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<title>ComputerClub 2</title>
<link>http://www.cczwei.de</link>
<description>ComputerClub 2, Podcast, Informationstechnologie</description>
<language>de-de</language>
<copyright>2006 ComputerClub 2</copyright>
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<title>ComputerClub 2</title>
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<item><title>Die letzten Tage hatten nicht viel mit dem Computer zu tun. (26.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>Als ich heute Abend die (fast) tägliche Thekenrunde verließ, wurde ich doch tatsächlich darauf angesprochen, dass schon lange nichts Neues mehr zu lesen sei. "Ich sollte mich etwas anstrengen", meinten immerhin 3 Leute aus der Runde, die mittlerweile den Blog lesen. Das ist neu. Noch im letzten Jahr kam niemand auf die Idee, sich mein Geschreibsel reinzuziehen. So ändert sich alles in diesem Leben.&lt;br&gt;
Ich werde nicht vergessen, wie meine Frau mir lange in den Ohren lag und mich immer wieder auf die Sünden in punkto Hygiene in den Krankenhäuseern und Praxen aufmerksam machen wollte. Dazu muss man wissen, dass die Frau die Hygienebeauftragte in NRW war und bis zu ihrem Totalausfall fleißig ganze Krankenhausflure und OP's schließen ließ. Erst jetzt verstehe ich auch, wie tiefgreifend das Schludern sich auswirken kann. Eigentlich ist es verboten, dass Personal in blauen Kitteln sich mit Personal in grünen Kitteln zusammen findet. Ein Frühstück mit blau und grün bedeutet schon eine evtl. Verseuchung. "Septische" und "Aseptische" Angestellte dürfen sich eigentlich auch nicht außerhalb der OP's begegnen. Doch wie oft sieht man "Blaukittel" oder auch "Grünkittel" mitten im Publikumsverkehr hantieren. Das, was da jetzt in Mainz offensichtlich wurde, ist leider Alltag überall. Die lakonische Bemerkung, dass jährlich 40.000 Menschen in Deutschland an der mangelnden Hygiene sterben, ist ein Skandal.&lt;br&gt;
Ich kann da nur als Mittelsmann berichten. Nämlich das, was meiner Frau immer wieder passierte. Da entscheidet ein Verwaltungsdirektor, welche Desinfektionsmittel in seinem Krankenhaus zur Anwendung kommen. Meistens ist es das preiswerteste Produkt. Doch genau in diesem Bereich zählt Sparsamkeit kontraproduktiv. In den billigen Mitteln fehlen genau jene Wirkstoffe, die für eine funktionierende Hygiene gebraucht werden. Es entscheiden unqualifizierte Verwaltungsspezialisten über Tod oder Leben. &lt;br&gt;
Das, was da in Mainz mit den Babys passierte, hat meine Frau schon lange vorhergesehen. Auch die Bekämpfung des sogenannten Krankenhauskeims (MSRA)ist nur hobbyhaft gelöst. Ich erinnere mich noch an die letzten Tagen meines Vaters. Er holte sich auch diesen Keim und hatte schwer darunter zu leiden. &lt;br&gt;
Die Krankenhausmaßnahme war etwas für den Witzkalender. Um meinen Vater besuchen zu können, musste ich mit einem Kittel vorlieb nehmen, der die Konfektionsgröße 34 hatte. Für mich war der Kittel eher eine Serviette, die man bei einem spritzigen Essen mit Tomatensauce trägt. Da eine Plastikhaube für einen meiner Schuhe nicht mehr aufzutreiben war, durfte ich auch so in das Zimmer gehen. &lt;br&gt;
Völlig neben der Kappe, wenn man an eine ernstzunehmende Hygiene denkt.&lt;br&gt;
So weit - so gut. Ich hoffe, dass hier ein paar enstzunehmende Maßnahmen ergriffen werden. Manchmal ist es auch angebracht, sich im benachbarten Ausland umzusehen oder sich umzuhören.&lt;br&gt;
Zur Abwehr des Krankenhauskeims geht Holland ganz andere Wege.Bevor ein Patient (vor allem deutsche Patienten) in das Krankenhaus aufgenommen werden, muss er eine strenge Quarantäne durchlaufen&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Da gab es dann noch eine Email, die sich gegen mich richtete. Ein Aktionist kommt jetzt eigens zu mir nach Hause und wird das Haus fotografieren, in dem ich wohne. Er hat gelesen, dass ich Einspruch gegen die Veröffentlichung getätigt habe. Seine Aufnahme wird der Panoramafreiheit entsprechen. Neben mir sind noch ganz andere Personen dran. Wir müssen alle mit der Panoramafreiheit kämpfen.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=727</link></item><item><title>Google hat mir geschrieben (19.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>Schon zum zweiten Mal erhielt ich von Google einen Brief. Richtig frankiert und richtig teuer. Diesmal hat man mich darauf hingewiesen, dass man meinen Einspruch vom November des letzten Jahres nicht vergessen hat.Man wird die Unkenntlichkeit des Hauses vornehmen und die Autos vor dem Haus verpixeln.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Soweit so gut. Der zweite Teile des Briefes war dann pure Werbung für den Dienst. Ich möge doch einmal nach Paris oder London gehen, um die Schönheit des Dienstes zu erkennen. Dann wurden alle Vorteile gepriesen. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Im Moment kann man nicht absehen, was diese Protestmöglichkeiten anstellen werden. Mittlerweile hat man den Eindruck, dass es in den Medien nur noch ein Thema gibt: Google Streetview. Wahrscheinlich freuen sich die Manager von Google sogar, dass aus dem Problemthema ein solcher öffentlicher Hype wurde.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Meistens wird vergessen, dass es bereits ein Dienst gibt, der in wenigen Städten bereits eingeführt ist. Sightwalk heißt dieser Dienst und ist bereits seit Monaten öffentlich. 7 Städte zeigen ihre Innenstädte - genau das, was Google will. Im Moment jedoch ist der Aufruf ziemlich sinnlos. Seit Tagen wird vermeldet, dass die Server so ausgelastet sind, dass kein Trafic mehr möglich ist. Leichte Zweifel kommen bei mir auf.&lt;br&gt;
