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TV-SENDUNGEN

11.08.2011
Folge 64

Redaktionssysteme für Zeitungen und Zeitschriften

von Heinz Schmitz

Zeitungen und Zeitschriften entstehen heute im Computer. Schon seit Pagemaker (http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_PageMaker)  1985 auf den Markt kam, können komplette Seiten am Rechner erstellt werden. Allerdings sind die Anforderungen moderner Redaktion an die Systeme viel anspruchsvoller als zu den Zeiten des einfachen Desktop-Publishing mit Pagemaker und QuarkXpress (http://de.wikipedia.org/wiki/QuarkXPress). In der Sendung hatten wir Hermann Ostgathe zu Gast, den technischen Kopf hinter Tango, dem Redaktionssystem von MarkStein Software (http://www.markstein.com/). Die Übereinstimmung des Programmnamens mit dem südamerikanischen Tanz ist übrigens reiner Zufall.

Wie andere Redaktionssysteme auch, wird hier nicht nur das Gestalten von Seiten am Rechner unterstützt. Große Redaktionen arbeiten arbeitsteilig. Der Autor oder Redakteur schreibt seine Artikel, die Bildredaktion sucht dazu die passenden Bilder, die Grafiker erstellen Illustrationen, in der Planung werden die Anzeigen auf den Seiten verteilt und die Layouter gestalten mit all den Elemente die Seiten. Eine Fülle von Aufgabe die notwendig ist, bevor die fertigen Seiten, meist als PDF-Dateien, an die Druckmaschine geschickt werden.


Eine Doppelseite mit Artikeln, Grafik, Bildern und Anzeigen in Tango gestaltet und fertig zum erzeugen des PDF, dass dann in die Druckerei geht. (Quelle: MarkStein Software)

Diese Abläufe werden in Redaktionssystemen abgebildet. Dazu werden die Daten in Datenbanken verwaltet, die die zentrale Instanz ist und mit der jeder Arbeitsplatz kommuniziert. Der Redakteur schreibt zum Beispiel in Tango seinen Text. Der landet direkt in Datenbank und wird auch während des Schreibens immer wieder sicherheitshalber abgespeichert, damit im Falle eines Rechnerausfalls, nicht der ganze Text verloren geht. Damit der Autor weiß, wie viel er schreiben soll, damit sein Text genau in den vorgesehen Platz auf der Seite passt, bekommt er Artikelschablonen die ihm anzeigen wie viele Zeilen sein Text zu lang oder zu kurz ist. Die Bildredaktion sucht in ihren Bildarchiven oder im Internet nach geeigneten Motiven und speichert sie ebenfalls ins Redaktionssystem. Die Grafiker nutzen ihre bevorzugten Programme und die fertige Grafik landet ebenfalls im System. Die Anzeigendaten kommen aus dem kaufmännischen Buchungssystem und können im Redaktionssystem auf den Seiten verteilt werden. Kommen die Anzeigenmotive so werden die Platzhalten gegen sie getauscht. Dann kommt das Layout ins Spiel. Aller Elemente werden stilvoll auf den Seiten verteilt und so entstehen die Seiten bzw. die vollständige Zeitung oder Zeitschrift.

Die fertigen Seiten müssen dann nur noch an das RIP, einem speziellen Rechner, der aus den PDF-Seiten ein Rasterformat erzeugt, mit dem eine Druckplatte oder Druckzylinder erstellt werden kann. Dann geht es in die Druckmaschine und hier wird endlich das Papier bedruckt, das wir zum Frühstück lesen. Dann folgen natürlich heute noch die Ausgaben für die Webseiten, das E-Paper und, was immer beliebter wird für das iPad. Der hier beschriebene Arbeitsablauf ist in großen Redaktionen zu finden. So wird Tango media (http://www.markstein.com/produkte/tango-media) in der Form in größeren Verlagen eingesetzt.

Es gibt allerdings aus gleichem Haus auch „kleinere“ Versionen, die ohne Datenbank auskommen. Dann landen alle Texte und Bilder im Filesystem der Rechner. Zum Beispiel können mit Tango team (http://www.markstein.com/produkte/tango-team) kleinere Redaktionen oder Agenturen und Arbeitsgruppen arbeiten. Hiermit lässt sich die Produktion von Zeitschriften, Büchern, Broschüren, Katalogen und Werbeunterlagen im Team von bis zu 20 Nutzern gestalten. Das System arbeitet dokumentzentriert im Netzwerk und unterstützt Arbeitsabläufe für Texte, Bilder und Dokumente.

Es geht auch ganz klein. Tango solo (http://www.markstein.com/produkte/tango-solo) stellt ein eigenständiges Layoutprogramm mit integrierter Textbearbeitung dar und ist insbesondere für Einzelplätze und externe Mitarbeiter von Verlagen gedacht. Es kann als selbstständige Einzelplatzlösung und als Erweiterung für die größeren Programmsysteme eingesetzt werden

Redaktionssysteme, wie Tango, sind heute nahezu überall im Einsatz, da die Produktion von Titel mit herkömmlichen Mitteln zu teuer und, was noch wichtiger ist, zu fehleranfällig ist. Eine Wochenzeitschrift oder gar eine Tageszeitung kann sich keine Verzögerungen leisten, da die Terminpläne alle sehr eng sind.

Leider konnten wir - wie üblich - in der Sendung nur einen kleinen Ausschnitt der Anforderungen und Möglichkeiten zeigen die in Print und Online Redaktionen anfallen. Es gibt ein Vielzahl von Lösung um die Arbeit von Redakteuren und Layouter zu erleichtern, von denen wir eine ansatzweise zeigen konnten. Wie die Zusammenarbeit in Redaktionen ablaufen kann, zeigt die Grafik:


Der i.Beat von TrekStor ist ja oder nein.

In der Sendung stellen wir den i.Beat von TrekStor vor, der als Mini Ghetto Blaster daherkommt. Es handelt sich hier um einen Lautsprecher für kleine Audiogeräte, der mittlerweile im Stereobetrieb arbeiten kann. Wer zum Beispiel sein iPhone etwas voluminöser klingen lassen will, der kann den Kopfhörerausgang mit dem iBeat verbinden.
Wer vorher auf der mitgelieferten 2 GB Mini SD Titel als MP3 aufgespielt hat, der kann diese über die Stereobox abspielen. Der richtige Kunstgenuss kommt jedoch nicht so recht auf, weil die Miniboxen natürlich keinen Konzertsaal toppen können. Es bleibt im Rahmen der hobbyhaften Vorstellung. Positiv ist zu werten, dass der iBeat einen Akku eingebaut hat, der wohl 17 Stunden Stereolautsprecher verstärken kann. Bei einem Preis von ca. 35 Euro muss jeder wissen, was er mit dem iBeat machen kann. Für hochqualitative Abspielungen ist er nicht geeignet.


Kompakte Stereoanlage für unterwegs (Foto: TrekStor)

In unseren Schlagzeilen haben wir den i.Beat GhettoBlaster schon mal vorgestellt: http://www.cczwei.de/index.php?id=news&newsid=1112


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