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18.09.2014
Folge 143

VGA Monitore an HDMI-Ausgänge

Der HDMI-Stecker ist praktisch. Über den kompakten Stecker werden Video und Audio in digitaler Qualität übertragen. Notebooks, Tablets und sogar Smartphones werden mit diesem Interface ausgeliefert. Besitzt man allerdings ältere Displays oder Beamer, so sind diese oft nur mit einem VGA-Stecker ausgestattet. VGA sollte eigentlich längst in den wohlverdienten Ruhestand gegangen sein. Auch wenn sich Intel und AMD hierin einig sind, deutet vieles darauf hin, dass uns VGA jedoch noch recht lange erhalten bleibt.


Mit den kompakten Lindy-HDMI Konvertern Können  VGA-Monitore an Tablets, Smartphones etc. angeschlossen werden. Über den Audioausgang wird auch der Ton des HDMI-Streams ausgegeben. (Foto: Lindy)

Hier helfen entsprechende Adapter, die den mittlerweile gängigen digitalen HDMI-Anschluss auf analoges VGA umwandeln. Drei solcher Adapter für HDMI, Mini HDMI und Micro HDMI hatten wir im Studio und ein Tablet an ein älteres Display angeschlossen. Mit diesen HDMI-Adaptern des Herstellers Lindy können auch in Zukunft bereits vorhandene VGA-Systeme, Monitore, Beamer oder Fernseher an HDMI-Ausgänge von beispielsweise modernen Tablets oder Ultrabooks angeschlossen werden.

Neben der Umwandlung des Bildsignals wird von den drei Adaptern auch das über HDMI ausgegebene Ton-Signal auf ein analoges Audio-Signal konvertiert und über eine klassische 3,5 mm Stereobuchse ausgegeben. Da VGA keine HDCP-Unterstützung bietet, kann ein HDCP-geschütztes HDMI-Signal folglich nicht konvertiert werden. Unterstützt werden alle Auflösungen bis 1920 x 1200 beziehungsweise Full HD 1080p, der Maximal-Auflösung gängiger HDMI-Ausgänge von Ultrabooks und Tablets. Die Farbtiefe des HDMI-Signals darf bei 8/10/12 Bit liegen und auch die Konvertierung von YCC auf RGB ist möglich.

In dem sehr kompakten Adaptergehäuse ist die Konverter-Elektronik zusammen mit einer VGA- und der Audio-Buchse untergebracht. Über ein kurzes Kabel wird der jeweilige HDMI-Stecker zum Anschluss an die Signalquelle herausgeführt. Die Elektronik des kleinen Umwandlers wird über den HDMI-Port der Signalquelle mit Strom versorgt. Sollte dies in Ausnahmefällen nicht ausreichen, kann die Versorgung des Konverters zusätzlich über eine USB Micro Buchse sichergestellt werden, an die ein Gerät mit USB-Anschluss oder ein Standardnetzteil für Smartphones und ähnliche Devices angeschlossen werden kann.

Weitere Informationen unter:
http://www.lindy.de/?&pi=38185
http://www.lindy.de/?&pi=38186
http://www.lindy.de/?&pi=38187
http://tss-schmitz.de/cms1/index.php/cc2-nachrichtenleser/cc-tv-143-vga-monitore-an-hdmi-ausgaenge.html



Smartphone als grafisches Tablet

Gfx ist ein Open Source Projekt, das eine ganz besondere Anwendung für Smartphones und Tablets bietet. Die intelligenten Begleiter werden zum grafischen Eingabeinstrument für Rechner. Es wird quasi zu einem grafischen Tablet. Diese sind vor allem bei Grafikern im Einsatz, die mit Stift und Tablet besser arbeiten können als mit der Maus. Ein grafisches Tablet gibt Koordinaten als absolute Position auf der aktiven Fläche zurück, wogegen die Maus immer nur die relative Koordinatenänderung an den Rechner übermittelt.


Mit der Open-Source Anwendung Gfx-Tablet werden Smartphone und Tablet zu einem grafischen Tablet für Linux Rechner. (Quelle: bitfire web engineering)

Das ganze Gfx System funktioniert über WLAN. Rechner und Tablet müssen dazu im gleichen Netz sein. Aus dem Google-Playstore lädt man die kostenlose Gfx Tablet App herunter. Auf der Rechnerseite benötigt man eine laufenden Linux System, der der benötigte Treiber ist nur für dieses Betriebssystem verfügbar. Die Begründung der Entwickler um Richard (Ricki) Hirner, von Bitfire aus Österreich. ist einfach: „Der uinput-Treiber ist derzeit nur für Linux verfügbar, weil wir niemanden kennen, der einen Windows- oder Mac-Treiber machen kann und will.“ Der Treiber steht, mit allen Source-Dateien,  auf GitHub zur Verfügung.

Im Studio hatte ich unter VirtualBox ein OpenSuse Linux auf einer virtuellen Maschine installiert. Die Verbindung zwischen App und Rechner erfolgt über WLAN. Dazu wird die IP-Adresse des Rechners, die in der App eingegeben. Der Uinput-Treiber, in einem Terminalfenster gestartet, gibt sofort die Koordinatenwerte aus. Startet man ein Programm wie die Bildbearbeitung Gimp, so können die Werkzeuge, wie Pinsel und Co. per Tablet kontrolliert werden. Hat man dann noch ein Smartphone oder Tablet das mit Stifteingabe arbeitet, so ist komfortables grafisches Design in mit Tablet und Linux-Rechner möglich. Wie meinen die Entwickler: „Viel Spaß beim Zeichnen! ;)“

Weitere Informationen unter:
http://www.bitfire.at
https://play.google.com/store/apps/details?id=at.bitfire.gfxtablet
http://rfc2822.github.com/GfxTablet/#part-1-uinput-driver
http://tss-schmitz.de/cms1/index.php/cc2-nachrichtenleser/cc2-tv-143-smartphone-als-grafisches-tablet.html



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