Wer sich von dieser statischen Meldung nicht abschrecken lässt, der schaltet einen Gang zurück und blättert auf den Beispielseiten der Herstellerseite. Dort gibt es (noch) eine Beispielseite für Sightwalk zu sehen.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=726</link></item><item><title>Wie war das mit dem Internet? (18.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>Die Entwicklung des Internets hat uns Redakteure voll und ganz erreicht. Wir waren schon gut vorbereitet, denn den Bildschirmtext haben wir aktiv begleitet. Hier konnte man sich ja von der Seitenstruktur und von dem elektronischen Benachrichtigungstext einarbeiten. Zugegeben: es war alles viel komplizierter und teurer, als dies später im Internet passierte.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
1993 begann für uns in der Redaktion der Einstieg in die ersten Gehversuche in das aufsteigende Netz. Noch war die Entwicklung mit Schaum gebremst. Die Geschwindigkeit war ähnlich wie die im Btx-Netz – klar es war die Technik von 1993. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Akustikkoppler waren noch angesagt und wenn man Glück hatte, dann erwischte man einen Koppler, der mit 1200/75 Baud funktionierte. Ich erinnere mich noch daran, wie wir uns aufregten, dass diese Geschwindigkeiten so stark auseinander lagen. Die 1200 Baud waren für den Download gedacht, die 75 Baud dienten dem Upload. Wir beschwerten uns, dass unsere Meinung so langsam dem System zufloss. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Diese Ungleichbehandlung hat sich dann aber bis heute fortgesetzt. Meine Downloadgeschwindigkeit ist derzeit 32 MBit/s und meine Uploadgeschwindigkeit wird auf maximal 2 MBit/s gedrosselt. Natürlich trennen uns heute Exponenten von der Geschwindigkeit vergangener Tage.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Wenn man heute Bilanz zieht und die Anbindung des WDR’s im Jahre 1993 bis 1995 betrachtet, dann wird dies kaum jemand glauben. Gerade einmal eine halbe ISDN – Leitung opferte man für den ganzen WDR mit allen Landesstudios. Ein halbes ISDN entsprach 65 KBit/s. Und darüber sämtlicher Austausch des gesamten WDR? Ja – so war es – und seltsam: die Leitung war meistens frei. Niemand sprach von Unterdimensionierung.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Doch nach 1995 wollte oder musste man mehr anbieten. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich von der Diskussion in der Technischen Direktion erfuhr, dass man jetzt einen Quantensprung vollbringen wollte: die Geschwindigkeit sollte auf 1 MBit/s erhöht werden. Kopfgerechnet entspricht dies dem Faktor 16. 16 mal schneller beim Surfen. Doch die genannten Preise, die für diese Anbindung an das Deutsche Forschungsnetz gezahlt werden sollten, gingen in die Millionen. Kaum zu glauben, wenn man die heutigen Verhältnisse vergleicht.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich spürte in meiner Redaktion den gewaltigen Ansturm auf das Internet. Alle Kollegen von mir wollten darüber berichten – doch meistens fehlte die Hardware und das Wissen. Ich war plötzlich ein beliebter Ansprechpartner, wenn es um das Thema Erotik im Netz ging. Oder besser: wenn es um Porno im Netz ging. Immer wieder sind die Schmuddelseiten mit erotischem Inhalt der Motor für Trafic. Das war damals schon im Btx System ein prosperierender Bereich.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Jetzt besuchten mich plötzlich Kollegen, die ich persönlich überhaupt nicht kannte.. „Können wir für eine Kindersendung ein paar Dinge filmen, die es im Netz gibt? Vielleicht können Sie uns ein bisschen helfen, solche Seiten zu finden!“  Mit dieser Frage war erfahrungsgemäß mein Büro und mein Schreibtisch mindestens für einen halben Tag nicht mehr zu gebrauchen. Wenn der Kameramann und der Beleuchter sich positioniert hatten, dann war Sense mit dem eigenen Büro.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Doch dann begann eigentlich erst der Job. Es stellte sich heraus, dass der Realisator keinerlei Ahnung hatte, was er eigentlich zeigen wollte. Zu Hause konnte er nie etwas ausprobieren. Das, was er wusste, hatte er vom Hörensagen gelernt: das Internet ist ein Schmuddelpool. Doch wo schmuddelt es? Wer noch mit dem Internet in Berührung kam, der weiß auch nichts von Suchmaschinen. Google war sowieso noch unbekannt. Aktuell war AltaVista oder auch schon YAHOO.  Doch wenn man nicht weiß, was man sucht, dann hilft keine Suchmaschine. Meine Frage „Was wollen Sie denn zeigen?“ führte zur unbeholfenen Antwort: „Na eben die Schmuddelei im Netz“ „Wollen Sie nackte Brüste sehen?“ &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Mein Vorschlag kam bestens an und ich musste jetzt zeigen, was ich kann. Der Suchauftrag „Frau u. nackte Brust“ brachte damals gerade einmal 3 Treffer. Doch jeder Treffer wurde von dem Realisator begrüßt. Damit war auch schon sein Schmuddelbeweis erfüllt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Es dauerte nicht lange, als sich eine Frauenredaktion bei mir meldete. Sie kamen in etwa mit dem selben Problem. Doch der Anspruch war ganz anders. Es sollte gezeigt werden, dass Frauen gleich gesinnte Frauen im Internet finden können.  