich dar. Zweige lassen sich sehr schnell erzeugen und bei Bedarf entsprechend formatieren, mit Symbolen kennzeichnen, etc. FreeMind gibt es mit einer deutschsprachige Benutzeroberfläche und die erzeugten Mindmaps lassen sich unter anderem als png, jpg, HTML, SVG und PDF exportieren. das Programm läuft unter Windows, Linux und MacOS.

Will man keine Software installieren, so kann man zum Beispiel Xmind (http://www.xmind.net/) in der portablen Version. Xmind ist in einer kostenfreien Version und eoíner kostenpflichtigen Pro-Version mit erweiterten Funktionen verfügbar.

Als kommerzielle Lösung haben wir uns den MindManager 9 (http://www.mindjet.com/products/mindmanager-9-win/overview) von MindJet angesehen. Das Programm läuft unter Windows und ist sehr eng mit Microsoft Office 2010 verbunden und verknüpft damit MS Outlook, MS Word, MS Excel, MS PowerPoint, MS Project und MS SharePoint. Die Software sammelt Dokumente und Mails aus unterschiedlichen Quellen in einer Oberfläche. Der Anwendern kann aus den Daten zielgerichtete Aktionen ableiten. Die Einbindung von Gantt-Charts erleichtert das Projekt- und Ressourcenmanagement. Zudem können bestimmte Map-Ansichten als Slides abgespeichert und präsentiert werden.


Literatur als MindMap – William Shakespears Hamlet (Quelle: mappio.com)

MindMaps müssen nicht technisch aussehen. Zum einen bieten Programme Wie MindJet verschiedene Layouts für die Maps an. Zum anderen kann man sich im Internet Ideen für MindMaps holen und teilweise fertige Layouts herunterladen. Auf der Seite http://mappio.com/ beispielsweise laden Anwender Layouts hoch, die sie als besonders kreativ einschätzen. Die Hamlet-MindMap oben wurde von http://studymatrixart.com entwickelt.


zurück zum Archiv
Ansehen:

MP4 H.264 Codec (~200 MB)
AVI Xvid Codec (~200 MB)
iPod M4V H.264/AAC Codec (~200 MB)
RSS Feed (Video-Podcast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Video-Podcast, alle Sendungen)

CCZwei auf YouTube

YouTube-Kanal (Hauptadresse)
YouTube Filetstücke Archiv 1 (4:3)
YouTube Filetstücke Archiv 2 (16:9)
YouTube Filetstücke Archiv 3 (16:9)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss