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TV-SENDUNGEN

26.05.2011
Folge 60

Musikproduktion mit MIDI

Heinz Schmitz

In dieser Geschichte  geht um digitale Musikproduktion, wie sie heute in den Studios üblich ist. Ich habe mich etwas schwer mit dem Thema getan, weil wir mit der eignen Band „TrheumaJazz“ zwar digitale Instrumente einsetzen, die Musik aber konventionell „handgemacht“ ist. Die Digitaltechnik in Dietmars Keyboard, Bernds Schlagzeug und in meiner Gitarre dient nur zur Klangerzeugung.

Anders ist das mit Musik, die mit Produktionsprogrammen, wie dem Cakewalk Sonar XE (http://www.rolandmusik.de/produkte/SONAR_X1_Studio/index.php), dass wir im Studio hatten. Hier werden viele Spuren als so genannte MIDI-Spuren (http://de.wikipedia.org/wiki/Musical_Instrument_Digital_Interface) aufgezeichnet. Über Midi werden keine Klänge sondern digital die Informationen über Noten, Anschläge und Dynamik aufgezeichnet. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, wie das Instrument klingt, ob es wie eine Orgel, ein Klavier, eine Gitarre oder, wie bei uns, wie ein Schlagzeug klingen soll. Das MIDI Interface ist seit 1981 auf dem Markt und wird von allen Herstellern unterstützt. Nach der Aufzeichnung der Daten wird der Spur ein Instrument oder Klang inklusive der Effekte zugewiesen. Der Synthesizer oder die Software generiert daraus dann die hörbaren Töne.



Musikproduktion am Bildschirm. Audio und Midispuren werden zusammengemischt und im Rechner entsteht ein Musikstück


In unserm Fall haben wir einen  gemischten Betrieb gefahren, da die Software sowohl herkömmlich aufgenommene Audiospuren wie auch Midi-Spuren bearbeiten kann. Der TrheumaJazz Blues lag aus eine vorigen Produktion als Audiospuren vor, die mit der Software importiert wurden. Deswegen konnte ich allein im Studio agieren. Das Roland HD1 Schlagzeug, da wir schon mal den appartementtauglichen Instrumenten hatten (http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=65#a162) hat neben seinem eigenen Tongenerator einen Midi-Ausgang. Der wurde an das mobile Studio Canvas SD-50 (http://www.rolandmusik.de/produkte/SD-50/index.php)  angeschlossen. Neben dem Synthesizer ist in dem SD-50 auch noch ein Audio-Interface, sodass man damit theoretisch zusammen mit Produktionssoftware und Rechner komplette Musikstücke produzieren kann. Das Canvas war über USB mit dem Laptop verbunden auf dem die Sonar Software installiert war.



Das mobile Studio Canvas SD-50 dient als Audio Interface, Midi Interface und als Synthesizer.


Wenn ich jetzt auf eine der elektronischen Trommel, die eigentlich Pads genannt werden, mit dem Stock schlug, wurden die entsprechenden Daten via Midi über das SD-50 an den Rechner übertragen. Die Software war auf den Midi-Kanal 10 eingestellt, über den üblicherweise die Schlagzeugdaten kommen. Ordnet man die Trommelsignale andern Spuren oder Instrumenten zu so werden eben die entsprechenden Klänge hörbar. So kann ein Drumset Orgel spielen oder ein Keyboard wir ein Schlagzeug klingen,

Um die Technik ein wenig zu demonstrieren haben wir die Schlagzeugspur des TrheumaJazz Blues  neu aufgenommen – diesmal als Midispur. Das Original akustisch aufgenommene Schlagzeug wurde dafür stumm geschaltet. Während der Aufnahme hörte man die anderen Audiospuren. Auf dem HD-1 trommelte ich den zugehörigen Rhythmus. Die Signale der Trommeln wurden zur Kontrolle direkt vom SD-50 in Schlagzeugtöne umgewandelt. Im Rechner landeten aber nur die Daten. Beim Abspielen wurde dann die Datenspur in den Klang des Drumset umgesetzt, das für die Wiedergabe gewählt war.