Dies war ein Thema, bei dem ich wirklich nichts dazu beitragen konnte. Doch weit gefehlt. Auch hier musste ich an die Suchmaschine. „Es gibt doch so Wohngemeinschaften für Frauen, die wir gerne zeigen möchten.“&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich fühlte mich überfordert und bat darum, dass man mein Büro freimachen sollte. Doch es war nicht das letzte Mal, dass ich mich als Pornokönig outen sollte. Wenn man bedenkt, wie man heute den Internetverkehr innerhalb eines Intranets kontrolliert, so wäre ich damals wahrscheinlich vor den Kadi gezerrt worden – als größtes Pornoschwein.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das Internet hat dann große Schritte gemacht. Aus den Unwissenden wurden zwar keine Wissenden – doch jeder glaubte so viel davon zu verstehen, dass er eigenständig etwas auf die Bühne bringen kann. Damit sind wir eigentlich bei dem „Heute“ angekommen. Es gibt so viele Leute, die vorgeben, dass sie alles wissen – doch prüft man das Wissen ab, dann stellen sich Abgründe dar. Es gehört einfach dazu, dass man sein Halbwissen zum Standard machen will.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich will für heute diesen Standard von 1998/99 verlassen und kündige ein zweiten Teil über Entwicklungen nach 2000 an. Ich möchte den Blog beenden, indem ich sensationelle Angebote aufzeigen. Daran hätte nun niemand  aus der VorJahrtausendwelt geglaubt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=725</link></item><item><title>Tut mir leid (17.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>All das, was ich geschrieben habe, wurde mir plötzlich gelöscht. Vielleicht versuche ich es später noch einmal. Ich hatte eine Entwicklungsstory des Internets mit vielen Details auf dem Schirm.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=724</link></item><item><title>Die Reaktionen im Forum haben mich nachdenklich gemacht. (15.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>Dass man den Videotext im Forum so hoch hält, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht liegt es daran, dass man die anderen Möglichkeiten noch nicht kennt. Wer das iPhone um TV-Informationen bittet, der kann z.B. eine Telekom APP laden, die übersichtlich die einzelnen Sendungen im Zeitraster anzeigt. Da ist der der Videotext sicherlich nicht konkurrenzfähig.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Was kaum jemand weiß: der Videotext war einmal ein ernsthafter Konkurrent zu unserem Videodat. Von höherer Position wurde unser Verfahren ständig desavouiert und mit einem nicht ausgereiften Verfahren via Videotext verglichen.&lt;br&gt;
Videodat versus Videotext war lange Zeit ein Kampf der Systeme.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Unser System hatte es von Anfang an schwer, weil wir von einer WDR Mafia bekämpft wurden. Alle Ingenieure, die nichts mit unserer Methode zu tun hatten, streuten Unwahrheiten ein, um unser System in Frage zu stellen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Doch unser System setzte sich dann in der Praxis durch, weil wir schneller in der Ausführung waren. Videodat konnte schon auf eine breitere Akzeptanz zurückgreifen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Die Sache mit dem Videotext war natürlich auch genau ausgeklügelt. Zunächst einmal musste man auch beim Videotext freie Ressourcen auftun, was gar nicht so einfach war. Natürlich blieben die Hausentwicklungen im Rahmen der postvorgegebenen Grenzen. Das waren eben nur die Zeilen des Videotextes, während wir uns einfach in den ersten Zeilen oberhalb der reservierten Bereiche breit machten. In den Zeilen 24 und 25 waren wir im Bild des Fernsehens gelandet.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das, was wir da einfach gemacht haben, ist schon ein Abenteuer. Wir warteten auf die Proteste der damaligen Post, die ein Auge auf die Zeilen des Fernsehsignals geworfen hatten. Wer sich in 24 und 25 herumtreibt ist zunächst einmal nicht genehmigt. Doch die Proteste der Zuschauer blieben komplett aus. Niemand störte sich daran, dass die beiden im Cache verschwindenden Zeilen des Fernsehsignals von "Piraten" benutzt wurden.&lt;br&gt;
Ich hatte mehrmals als verantwortlicher Redakteur die "Arschkarte" gezogen. Man warf mir vor, dass ich illegal Daten übertrage und die Regeln der Deutschen Bundespost einfach nicht einhalte.&lt;br&gt;
Doch meistens lief die Auseinandersetzung glimpflich aus. Man war der Meinung, dass wir uns beide mit unseren System Gedanken machen über die Zukunft der Datenübertragung.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich will hier einmal Schluss machen. Ich werde das Thema noch einmal weiterführen.&lt;br&gt;
</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=723</link></item><item><title>Wie viel schlauer bin ich eigentlich? (14.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>Wenn es stimmt, dass jemand, der die neuen Medien extensiv nutzt schlauer sein muss, als derjenige, der sich von der elektronischen Information los sagt, dann müsste ich eigentlich auf der Kirmes als "der Schlauste unserer Welt" ausgestellt werden.&lt;br&gt;
