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TV-SENDUNGEN

20.12.2007
Folge 6

Superbilder und tolle Technik: eine Drohne mit Kamera

Das Schwerpunktthema ist: "Drohnen im Dienste des guten Bildes." Drohnen sind unbemannte Flugobjekte, die Kameras und andere Sensorik mit sich schleppen können.
Wir wollen sogar im Studio eine solche Drohne fliegen lassen. Ich bin selbst gespannt, was da so passieren wird.


Das ist so eine Flugdrohne mit installierter Still Kamera}

Dieser Text war gestern. Heute konnte ich live miterleben, wie fantastisch dieses Fluggerät sich bewegen kann. Es gehört normalerweise eine Portion Mut dazu, ein Fluggerät innerhalb eines Studios fliegen zu lassen. Oftmals gab es schon Unfälle, die man vorher nicht erwartet hatte. Doch bei diesem Gefährt war ich mir von Anfang an sicher, dass es bestens seine Aufgaben abarbeitet.

Toll, wie man heute Technik einsetzen kann, um Dinge zu realisieren, die noch vor wenigen Jahren einfach unmöglich gewesen wären. Aber der Beitrag in der Sendung spricht für sich selbst.

http://www.microdrones.de


Back packt aus - Powerline - wie lange noch?

Diesmal werden zwei Powerline Adapter ausgepackt, mit denen man eine Netzverbindung über das Steckdosennetz des Hauses machen kann. Man spricht sogar von 200 MBit/s. Doch diese Zahl habe ich erst einmal nicht geglaubt und wurde später auch bestätigt. Nur wenn man wirklich alles optimal annimmt, dann kommt man vielleicht auf einen Bruttodurchsatz dieser Höhe. Netto, das was übrig bleibt also, liegt der Wert m.E. so bei 70 MBit/s. Das wäre ja immerhin schon etwas.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wo wir zum ersten Mal auf dieses Thema stießen. Es war auf einer Systems in München so Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ein kleiner Stand der Fa. Novell zeigte das Prinzip. Auf dem Tisch lag eine Mehrfachsteckdosenleiste. Dort waren zwei Adapter eingesteckt. Auf der einen Seite wurde ein Signal eingespeist und auf der anderen Seite wurde es wieder abgenommen. So um die 100 kbit/s war die Geschwindigkeit, die man damals erreichen konnte. Immerhin.
Doch die Geschichten, die man uns damals erzählte, klangen schon sehr nach "Räuberpistolen". Das EVU kann nämlich per Powerline feststellen, dass die Tiefkühltruhe in meinem Keller so langsam den Geist aufgibt. Der Motor braucht nämlich immer mehr Energie. Jetzt wird dieser Zustand der Zentrale des EVU's gemeldet und die wiederum berichten mir von dem Zustand und macht mir Angebote für eine günstige neue Tiefkühltruhe. Das waren damals natürlich Hirngespinste. Doch wer weiß, wann so etwas Wirklichkeit wird.
Nach einigen Mühen lief dann auch unsere Verbindung recht ordentlich. Doch offensichtlich wurde mir ein falsches Paket von D-Link geschickt. Die Softwareversion war noch nicht Vista getestet. Doch wofür hat man Virtuelle Maschinen geladen. Mit Windows 2000 ging das Ganze gut über die Bühne.

Doch es bleibt ein Zweifel. Ist Powerline wirklich so ein starker Störenfried? Wir haben bei den Aufnahmen ein stark hörbares Geräusch überall an den Leitungen mit einem Radio gemessen, das auf 10 MHz getrimmt war. Doch die Beantwortung überlassen wir einem Fachmann.







PLC macht vielen Kopfschmerzen

Der EMV Beauftragte des DARC, Deutscher Amateur Radio Club, Ulfried Ueberschar, hat profunde Kenntnisse über Auswirkungen von PLC Verbindungen. PLC heißt PowerLine Communication. Dabei geht es um die Nutzung des normalen elektrischen Steckdosennetzes innerhalb eines Hauses. Eigentlich eine verdammt gute Idee, die schon einige Jahre alt ist.

Doch um eine gute Verbindung aufbauen zu können, wird physikalisch bedingt, ein relativ hohes elektromagnetisches Störpotential  erzeugt . Das gefällt nicht allen. Vor allem die weltweit an der Quelle hörenden  Rundfunk-Kurzwellenhörer und die Funkamateure haben etwas dagegen, wenn die PLC Verbindungen den Kurzwellenbetrieb total lahm legen. Ein Gang zur zuständigen Netzagentur hilft auch kaum weiter, weil die derzeit nicht nach EU konformen Richtlinien messen kann. Erst im nächsten Jahr wird man nach EU-Recht- konformen Richtlinien arbeiten. Und dann könnte es schon problematisch werden.
Wer eine PLC Verbindung vom Keller zum Wohnzimmer aufgebaut hat, die den KW Empfang unmöglich macht, der wird dann seine Powerline Adapter aus der Steckdose ziehen müssen.



Ulfried Überschar, EMV Beauftragter DARC

Sie sollten daher überlegen, ob Sie ihre Verbindung zukunftssicher gestalten wollen.  




Candlemusic - auf wundersame Weise ergeben sich Einsichten.

Wer hätte das gedacht? Der Entwickler einer Modeware "elektronische flackernde Kerze" griff auf Soundchips zurecht. Dass es da Minikerzen für wenig Geld in den Supermärkten gibt, mag man ja noch gerade mitbekommen haben. Das ist sowieso Geschmacksache. Ich selbst habe so ein Wunderding noch nie gehabt. Doch wenn man in die Technik schaut, dann wird es interessant.

Wer das Ding auf den Markt gebracht hat, der wusste immerhin, wie man so etwas möglichst billig macht. Er kaufte Soundchips billigster Qualität auf und schloss den Soundausgang an eine Leuchtdiode an. Und schon flackerte die Leuchtdiode im Takt der Musik. Das ist schon ganz schön genial. Denn das Geschäft brummte. Jeder wollte so eine Leuchtdiode haben.

Ich finde es gut, dass wir einmal hinter die Kulissen geschaut haben und das Geheimnis aufgedeckt haben. Vielleicht gibt es ja noch mehr solcher Querverbindungen, die nur entdeckt werden müssen.

Wolfgang Rudolph hat das meiner Meinung nach prima moderiert. Es machte sogar allen im Studio Spaß. Doch nach weingen Minuten wollte niemand mehr diesen "Musikversuch" hören.


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