ComputerClub 2
Sitemap Kontakt
  Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
Suche:   Wolfgang Back & Wolfgang Rudolph
  Aktuelle Sendung
  Sendungsarchiv


TV-SENDUNGEN

25.08.2011
Folge 65

Ausfallsicher durch Software-Lösung

Heinz Schmitz

Ausfallsichere Rechner waren schon ein Thema in der Folge 33 des ComputerClub² TV (http://www.cczwei.de/index.php?id=tvissuearchive&tvissueid=46). Für die aktuelle Folge stellte uns die Firma Stratus das Avance System (http://www.de.stratus.com/products/software.htm) zur Verfügung. Im Gegensatz zu dem FT Server in der Folge 33 handelt es sich hier um einen Softwarelösung, mit zwei normale Server zu einem ausfallsichern Verbund zusammengeschaltet werden. Avance ist gedacht für die Sicherstellung einer hohen Verfügbarkeit in kleineren Unternehmen, in Abteilungen oder Niederlassungen. Die Software macht aus zwei Standard-x86-Servern ein hochverfügbares System, wobei die Open-Source-Virtualisierungs-Software Xen die technische Basis bildet. Avance installiert auf den beiden Servern einen gemeinsamen "logischen" Server. Darauf lassen sich beliebig viele virtuelle Maschinen einrichten, auf denen dann die Anwendung unter Windows oder Linux laufen. Die beiden Rechner werden über eine normale Netzwerkverbindung zusammengeschlossen und durch die Software permanent überwacht und synchronisiert. Beim Ausfall eines Servers kann der jeweils andere den Betrieb automatisch übernehmen. Stratus Avance erreicht so eine Verfügbarkeit von mehr als 99,99%.


Einer von zwei Servern ist immer aktiv. Auf ihm laufen die virtuellen Maschinen (Quelle: Stratus Technologies GmbH)

Zur Inbetriebnahme wird auf einem Rechner ein Linux-Kernel, ein XEN Hypervisor und die Stratus Software installiert. Der zweite Server wird dann über Netzwerk verbunden. Er bootet über das Netzwerk per so genanntem PXE (http://de.wikipedia.org/wiki/Preboot_Execution_Environment).  Dann wird automatisch Betriebssystem, Virtualisierungsplattform und Avance installiert und das System kann in Betrieb genommen werden, das heißt die virtuellen Maschinen werden installiert etc. Im laufenden Betrieb werden die Platten über ein separates Netzwerkkabel permanent synchronisiert.  Die anderen Netzwerkanschlüsse waren bei uns an einem kleinen Switch angeschlossen, an dem auch das Verwaltungsnotebook hing. Über diesen Rechner wird das komplette System gesteuert, die virtuellen Maschinen installiert und Fehlermeldungen analysiert. Der Zugriff auf die virtuellen Maschinen erfolgt, wie in der virtuellen Welt üblich über RDP-Fernsteuerung.


Die Steuerung des Avance-Systems erfolgt über das Netzwerk per Browser (Quelle: Stratus Technologies GmbH)

Die Lösung verfügt über integrierte Prognosewerkzeuge, die die meisten Hardware- und Softwareprobleme bereits identifizieren kann, bevor sie auftreten.  Dazu sind ca. 50 Sensoren in der Hardware eingebaut. Entdeckt die Software eine Unregelmäßigkeit an dem aktiven Server, so werden die Anwendungen auf der anderen Hardware aktiv. Zusätzlich erfolgt eine Benachrichtigung der Administratoren per Mail oder einen Notruf an den Hersteller. Es kann also theoretisch passieren, dass ein Servicetechniker vor der Türe steht und eine defekte Platte tauschen will, obwohl kein Anwender etwas bemerkte.

Es Stratus Avance System kostet, je nach Ausbau der Hardware, ab ca. 10.000 Euro.


Wiederauferstehung des Digitalradio

Heinz Schmitz

DAB oder Digital Audio Broadcasting (http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Broadcasting) gibt es eigentlich schon seit 2001. Es ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio. Die Idee dahinter ist, das total überfüllte analoge UKW-Radio zu ersetzen. Der Erfolg war allerdings mehr als bescheiden. Jetzt soll DABplus (http://www.digitalradio.de), die Weiterentwicklung von DAB, dem Digital Radio zum Durchbruch verhelfen. Erste Geräte sind auf dem Markt und die überschaubare Anzahl von 14 Sendern, vor allem die öffentlich rechtlichen Stationen können in den versorgten Gebieten störungsfrei empfangen werden. Allerdings ist die Versorgung in Deutschland nicht flächendeckend. Seit August sind  unter anderem das DeutschlandRadio-Bouquet, Lounge.fm oder der Fußballsender 90elf. Digital On Air.