Seit Anbeginn der elektronischen Kommunikation bin ich dabei und habe alle Höhen und Tiefen mitgemacht. Ich erinnere mich an einige Methoden, die den Jüngeren wahrscheinlich völlig unbekannt sind. Akustikkoppler und normales Mailboxing scheint ja weitgehend noch in der Erinnerung oder man hat es irgendwann gelesen. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Doch DATEX-P war eine Zeit lang die Königsklasse der Kommunikation. Man musste, wenn man das DATEX-P Netz nutzen wollte, im Besitz einer NUI sein. Die NUI war so die erste Hürde, die man einführte, um andere - nicht Berechtigte - auszugrenzen. Ich kann mich noch daran entsinnen, dass der Besitz einer NUI einen monatlichen Beitrag von 15.- DM verlangte. Wenn ich mich richtig zurückbesinne, dann hat der Einsatz der NUInicht dazu beigetragen, dass ich dadurch sehr viel schlauer geworden wäre. Was sollte man damit machen. O.K., wer kommerzielle Datenbanken anknabbern wollte, der konnte dies günstig mit seiner Datex Leitung machen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Als dann Btx zu den Informationsvermittlern hinzu kam, da hielt sich der Gewinn an Informationen deutlich zurück. Es war relativ mühsam, wenn man sich Spezialwissen erarbeiten wollte. Btx hat übrigens die gleiche Entwicklung genommen, wie später das Internet. &lt;br&gt;
Die Idee, dass man Regionalseiten und bundesweite Seiten trennte, setzte sich überhaupt nicht durch. Schon die Gebührenpolitik setzte hier ein Riegel davor. Eine Regionalseite kostete (ich glaube) 50 DM. Eine bundesweite Seite schon 350 DM. Wohlgemerkt im Monat. Auf der regionalen Seite sollte das wirklich Regionale stattfinden: Händler X in Köln kündigt neue Bananen an, die frisch eingetroffen sind. Superpreis: 1 DM für 3 Bananen. Nur ein Beispiel. Für den regionalen Händler war dies kein Geschäft. &lt;br&gt;
Erst einmal: niemand seiner Kunden hatte Btx und konnte seine Angebote sehen. Andererseits konnte der Händler ohne Spezialwissen das Angebot überhaupt nicht ins Netz einstellen. Er hätte eine Agentur beauftragen müssen.&lt;br&gt;
Die Ausgaben für das Angebot war kontraproduktiv. Selbst wenn der Händler einen Eintrag im Btx-Netz zustande brachte, dann fehlte garantiert die Löschung des Angebots. Ich kenne noch die Beschwerden der Händler: "Da kam doch tatsächlich jemand vorbei, der das Angebot der Bananen suchte. Doch dies war schon 3 Wochen her. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Auch der Videotext wusste lange nicht, was er kann und was er darf. Der Videotext wurde lange als rückschrittlich gesehen, weil sich das Videotextprotokoll auf das englische Protokoll beschränkte. Noch heute ist der Videotext bei seinen wenigen Möglichkeiten geblieben. Auch wenn der Videotext sich anstellte, eine Begleitung des Fernsehprogrammes zu realisieren, so ist die Technik doch aus vergangener Zeit. Selbst mit den neuen Lösungen, die mehr Speicherplatz zur Verfügung stellen, machen die Nutzung nicht zum Liebling der Zuschauer.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Der schlichte Videotext mit seiner PRESTEL Normierung ist heute auch kein Argument mehr beim Kauf eines neuen Fernsehgerätés. Videotext verlangt man zwar - doch Nutzen will es niemand mehr.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Wir lösen uns jetzt von den zentral bestimmten Diensten. Sowohl Btx und Videotext sind gebunden an Normierungsprozesse. Das ist ganz anders im Internet. Das Internet verzichtet auf jede Einschränkung. Wenn sich jemand einfallen ließ, dass man Audios übertragen kann, dann wurde das gemacht. Wenn jemand es schaffte, das analoge Telefon zu digitalisieren, dann sprach sich dies Ruck zuck im Netz durch. Leider waren die Pioniere nicht immer die Gewinner. Real Technoligy zumindest blieb auf der Strecke und wird heute kaum noch eingesetzt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Also bin ich gar nicht so schlau geworden, dass ich mich aus dem Durchschnitt herausheben kann. Auch wenn ich nicht bei den Ratespielen brillieren kann, so sind doch die vielen Erfahrungen ein guter Pool mein Wissen über vergangene Dinge.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=722</link></item><item><title>Veränderungen sind fließend (11.08.2010, Wolfgang Back)</title><description>Wenn ich zurückblicke, dann hat sich in der Gesellschaft seit den 80er Jahren eine Menge geändert. Ich habe da einmal so einige Szenen Revue passieren lassen. Alleine der Studiotermin im WDR brachte andere Probleme mit sich. Morgens, wenn ich von zu Hause wegfuhr, musste ich eine schwere Blechkiste und einen voluminösen Monitor ins Auto einladen. Zusätzlich kam oft noch ein Drucker hinzu. Von Glück konnte man reden, wenn dies alles war. Heute ist es ein Netbook mit eingebautem Display. Ein Drucker ist schon lange kein eigenständiges Thema mehr.&lt;br&gt;