Zum Einspielen von Midispuren „missbraucht“, das elektronische Schlagzeug HD-1


Der Vorteil bei der Produktion eines Musiktitels ist, dass man sich erst nach der Aufnahme für den endgültigen Sound entscheiden muss. Es kann der Klang eines Akustik-Drumsets, eines Rock-Sets oder eines elektronisch klingenden Synthesizer-Sets genommen werden. Spielt man alle Instrumente so ein, kann der Sound der Band erst nach der Aufnahme am Rechner zusammengestellt werden, ohne dass Musiker erneut einspielen müssen. Aus diesem Grund produziert man heute in den Tonstudios auf Midispuren, jedenfalls immer da wo es geht. Beim Gesang geht das allerdings nicht, da Stimmen eben sehr individuell sind.  Natürlich konnten wir im Studio nur einen kleinen Teil der Möglichkeiten zeigen, die mit digitaler Musikproduktion möglich sind, aber es sollte ja auch nur ein winzig kleiner Einblick sein, auch für Nichtmusiker gedacht.


Eine Steckdose, die man schalten kann

Es ist wahrscheinlich kein technologischer Sprung; doch für viele Zuschauer könnte eine solche Lösung gerade passend daherkommen. Für professionelle Netzwerke gibt es die Lösung schon lange. Mit der Einbindung einer schaltbaren Steckdose kann man z.B. die eine oder andere Applikation durch einen Neustart wieder zum funktionieren bringen, ohne dass eine Person den Reset vornehmen muss. Auch für die privaten Einsätze kann man sich viele Anwendungen vorstellen.
Wer wunderbare Weihnachtsbeleuchtungen in der Adventszeit zum Leuchten bringen will, der kann, wenn er denn weit weg ist im Urlaub, per Handy die Beleuchtung individuell ein- oder ausschalten. Wer im Sommer seine Bewässerungsanlage nicht ganz der Automatik überlassen will, der kann heute lokale Wettervorhersagen per Handy einholen und darauf reagieren. Wenn es zu lange trocken ist, dann kann er vielleicht 2 oder 3 Minuten länger bewässern.
Diese Steckdosenleisten gibt es schon seit Jahren Sie wurden meistens in Netzwerken eingesetzt, wenn ein Bootvorgang eingeleitet wurde, ohne dass jemand den Ort aufsuchen musste.



Ich habe mir jetzt eine solche Leiste angeschafft. Ich habe sie von der Fa. Anel aus Düsseldorf bezogen, die seit langem solche Dosen für verschiedene Zwecke liefert. Meine Leiste besteht aus 4 Steckdosen, wobei 3 Dosen schaltbar sind. Die vierte Dose führt Dauerstrom, da man meistens noch eine internetfähige Schaltvorrichtung erreichen will.
Wer die Leiste in einem bestehenden Netz integrieren will, der braucht nur den Netzwerkstecker in die Buchse zu stecken und kann sofort die Schaltfähigkeit nutzen.
Wer - das sind meisten wohl - kein eigenes Netz per Kabel verfügt, aber einen Verbraucher in der Garage zum Beispiel steuern möchte, der benötigt noch einen Internetadapter, der in der Lage ist, die drahtlosen Befehle umzusetzen.

Wer sich das Angebot ansehen möchte, das diese Angebote zeigt, der ist mit dem Link http://anel-elektronik.de gut aufgehoben. Es gibt dort auch einen Testmodus, in dem man eine ausgesuchte Leiste testweise schalten kann und man sieht die erfolgten Befehle.
Es gibt auch noch andere Leisten, die sich IP-Leisten nennen. Zum Beispiel hat oder hatte die http://www.reichelt.de eine 4 Steckdosenleiste für 99.- Euro




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