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21.08.2014
Folge 141

Neues von der Gamescom und weitere Technikthemen

1. Beitrag
Die GamesCom 2014, fand vom 13.08.2014 – 17.08.2014 in Köln statt. Felix Buschbaum berichtet von Neuigkeiten Trends und Fakten.
Mit Felix R. Buschbaum

2. Beitrag
BananaPI ist die schnelle Alternative zum Raspberry PI. Das Board dieses Open Source Projektes kommt allerdings aus China. Ist allerdings nur fast kompatibel zum RasPI.

3. Beitrag
Speichermechanismen und Zugriffsbeschränkung, Navigation (Online+Offline) Cloudifizierung und ihre Motive, evtl. Noch WinPhone/Android
Mit Klaus Reiter


Banana PI der schnelle Halbbruder des RasPi

Der Banana PI ist die Fortsetzung des Raspberry PI mit anderen Mitteln. Er ist dank der DualCore CPU wesentlich leistungsfähiger. Allerdings mit der Hardwarekompatibilität ist es nicht so einfach.


Der BananaPI ist etwas größer und hat wesentlich mehr Schnittstellen an Bord als der Raspberry Pi. (Quelle: Lemaker.org)

Den Raspberry PI haben wir in unseren Sendungen schon öfter vorgestellt. Der kleine Rechner hat (zumindest mich) zum Basteln und Programmieren verführt. Allerdings ist er nicht der schnellste. Deswegen ist der Banana Pi so verlockend. Er hat fast die gleichen Maße ist allerdings wesentlich schneller, da er mit einem DualCore A20 ARM Cortex-A7 Prozessor ausgerüstet ist. Wie der RasPI handelt es sich auch um ein Open Source Projekt, das von Lemaker in China realisiert wird. Eine Reihe von Linux-Derivaten steht zum Download auf der Lemaker Homepage zur Verfügung. Darunter Rasbian, Lubuntu, OpenSuse, Fedora und Android. Mittlerweile ist auch der Vertrieb in Deutschland angelaufen. Der Preis liegt bei 55€ und ist somit etwas höher als beim RasPi.

Den Leistungsunterschied merkt man sehr schnell, wenn man mit Glade an grafischen Benutzeroberflächen herumprogrammiert. Bei RasPI habe ich auf dem PC entwickelt, über die NAS auf den RasPI übertragen, dort kompiliert und getestet. Mit dem Banana Pi ist dieser Umweg nicht mehr nötig. Die verschiedenen Betriebssysteme werden allerdings nur in der englischen Installation geliefert. Für die Regionalisierung muss man, vor allem beim Lubuntu, in die Linux Trickkiste greifen oder sich eine englische Tastatur besorgen.

Der Banana Pi hat einen GPIO, der kompatibel zu dem des RasPI wirkt, auch die Treiber für das PiFace etc. sollen im Rasbian-Betriebssystem integriert sein, allerdings wird das Board nicht erkannt, da die Anschlüsse nicht wirklich Pin-kompatibel sind. In Foren findet man zwar vereinzelt Stimmen, die die Interfaces zum Laufen gebracht haben, aber in der Standardversion ist mir das nicht gelungen. Auch ist zumindest das PiFace nicht mechanisch kompatibel, da die Position der Videobuchse leicht versetzt ist. Auch die Kamera ist nicht kompatibel, weil die Entwickler sich für einen anderen Stecker entschieden haben. Lemaker hat angekündigt, das auch dem Banana Pi Projekt Zusatzhardware kommen wird. Eigentlich schade, dass man auf die Kompatibilität verzichtet hat. Ganz zu schweigen von dem neuen HAT-Standard, der mit dem RasPi B+ Einzug hält. Er ist für den 40 Pin GPIO gedacht und soll die automatische Installation der Bibliotheken und Treiber ermöglichen.

Das Programmieren macht Banana Pi, dem chinesischen Halbbruder des Raspberry Pi, mehr Spaß als mit dem Original, weil er einfach schneller ist und durch die Platte, angeschlossen über den SATA-Port, ist der Komfort erhöht. Die Daten stehen einem unter allen Betriebssystemen zu Verfügung, die ja von der SD-Karte gebootet werden. Die fehlende Hardwarekompatibilität ist sicher ein Wermutstropfen, wenn man sich schon mit Interfaces eingedeckt hat. Der Neueinsteiger kann einfach auf die Erweiterungen warten, die im Banana Pi Open Source Projekt in der Pipeline sind.

Technische Daten

• Betriebsspannung: 5 V- (Micro-USB)
• Stromaufnahme: max. 2 A
• CPU: A20 ARM Cortex-A7 Dual-Core, 1 GHz
• GPU: ARM Mali400MP2, kompatibel mit OpenGL ES 2.0/1.1
• Arbeitsspeicher: 1 GB DDR3 SDRAM
• SD-Speicherkartenslot: max. 64 GB
• SATA: max. 2 TB
• Netzwerk: Gigabit-LAN (REALTEK RTL8211E)
• Kamera: CSI Eingang (in Entwicklung)
• GPIO (2x13-polig): GPIO, UART, I²C, SPI, CAN, ADC, PWM, +3,3 V, +5 V, GND
• Video-Ausgänge: HDMI, CVBS, LVDS/RGB
• Audio-Ausgänge: Klinke 3,5 mm, HDMI
• USB-Anschlüsse: 2x USB 2.0 (direkt von der CPU), USB-OTG
• 3 LEDs: Power (rot), Netzwerk (blau), frei definierbar (grün)
• Reset-, Power- und UBOOT-Taste
• integriertes Mikrofon und Infrarot-Empfänger
• Gewicht: 48 g
• Platinenmaße: 92x60 mm
• Gesamtmaße (LxBxH): 97x74x20 mm

Weitere Informationen unter.
http://www.lemaker.org/
http://www.raspberrypi.org/
http://tss-schmitz.de/cms1/index.php/cc2-nachrichtenleser/cc-tv-141-banana-pi-der-schnelle-halbbruder-des-raspi.html



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