Auch das Besorgen von Druckpatronen scheint jeder für sich gelöst zu haben. Einige User schwören nach wie vor auf Originalpatronen, einige fahren erfolgreich mit Refills und andere wieder beziehen günstige Nachahmerpatronen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Lange Zeit war der Einstieg ins Internet beratungsbedürftig. Mit älteren Betriebssystem war es oft kryptisch, was man an Software laden musste. Doch dieses Problem verbesserte sich von Jahr zu Jahr. Bei neueren Betriebssystemen erledigte sich der Einstieg quasi von selbst.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Die Speicherung von Daten hat ebenso ihre eigenen Wege gesucht. Nicht nur die Festplatten haben einen rasanten Aufstieg vollbracht. Auch die Speicherung auf USB Sticks machte einen wahren Siegeszug. Wer hätte noch vor Jahren daran gedacht, dass wir USB Flashspeicher für 10 Euro kaufen können, der ein Speichervolumen von 8 GB aufweist. Unglaublich. Ich habe noch einen USB-Stick mit einem Speichervolumen von 2 MB. Mittlerweile dürfte dies ein historischer Beitrag sein. Doch ich kenne noch die Zeit der Kilobyte und die aufkommende MegaByte - Zeit. Oftmals habe ich den Kopf geschüttelt, wenn wieder eine Speicherhürde genommen wurde. Heute ist es selbstverständlich, dass en passant die lange geltenden Grenzen eingerissen wurden. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Seit geraumer Zeit ist es selbstverständlich, dass ein Computer nicht mehr ohne Netzwerkpartner ist. Vor Jahrzehnten waren vernetzte Computer noch esoterische Gebilde. Niemand wusste so genau, wie und wo es lang ging. Teure Netzwerklösungen waren oft völlig unbrauchbar. Erst Windows 3.11 brachte etwas Ordnung in den Aufbau eines Netzwerks. Man konnte jetzt die teure Lösung von Netzwerkspezialisten umgehen und eine Verbindung mit 3.11 herstellen. &lt;br&gt;
Heute ist die Netzwerktechnik problemfrei und selbst VPN Systeme lassen sich kostengünstig und gar gratis realisieren. Oftmals haben wir mit Sendungen nachgeholfen, die Themenbereiche einzuordnen. Das Thema VPN ist schon sehr alt. Doch heute wird es immer wichtiger. Wer sich nicht dem Internet aussetzen will, der muss sich für VPN interessieren. Natürlich ist sogar dieses übersichere System gefährdet, wenn man damit falsch umgeht.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Lange Zeit war es quasi sicher, über VPN eine Verbindung zu einem Server herzustellen.  Durch die Teilnahme der SmartPhones an der Kommunikation stellen neue Anforderungen. Das bedrohte iPhone hat eine VPN Implementation. ANDROID und BlackBerry muss noch dazu bewegt werden.&lt;br&gt;
Wir werden morgen in Düsseldorf in der neuen TV Sendung eine Skype Verbindung  in die Schweiz realisieren. Dort hat ein Professor die Lösung gefunden und wir berichten darüber. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Wir werden gespalten:&lt;br&gt;
Leute, die keine Ahnung von den anstehenden Gefahren haben, bleiben total angreifbar und manipulierbar.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Leute, die sich dies nicht gefallen lassen wollen, müssen Maßnahmen ergreifen, die die Überwachungen ausschließen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Leute, die wissen wollen, um was es eigentlich geht, brauchen die konstante Information unserer Sendung.&lt;br&gt;
Bitte weitersagen!&lt;br&gt;
</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=721</link></item><item><title>Die Sendung am 2. August hat eine ausgefallene Produktionstechnik (31.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Wir nähern uns auch immer mehr einer Vision. Inwieweit kann man Fahrten mit dem Auto einsparen, um eine ordentliche Sendung auf die Beine zu stellen. Wolfgang Rudolph wohnt ja im Westerwald. Das sind immerhin 90 Kilometer pro Fahrt nach Köln in das Studio. &lt;br&gt;
Die kommende Sendung wurde nun einmal etwas anders produziert. Mal sehen, ob man das als Zuhörer merkt. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ich war am Freitag im Studio und war mit Wolfgang per Anschaltgerät verbunden. Wir eröffnen gemeinsam die Sendung 231. Dann spielen wir einen Beitrag von Heinz Schmitz ein, der schon ein paar Tage alt ist aber noch genauso aktuell daherkommt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Heinz Schmitz, Wolfgang h.c&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Danach setzen wir ein Interview ein, das ich alleine am vergangenen Dienstag mit Prof. Backes von der Universität Saarbrücken führte.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Prof. Michael Backes&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Hier geht es um das Thema "Digitaler Radiergummi". Viele User möchten irgendwann ihre Jugendsünden aus dem Netz entfernt haben. Sowohl die Politik wie auch die Wissenschaft arbeitet an verschiedenen Modellen, um eine digitale "Demenz" zu ermöglichen. Ein spannendes Thema.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Den Schluss der Sendung bestreiten wir dann wieder per Music Taxi, also per Anschaltgerät. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Also: Viel Spaß bei der Sendung 231.&lt;br&gt;
 </description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=720</link></item><item><title>Bruder Jakob macht Probleme (30.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>In den letzten Tagen hatte ich öfter ein Internetproblem. Plötzlich lief nichts mehr und nach ein paar Recherchen stellte ich fest, dass sich der WLAN Client auf ein falsches Netz einbuchen wollte. Von den etwa 6 Netzen, die ich derzeit hier in der Aufzählung finde, sucht sich der WLAN Client immer wieder die SSID Bruder Jakob heraus, um eine Verbindung herzustellen. Das geht zwar immer schief, da nur eine eingeschränkte Kommunikation -ohne Internet- zustande kommt.&lt;br&gt;