Kleiner Einstieg zum digitalen Radio mit dem NOXON DAB-Stick (Foto: TerraTec)

In der Sendung hatten wir den NOXON DAB Stick (http://www.terratec.net/de/news/NOXON_Digitalradio_DAB_DAB_141357.html) mit dem das Digital Radio direkt mit dem Rechner oder Notebook  empfangen werden kann.  Neben dem Audioprogramm liefert DAB+ Zusatzinformationen und klarer Sound dank der Software des Fraunhofer IIS. Nach Installtion der Software, steckt man den Stick in den Rechner. Nach einemSuchlauf stehen die Sender bereit. Die gerade empfangbaren Radioprogramme werden übersichtlich präsentiert. Die Software wurde speziell für den DAB-Empfang in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelt.

Der DAB Stick unterstützt den Empfang der neuen Journaline basierten Zusatzdienste. Journaline ist der 'Videotext für Digital Radio': Ähnlich einer Online-Zeitung bietet Journaline Zugriff auf aktuelle Nachrichten wie Sport, Politik, SocietyNews oder Wetter und programmbezogener Informationen, die vom Radiosender speziell auf die Interessen der eigenen Zuhörer zugeschnitten werden.




Der USB-Stick für das mobile Internet hat fast ausgedient.

Was war das für eine Aufregung am Anfang der UMTS - Zeit. Mit einem einfachen USB Stick, der die SIM Karte für das schnelle Internet aufnehmen konnte, ging es in den Städten zur Sache. Downloadgeschweindigkeiten von 7,2 MBit/s wurden genannt. Normal waren aber schon tiefere Werte, denn je mehr Leute in die mobile Kommunikation einstiegen, desto langsamer wurde auch der Mobilfunk, der in seiner höchsten Ausbaustufe Werte von 7,2 MBit/s theoretisch zulässt. HSDPA ist das Zauberwort. Doch leider kann man sich nicht überall darauf verlassen. Die ländlichen Gebiete müssen - wie so oft - erst einmal zurücktreten.

Bisher hat man die schnellen Internetverbindungen über einen Stick des Anbieters gemacht. Wer bei der Telekom war, der nutzte den Web'nWalkStick, der die UMTS Daten SIM aufnahm und die Software automatisch auf den Windowsrechner spielte. Das war zwar zunächst einmal recht gut gedacht, doch nicht jedem User gefiel dies. Wer WLAN taugliche Geräte hatte, der wollte gerne auch die SIM Karte benutzen.
Genau diese Lücke füllte HUAWEI mit seinem kleinen WLAN Hotspot. Anstatt die UMTS SIM Karte in den Stick zu schieben, wird er jetzt in den 3G Slot des WLAN Hotspots eingesteckt. Dieser kleine Spot meldet sich nun im Netz an und gibt über WLAN allen angeschlossenen WLAN-fähigen Rechnern den Zugang zum UMTS Netz. Es gibt eine Einschränkung, die wohl prozessorabhängig ist, maximal 5 WLAN Verbindungen können verknüpft werden.
Damit können alle Netbooks, die über einen WLAN Adapter verfügen und die ersten Tablets mit Android Software und WLAN Anbindung bedient werden. Zusätzlich kann man zum Beispiel ein ipad oder ein Handy verbinden.

Sowohl W.R. und H.S. und W.B. gehören zu den Huweianern, die von diesen Vorteilen viel Gebrauch machen.
Wer sich zu den Huwaianern hinzugesellen will, der muss bei ebay aufpassen, denn die Preise sind ziemlich weit auseinander.


So sieht das Gerät aus und man muss darauf achten, dass kein SIMLOCK gesetzt wurde.Ich habe noch 79.-Euro dafür bezahlt, W.R. und H.S. hatten noch über 100€ geblecht. Mittlerweile dürfte man das Gerät noch billiger einkaufen können.


zurück zum Archiv
Ansehen:

MP4 H.264 Codec (~200 MB)
AVI Xvid Codec (~200 MB)
iPod M4V H.264/AAC Codec (~200 MB)
MP4 H.264 Torrent Link
RSS Feed (Video-Podcast, letzte 5 Sendungen)
RSS Feed (Video-Podcast, alle Sendungen)

CCZwei auf YouTube

YouTube-Kanal (Hauptadresse)
YouTube Filetstücke Archiv 1 (4:3)
YouTube Filetstücke Archiv 2 (16:9)
YouTube Filetstücke Archiv 3 (16:9)

Druckversion Impressum Haftungsausschluss