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TV-SENDUNGEN

14.04.2011
Folge 57

Wie aus einer anderen Welt

Heinz Schmitz

Es ist schon ein heißes Teil. Nimmt aus es aus der Verpackung ziert ein Außerirdischer des Deckel des Laptops. Aufgeklappt zeigt es den 17 Zoll Bildschirm. Ein symbolischer Alien dient als Einschaltknopf. Schon leuchtet die Tastatur bunt auf. Die Rede ist von einem Alienware (http://www.alienware.de/) M17xR3 Notebook, das speziell für Gamer konzipiert ist. Die Alienware Produktreihe gehört mittlerweile zum PC-Giganten Dell.


Ein Rechenmonster nicht nur für den Schreibtisch – der Alienware M17x-R3

Gamer legen Wert auf Leistung und Grafik und genau hier die liegen die Stärken des 4,5 Kilo schweren Rechenmonsters.  Die technischen Daten können sich schon sehen lassen: Ein Intel i7 Prozessor der neusten Sandy-Bridge Generation, eine 1,5 GByte Nvidia GeForce GTX 460M Grafik Engine, ein 17.3 Zoll Display mit 192x2080 Pixeln Auflösung, WLAN, Bluetooth etc. Also alles was man von einem modernen Rechner erwartet. Über die HDMI Ein- und Ausgänge kann das System in Welt der Unterhaltungselektronik eingebunden werden. So werden wir es in der Folge 58 von ComputerClub TV als HDMI-Monitor „missbrauchen“


Die Leistungsdaten im Überblick

Interessant war für die Sendung ein einfacher Vergleich. Mit dem Grafiktestprogramm 3Dmark06 von Futuremark haben wir die Leistung verschiedener Rechner verglichen. Mein Arbeitsplatzrechner kommt bei den komplexen Grafiken gerade mal auf ein Frame pro Sekunden. Ein Notebook mit i5 Prozessor rechnet da schon etwa 20 Frames pro Sekunde. Der optimierte MX17 kommt auf bis zu 88 Frames pro Sekunde. Im gesamtvergleich ist der Alienware etwa dreimal so schnell wie das Acer Notebook mit dem i5 Prozessor.

Für Nicht-Gamer, so wie ich einer bin, würde das Alienware Notebook eine ideale Basis für meine diversen virtuellen Maschinen sein, die ich parallel ohne  Leistungsverlust betreiben könnte. Die Grafikleistung würde dabei zwar nicht wirklich ausgenutzt, aber der Gedanke ein komplettes Rechenzentrum in einem nicht mal 5 kg schweren schicken Notebook mitnehmen zu können ist sehr faszinierend.

Sebastian Jentsch hat für Notebookcheck.de einen ausführlichen Test des Rechners veröffentlicht. Darin sind alle Details genau untersucht und dokumentiert:
http://www.notebookcheck.com/Test-Alienware-M17x-R3-GTX-460M-i7-2630QM-Notebook.45575.0.html


Eine gute Idee von Garmin: der Bordcomputer im Navi

von Wolfgang Back

Als ich eine Pressemitteilung von Garmin erhielt, in der ein Zusatz für 99 Euro beschrieben wurde, mit dem man bestimmte Nüvi Navis zusätzlich zu einem Bordcomputer im Auto umgestalten kann.
Das elektrisierte mich, da ich sehr gerne messe. Ich wurde nicht enttäuscht: Es werden Messwerte zur Verfügung gestellt, von denen man nur träumen kann. Man kann den momentanen Spritverbrauch sich anzeigen lassen; man kann den Krümmerdruck und die Krümmer - Einlass - Temperatur ablesen. Man kann die momentane Batteriespannung auslesen.



Die Anzeige wird  mit den Messwerten des Autos über den sogenannten OBD-Stecker gespeist. Dieser On Board Diagnosestecker ist mittlerweile in allen Fahrzeugen neuerer Bauart vorhanden.
Die Messwerte werden von dem Stecker über Bluetooth dem Navigationsgerät übermittelt. Das klappt recht gut und problemlos.



Für messfreudige Autofahrer wird einiges geboten. Jedes Gerät auf dem Bildschirm kann individuell platziert werden. In dem oberen Beispiel wurde der Drehzahlmesser in die Mitte gesetzt Links oben die Motorlast, links unten die Batteriespannung rechts oben die Kühlmitteltemperatur, rechts unten die Ansauglufttemperatur.

Den zweiten Schirm habe ich bei meiner Installation nicht gefunden. Ich nehme an, dass ich da irgendeine Anweisung verpasst habe.



Wer in der heutigen Zeit sparsam fahren will, der kann sich durch Technik helfen lassen. Im oberen Schaubild wird das Fahrverhalten beurteilt. Wurde zu häufig und zu stark gebremst? Wurde unvernünftig mit Bleifuß  beschleunigt? In die Balkenanzeigen werden die Werte gesetzt. Je grüner die Anzeige sich gibt, desto besser ist das Ergebnis.

Der untere Bildschirm ist für Pfennigfuchser interessant. Was verbraucht mein Auto eigentlich? Wie wirkt sich da ein Bleifuß aus? Wie komme ich auf niedrigste Verbräuche?

Natürlich erhält man nur vernünftige Werte, wenn man dem Gerät sagen kann, wie die realistischen Verbräuche innerorts und außerhalb sind. Man wird einige Zeit experimentieren müssen, um aussagekräftige Verbräuche darstellen zu können. Wenn der Verbrauchswert, der nach dem Tanken ermittelt wird, in etwa mit dem gemessenen Mittelwert übereinstimmt, dann hat man die richtige Kalibrierung erreicht.



Dann gibt es noch eine wichtige Funktion, die vor allem Autoschrauber interessieren. Das Gerät kann als Fehlercodeuntersucher eingesetzt werden.

Die Technik des OBD Systems zeigt bis zu 6000 Fehlercodes an. Sofort kann der Kundige sehen, wo es hakt. Hier wird ein Problem mit dem Luftmengenmessgerät angezeigt.

Alles in allem hat mich dieses Zusatzteil überrascht. Für messfreudige Autofahrer wird eine Menge an Informationen geboten. Für meinen Smart gibt es keinen WerksBordcomputer. Eine Lösung wird von einem Zulieferer angeboten. Doch das Teil kostet über 300 Euro.

Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.garminonline.de/strassennavigation/ecoroute-hd/

P.S. Ganz nebenbei muss ich noch von einer Installation für das normale Navigationsgerät erzählen. Für einige Garmin-Modelle (oder alle?) kann man einfach die Stimmen der Ansage austauschen. Ich habe mir einmal die kölschen Stimmen Herr und Köster geladen. Alle, die mit mir ein paar Kilometer gefahren sind, waren begeistert über die andere Form der Wegbeschreibung."Luur nit su oft nach Dingem Liebche, fahr graduss" oder "fahr wigger graduss, wenn jet loss is, sach ich Dir Bescheid".


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