Doch was veranlasst das Modul immer wieder das falsche Netz auszusuchen. Normalerweise ist das richtige Netz eingestellt. Warum der Rechner plötzlich nach anderen Partnern sucht, ist mir nicht zugänglich. Würde man das Verhalten in die reale Welt projizieren, dann würde man das Modul mit "Fremdgänger" bezeichnen. Vielleicht hat der Rechner auch die "Schnauze voll" von mir und meinen Ansprüchen - und möchte gerne eine andere Netzverbindung ausprobieren.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Ab dem 1. August werde ich mit 32 MBit/s ins Internet gehen können. Ich habe ein Upgrade für 5 /Monat bestellt und andere unnötige Dinge abbestellt. Damit ist mein Monatsbeitrag nach wie vor bei 35  inklusive Telefon Flatrate und Digital TV.&lt;br&gt;
 &lt;br&gt;
Noch vor wenigen Jahren habe ich für diese Leistung (mit 6 MBit/s, aus der bald nur noch 0.6 MBit/s wurden) mehr bezahlt. Dieser Bereich ist tatsächlich sehr kundenfreundlich geworden.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=719</link></item><item><title>Ich wäre gerne selbständig. (27.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Im Moment tüftle ich an zwei Webcams herum, die ich gerne einbinden möchte. Letztendlich sollen sie auch per iPhone eingeklinkt werden.&lt;br&gt;
Dass ich die Anmeldung nur per mitgelieferter Software machen kann, stört mich sehr. Ich würde gerne über systemnahe Befehle die Einstellungen vornehmen.&lt;br&gt;
Beide Kameras sind Pan Tilt Kameras, die also per Fernzugriff gesteuert werden können. Die eine Kamera ist etwas betagter und muss mit einer Software bedient werden, die mit Windows XP zusammenarbeitet. Da ich aber Vista benutze, ist die Einstellmöglichkeit verwehrt.&lt;br&gt;
Die Kamera kommt mit einer Voreinstellung der IP Adresse von 192.168.0.20. &lt;br&gt;
Das korrespondiert natürlich nicht mit meinem Netzwerkrahmen, der sich auf 192.168.178.xx bezieht.&lt;br&gt;
Damit ich die IP Adresse umstellen kann, muss ich einen uralten Computer anwerfen, der noch WIN 98 fährt. Denn auf diesem Rechner läufzt noch die Software zur Änderung der IP Adresse. Das kann aber nicht sein, dass ich in aller Zukunft einen Rechner vorhalten muss, der ein antiquiertes Betriebssystem fährt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das, was ich will, ist die Umstellung einer Factory IP 192.168.0.20 in eine neue IP mit 192.168.178.42. Wahrscheinlich gibt es doch ein Tool, das dies spielend vornehmen kann. Nur mir ist es derzeit unbekannt. Mit dem DOS basierten Befehl ipconfig habe ich schon erfolglos probiert.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Die zweite Kamera kann ich per Vista ins Netz einklinken. Doch hier fehlt die iPhone Connection, da Steve Jobs ja so ein großer Freund von Java ist. Der Typ spinnt auch ganz kräftig, dass er einfach "Nein" zu Java sagt.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Noch einmal die Frage: gibt es ein Tool, mit dem ich eine IP Kamera ansprechen kann (192.168.0.20) und die IP Adresse umstellen kann (192.168.178.42)?&lt;br&gt;
Ein Tipp würde mir weiterhelfen.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=718</link></item><item><title>Überschrift (26.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Letzte Woche war ich mal wieder beim WDR, um eine Bescheinigung abzuholen. Ich ging mit gespaltenen Gefühlen zu meinem alten Arbeitgeber. Ob sich da etwas Entscheidendes geändert hat?&lt;br&gt;
Als ich die Eingangshalle betrat wurde mir vor Augen geführt, dass sich im sogenannten VierScheibenHaus ein Studio seit Jahren eingenistet hat, das absolut störend auf den Besucher wirkt. Ob das niemand merkt, dass ein totes Studio wirklich irritierend auf die Besucher wirkt? &lt;br&gt;
Als ich den WDR wieder verließ entdeckte ich eine neue Anzeigetafel. Ich habe mit dem iPhone schnell ein Bild geschossen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Hier handelt es sich um die Erfolgsanzeige einer Fotovoltaik, die mittlerweile auf dem Dach des VierScheibenHauses angebracht wurde. Es war noch ein sonniger Tag, als ich den WDR besuchte. Deshalb ist auch der aktuelle Leistungswert mit über 18 KW ein anständiges Ergebnis. Ich erfuhr, dass die Anlage noch nicht sehr lange installiert wurde und daher erscheint mir die produzierte Energie mit 3942 KWh mit reiner Fotovoltaik schon immens. Dass damit 2759 kg CO2 eingespart wurde, ist sehr positiv zu betrachten.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Mir gefiel diese Aktion und ich fühlte, dass offenbar wieder etwas Innovation in den WDR eingezogen ist. Früher war das ganz anders. In den Zeiten, als das Farbfernsehen noch nicht die Zuschauer erfreute, entstanden beim WDR die entscheidenden Tests und Experimente zum neuen Fernsehsystem. Ein Innovationsklima schwebte über uns. So kam es auch, dass der WDR in den 70/80/90 er Jahren zum technischen Vorreiter entwickeln konnte.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=717</link></item><item><title>Vielen Dank für die Anteilnahme (22.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Die Sommerpause des CCZWEI ist nun endgültig vorbei. Die letzte Folge 229 stammt schon aus der neuen Staffel. Jetzt geht es also in neuer Frische weiter mit unseren Sendungen. Für mich ist es immer noch ein Mirakel, wie wir in 4 Jahren so viel Output leisten konnten. Der vierte Geburtstag ist übermorgen, am 24.7.2010.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Doch ich möchte noch einmal kurz zurückblicken. Auf meinen letzten Blog haben viele Leser sehr nett geantwortet. Sie haben mir Trost gespendet und die Texte zeigten mir, dass wir das richtige Publikum ansprechen. Vielen Dank für die zahlreichen  Trost- und Beileidsbekundungen zum Tode meiner Mutter.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Bei meinen Gedanken zu den Geschehnissen kam ich auch auf absonderliche Ideen. Das, was bei uns Menschen fehlt, ist der RESET - Knopf, der viele falsch laufende Entwicklungen abbrechen könnte. Ein RESET wäre dann hilfreich, um neue Ausgangssituationen einzustellen. Vielleicht wären dann alte Fehlentwicklungen wieder entfernt – auch bei uns Menschen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Zusätzlich fehlt uns auch ein einstellbares BIOS. Hier könnte man einiges  einstellen, wie der Mensch  zu funktionieren hat. Hier könnte man Vieles einstellen, was den Menschen für das Leben fit macht. Wie würde der menschliche Bootvorgang verlaufen?  Man hätte wahrscheinlich die Wahl zwischen „altes Betriebssystem“ und „Advanced Betriebssystem“.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Wer auf Nummer „Sicher“ geht, der wählt natürlich das alte Betriebssystem, da dies den Bedingungen seiner Geburt entspricht. Wer jedoch bis dato eher auf der Flucht vor sich Die Sommerpause des CCZWEI ist nun endgültig vorbei. Die letzte Folge 229 stammt schon aus der neuen Staffel. Jetzt geht es also in neuer Frische weiter mit unseren Sendungen. Für mich ist es immer noch ein Mirakel, wie wir in 4 Jahren so viel Output leisten konnten. Der vierte Geburtstag ist übermorgen, am 24.7.2010.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Die Wahl verschiedener Betriebssysteme ist allerdings an den RESET Knopf gebunden. Jeder muss seine Wahl letztendlich wieder RESETTEN können, um alte Parameter wieder einzustellen.&lt;br&gt;
Doch was würde passieren, wenn jeder, der sich dafür interessiert, einen RESET herbeiführen könnte; wenn später der RESET – Knopf wieder alles zurückstellen würde.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Es wäre sehr wahrscheinlich ein ständiger Wandelprozess zu Gange. Weder der eine noch der andere Zustand wäre für die Systemwechsler stabil. &lt;br&gt;
Vielleicht gibt es aus diesem Grund auch keinen menschlichen RESET – Knopf.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Gäbe es ein BIOS, das sich auf menschliche Aktionen einstellen ließe, dann würden einige Neues probieren. Ein Betriebssystem namens "Advanced OS" wäre wahrscheinlich sehr beliebt. Hier könnte etwas Neues passieren, würden viele Umsteiger denken.&lt;br&gt;
</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=716</link></item><item><title>Auch private Dinge gehören zum Blog (18.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Am Freitag war die Beerdigung meiner Mutter. Viele Menschen sind sicherlich betroffen, wenn die Mutter diese Erde verlässt. Bei mir war es jedoch ein lange währender Abschied über fast 10 Jahre. Die Krankheit Alzheimer hat ihren besonderen Verlauf. Wenn nach und nach das Interesse an aktuellen Vorgängen erlischt und Angehörige nicht mehr erkannt werden, so tritt eine Änderung des Körpers auf, der interessante Rückschlüsse gewährt. &lt;br&gt;
Nach und nach wurde die Gesichtshaut meiner Mutter von sämtlichen Falten befreit, so als wäre jeglicher Stress oder jegliche Aufregung verschwunden. Zum Schluss hatte sie rote Bäckchen und eine tadellose Haut; so als wollte sie an einem Schönheitswettbewerb für Senioren teilnehmen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Was ist das nur für eine Krankheit, die erst vor wenigen Jahren als solche eingestuft wurde. Natürlich erkrankten auch früher schon Menschen daran; doch es wurde dann immer der Karteikasten "Demenz" eröffnet. Es weiß auch heute noch niemand, ob sich die Veränderungen der Menschen im Alter mit dem Begriff "Demenz" erklären lassen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Fast zehn Jahre lang rutschte meine Mutter in die Alzheimer Krankheit hinein. Am Anfang war es gar nicht so klar, ob Antworten, die etwas komisch anmuteten in einer anderen Welt vielleicht Bestand hatten. Bei mir war eine Antwort ausschlaggebend dafür, dass ich meine Mutter verloren hatte. &lt;br&gt;
Ich versuchte ihr mitzuteilen, dass ein alter Bekannter gestorben ist. Ihre Antwort "Ach, das ist aber schön" ließ mich aufhorchen. Hier gab es einen Defekt, der früher natürlich nie passiert wäre.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Es ist schon endgültig, wenn die Eltern die Welt verlassen haben. Auch wenn die Trauer über fast ein Jahrzehnt verteilt war, so ist die Endgültigkeit doch ein Einschnitt. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Voller Stolz empfand ich stellvertretend für meine Mutter, dass noch mehr als 60 Trauergäste sich in der Kirche und am Friedhof einfanden. Für Jemanden, der mit 88 Jahren diese Welt verlassen hat und schon fast 10 Jahre keine Kontakte mehr pflegen konnte, ist dies eine üppige Trauergemeinde.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Als ich am späten Nachmittag nach Köln zurück fuhr erlebte ich noch eine schöne Begegnung. Zum ersten Mal lernte ich die Person kennen, die das Haus unserer Eltern gekauft hat. Alle Verhandlungen und Notar-Termine gingen bisher über meine Schwester. Sie, die Käuferin, erzählte, dass der gute Geist meiner Eltern immer noch im Haus zu finden sei. Das war ein tolles Kompliment.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=715</link></item><item><title>Offensichtlich gehört der Computerclub zum Allgemeinwissen (14.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Vor ein paar Tagen bekam ich folgende Email:&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Trivial Pursuit:&lt;br&gt;
Gefunden im TV-Fragenpaket für das iPhone-Spiel. Scheint inzwischen&lt;br&gt;
zum Allgemeinwissen zu zählen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Zum Beweis war auch ein Bild dabei.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das ist doch ein Beweis für die Nachhaltigkeit der Sendung. Auch Christian Mass ist über die plötzliche Email-Flut verwundert. (siehe vorherigen Blog)&lt;br&gt;
Er hat uns eine Mustermail geschickt, die ich hoffentlich hier einmal abdrucken kann, ohne den Absender zu nennen.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Das ist so eine typische Mail:&lt;br&gt;
hallo dr. dish&lt;br&gt;
danke, danke, danke  für den computerclub2,&lt;br&gt;
diese sendung hat mich wie viele andere durch meine jugend begleitet&lt;br&gt;
und meine berufswahl beeinflusst.&lt;br&gt;
der wdr ist bei mir seit der ermordung des computerclubs aus allen&lt;br&gt;
sendelisten gelöscht. dr. dish tv hatte immer schon einen guten platz&lt;br&gt;
in meinen favoritenlisten doch jetzt mit cc2 rückt er ganz nach vor.&lt;br&gt;
DANKE NOCHMALS&lt;br&gt;
Mit freundlichen Grüßen&lt;br&gt;
xxxx xxxx&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Morgen geht es wieder nach Düsseldorf und die 45. Folge Fernsehen steht bevor. Von meiner Seite her kann ich schon ein paar Inhalte in die Waagschale werfen. Das "Back packt aus" kommt wieder vom Badestrand des CC2. Schon im 3. Jahr erscheint dieses Summer Special.&lt;br&gt;
Anlässlich des 100. Geburtstages von Konrad Zuse werden wir ein Skypevideofonat mit dem Sohn von Konrad Zuse führen. Prof. Horst Konrad Zuse hat zu Ehren seines Vaters noch einmal die Z3 Maschine seines Vaters nachgebaut. Vielleicht können wir einige neue Aspekte erfahren.</description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=714</link></item><item><title>Die Satellitenausstrahlung hat einiges bewirkt (12.07.2010, Wolfgang Back)</title><description>Dass wir jetzt täglich bei Dr. Dish auf dem digitalen Astrakanal ausgestrahlt werden (siehe weiter unten), hat wohl einiges bewirkt. Christian Mass, der Initiator und Leiter des Senders hat uns eine Email geschickt, in der er von 2800 neuen Mails zum Thema "Computerclub bei "DrDish" spricht. Alle sind richtig froh, dass sie den Computerclub wieder als Revival entdeckt haben. Offensichtlich haben wir da auf einen Schlag 2800 neue Zuschauer gewonnen. Das ist ein großer Erfolg, zumal es ja hoffentlich noch weiter geht mit dem Bekanntheitsgrad der Sendung.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Mittlerweile liegen wir bereits weit über den WDR-Zahlen, wenn wir alle Sendewege zusammenzählen. Sowohl das Kabel, das Portal Sevenload und die Downloads über unsere Webseite ergeben ein Mehrfaches gegenüber den 80.000 bis 100.000, die wir über den WDR erreichten. Beim WDR bin ich wohl offensichtlich noch immer eine persona non grata, wie mir einige Außenstehende bestätigten. Hier hat man es offensichtlich nicht überwunden, dass man mit viel Engagement und ohne viel Geld Fernsehsendungen produzieren und ausstrahlen kann.&lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Wir sind jetzt im vierten Jahr mit dem CC2 zu Gange und haben in puncto Audiocast eine Menge geleistet. 230 Ausgaben stehen im Archiv. Das Fernsehen bei NRW.TV kam ein Jahr später. Immerhin können wir hier auch schon auf 44 Folgen zurückblicken. &lt;br&gt;
&lt;br&gt;
Für mich zumindest war diese Aktion, die Sendung auch auf der Satellitenplattform zu senden, eine Initialzündung. Irgendwie macht es mir jetzt wieder mehr Spaß über neue Fernsehthemen nachzudenken. Irgendwie bedarf es noch mehr Informationen zum Thema HD und vor allem sollten wir die Entwicklung des 3D Fernsehens kritisch begleiten. Auf der Plattform DrDish liegen wir da genau richtig. Diese Themen sind auch im Fokus von Christian Mass. &lt;br&gt;
Auch im Kabel wird man die Entwicklungen von HD und 3D genau verfolgen. Der Kampf der Systeme ist präsent.&lt;br&gt;
Mit DrDish werden auch wieder andere Kontakte neu geknüpft. Immer wieder hört man in seinen Sendungen einen Hinweis auf den Kriebel Verlag. Da sind ganz alte Verbindungen wieder aktiviert. Ich erhielt 1985 oder 1986 einen ELO Preis von Henning Kriebel überreicht, der damals immerhin mit 5000 DM dotiert war. Nachdem ich durch fremde Hilfe Ulrich Rohde wieder aufgefunden habe, so werde ich auch mit Henning Kriebel Kontakt aufnehmen. Wer weiß, wofür es gut ist; denn Themen für unsere Sendungen können wir bei Kriebel wahrscheinlich einsacken.&lt;br&gt;
    </description><link>http://www.cczwei.de/index.php?id=blog&amp;blogid=713</link></item>
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